{"id":33,"date":"2011-04-04T22:46:57","date_gmt":"2011-04-04T20:46:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?page_id=33"},"modified":"2011-04-06T13:18:39","modified_gmt":"2011-04-06T11:18:39","slug":"tschernobyl-und-die-folgen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?page_id=33","title":{"rendered":"#  TSCHERNOBYL UND DIE FOLGEN"},"content":{"rendered":"<p>Dokumentationen und filmische Aufarbeitungen der Reaktorkatastrophe; wenn nicht anders angegeben in DVD-Format<\/p>\n<p>1. PRIPYAT<\/p>\n<p>Rund um das AKW Tschernobyl wurde nach der nuklearen Katastrophe 1986 eine 30km-Sperrzone errichtet, aus der 116.000 Menschen ausgesiedelt wurden. &#8222;Pripyat&#8220; ist das Portr\u00e4t jener Menschen, die 12 Jahre nach dem Unfall nach wie vor oder wieder dort leben und arbeiten.<br \/>\n&#8222;Pripyat&#8220; erz\u00e4hlt vom \u00dcberleben in einem improvisierten Mikrokosmos, in dem man nichts essen, nichts trinken und bei Wind keinen Staub einatmen sollte &#8211; doch weil Radioaktivit\u00e4t mit menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar ist, h\u00e4lt sich kaum jemand an diese Empfehlungen.<br \/>\n&#8222;Pripyat&#8220; ist das Portr\u00e4t jener Menschen, die 12 Jahre nach dem Unfall nach wie vor oder wieder dort leben und arbeiten. Wie gehen die Menschen, die sich dort aufhalten, mit der unsichtbaren und ungreifbaren Gefahr Radioaktivit\u00e4t um? Wie werden sie mit den Folgen eines statistisch angeblich unwahrscheinlichen Unfalls fertig? Vier Protagonisten kommen in ausf\u00fchrlichen Interviews zu Wort und geben Einblick in den Alltag der Zone.<br \/>\nRegie: Nikolaus Geyrhalter  Herstellung\/Fertigstellung: 1999,  100 min<\/p>\n<p>2. TSCHERNOBYL &#8211; DER MILIONENSARG<\/p>\n<p>Der zweite Sarkophag &#8211; Die Geldmaschine<\/p>\n<p>Ein zweiter Sarkophag f\u00fcr Tschernobyl w\u00e4re ein teurer Flop, wenn der Moskauer Atomphysiker Tschetscherov recht hat und 95 Prozent des radioaktiven Inventars schon l\u00e4ngst aus dem Ungl\u00fccksreaktor entwichen sind. In zwei Dokumentationen, die von ARTE und vom ZDF gesendet wurden, stellten die Redakteure den Sinn eines zweiten Sarkophags \u00fcber dem zerst\u00f6rten Tschernobylreaktor in Frage.<br \/>\nD\u00e4nemark\/Deutschland 2002, Regie: Sabine Kemper, Bente Milton, J\u00f6rgen Pedersen. Deutsch<\/p>\n<p>3. TSCHERNOBYL  &#8211; DER ATOMARE SCHRECKEN<\/p>\n<p>Der GAU, der Gr\u00f6\u00dfte Anzunehmende Unfall: Am 26. April 1986 explodiert Block vier des Atomkraftwerks Tschernobyl &#8211; Radioaktivit\u00e4t in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 400 Hiroshima-Bomben wird freigesetzt, Radioaktivit\u00e4t, die schon bald Deutschland erreicht. Eine unglaubliche Vertuschungs- und T\u00e4uschungskampagne beginnt, verniedlicht die Gefahr. Umweltsch\u00fctzer sehen sich von Wirtschaftsm\u00e4chten belogen und betrogen, Eltern bangen um die Gesundheit ihrer Kinder.<br \/>\nDeutschland, 1999, 44 min Bernd Dost<\/p>\n<p>4. DIE ZEIT, DIE MIR NOCH BLEIBT<\/p>\n<p>Ein Report \u00fcber und ein umfangreiches Interview mit Vladimir Chernousenko, Atomphysiker in Tschernobyl, selbst stark verstrahlt, sp\u00e4ter aktiver Gegner der Kerntechnologie.<br \/>\nDeutschland 1993, 45min<\/p>\n<p>5. THE SACRIFICE<\/p>\n<p>In der Nacht des 26. April 1986 und in den folgenden Monaten wurden eine Million M\u00e4nner aufgeboten, sogenannte Liquidatoren, um den in Flammen stehenden Reaktor von Tschernobyl mit seiner erschreckend hohen radioaktiven Strahlung mit einem improvisierten Sarkophag zu \u00fcberdecken. Mit blossen H\u00e4nden, Schaufeln und Wasserwerfern gingen sie gegen die Radionuklide vor. Zehntausende starben und sterben noch. Der Film folgt \u00fcber einen Zeitraum von 10 Jahren den Geschichten und dem Leiden f\u00fcnf dieser M\u00e4nner, die inzwischen alle gestorben sind.<br \/>\nSchweiz 2003, Buch und Regie: Emanuela Andreoli, Wladimir Tchertkoff,<br \/>\n25 Min.,<\/p>\n<p>6. ATOMIC LIES<\/p>\n<p>Diese Dokumentation thematisiert den Konflikt zwischen den beiden UNO Organisation IAEA (Int. Atomenergiebeh\u00f6rde) und WHO (Weltgesundheitsorganisation), in deren Verantwortungsbereich der Umgang mit den Folgen der Katastrophe in Tschernobyl f\u00e4llt. Ein Report \u00fcber die intern Tschernobyl-Konferenz 2001, bei welcher die zwiesp\u00e4ltigen Interessen deutlich wurden<br \/>\n41 min.\/English\/2002<\/p>\n<p>7. WEISSRUSSLAND, LAND IM ABSEITS<\/p>\n<p>Ein Film der Caritas \u2013 Auslandshilfe \/ DVD \/ ca. 30 min.<br \/>\nEine Dokumentation \u00fcber die Osteuropahilfe der Caritas. Der katastrophale Zustand in wei\u00dfrussischen Waisenh\u00e4user wird mit Hilfe der Caritas ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>8. VERSTRAHLT UND VERGESSEN  VHS-Video<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dokumentationen und filmische Aufarbeitungen der Reaktorkatastrophe; wenn nicht anders angegeben in DVD-Format 1. PRIPYAT Rund um das AKW Tschernobyl wurde nach der nuklearen Katastrophe 1986 eine 30km-Sperrzone errichtet, aus der 116.000 Menschen ausgesiedelt wurden. &#8222;Pripyat&#8220; ist das Portr\u00e4t jener Menschen, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?page_id=33\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-33","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/33","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/33\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":137,"href":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/33\/revisions\/137"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}