{"id":1087,"date":"2016-02-19T14:02:53","date_gmt":"2016-02-19T12:02:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1087"},"modified":"2016-02-19T14:02:53","modified_gmt":"2016-02-19T12:02:53","slug":"atomstopp-euratom-will-sich-auch-weiterhin-an-der-forschung-neuer-reaktortypen-beteiligen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1087","title":{"rendered":"atomstopp: EURATOM will sich auch weiterhin an der Forschung neuer Reaktortypen beteiligen\u00a0\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><em><span class=\"news_untertitel\">Auch mit \u00f6sterreichischen Steuergeldern, Herr Wissenschaftsminister Mitterlehner? Nein danke! <\/span><\/em><\/p>\n<p><span class=\"news_text\">\u201eEs ist schon erstaunlich, dass still und leise die Fortsetzung von Forschungen an \u201eneuartigen\u201c Reaktortypen geplant wird und das Antiatom-Land in Vertretung \u201eseines\u201c Wissenschaftsministers eine Zustimmung zu diesen Projekten plant.\u201c, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich emp\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wie World Nuclear News berichten gibt es auf EU-Ebene schon die grunds\u00e4tzliche Zustimmung, auch bis zum Jahr 2025 am internationalen Generation IV Forum teilzunehmen. Beteiligt am Forschungsprogramm sind 13 Staaten, f\u00fcr die Atomkraft eine Zukunftstechnologie darstellt (u.a. die USA, Argentinien, Brasilien, Kanada, China, Japan, Russland, S\u00fcdkorea, S\u00fcdafrika, die Schweiz und die Europ\u00e4ische Union \u00fcber EURATOM). Im Mittelpunkt der Forschungen steht die Entwicklung von Schnellen Br\u00fctern, die wesentlich auf der Produktion von Plutonium beruhen. Forschungsreaktoren sollen in Belgien, Rum\u00e4nien, Frankreich entstehen und in einem der drei folgenden Staaten: Slowakei, Ungarn oder Tschechien.<\/p>\n<p>\u201eManche \u00f6sterreichische Politiker_innen betonen ja immer, dass eine Mitgliedschaft \u00d6sterreichs bei EURATOM wichtig sei, um die europ\u00e4ische Atompolitik mitbestimmen zu k\u00f6nnen. Falls Wissenschaftsminister Mitterlehner seine Zustimmung f\u00fcr diese atomaren Forschungen gibt, die mit dem Ziel eines europaweiten Atomausstiegs nicht vereinbar sind, zeigt er seine wahre Einstellung zur Atomkraft. Anstatt sich umfassend f\u00fcr ein Ende der F\u00f6rderung der Atomindustrie einzusetzen und alle finanziellen Mittel in Richtung des Ausstiegs aus der Atomkraft zu setzen, gibt er seine Zustimmung f\u00fcr Forschungen an unerprobten Reaktortypen. Und das mit unseren \u00f6sterreichischen Steuergeldern, weil die Bundesregierung uns zur Mitgliedschaft beim europ\u00e4ischen Atomf\u00f6rderverein zwingt!\u201c, so Roland Egger und Gabriele Schweiger weiter.<\/p>\n<p>\u201eWir appellieren an Wissenschaftsminister Mitterlehner bei der anstehenden Entscheidung \u00fcber die Fortsetzung des Forschungsprogramms klar und deutlich \u201eNein danke\u201c zu sagen. Das erwartet sich die \u00f6sterreichische Bev\u00f6lkerung von \u201eihrem\u201c Wissenschaftsminister.\u201c, so Egger und Schweiger abschlie\u00dfend.<br \/>\nWeitere Informationen:<\/p>\n<p>Roland Egger + 43 680 23 93 019<br \/>\nGabriele Schweiger + 43 680 33 33 625<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch mit \u00f6sterreichischen Steuergeldern, Herr Wissenschaftsminister Mitterlehner? 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