{"id":1141,"date":"2016-07-14T15:03:21","date_gmt":"2016-07-14T13:03:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1141"},"modified":"2016-07-14T15:05:02","modified_gmt":"2016-07-14T13:05:02","slug":"atomstopp-zwischenfall-im-akw-paks-oesterreich-atomkraftfrei-genuegt-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1141","title":{"rendered":"atomstopp: Zwischenfall im AKW Paks &#8211; \u00d6sterreich atomkraftfrei gen\u00fcgt nicht!"},"content":{"rendered":"<p><em><span class=\"news_untertitel\">Was tut die \u00f6sterreichische Bundesregierung konkret gegen Atomkraft? <\/span><\/em><\/p>\n<p><span class=\"news_text\">\u201eNoch ist uns keine offizielle Stellungnahme des \u00f6sterreichischen Umweltbundesamtes zum heute gemeldeten <a href=\"http:\/\/uk.reuters.com\/article\/hungary-shuts-reactor-in-paks-nuclear-pl-idUKL8N1A028K\" target=\"_blank\">Zwischenfall im ungarischen Atomkraftwerk Paks<\/a> bekannt. Die Entfernung zur \u00f6sterreichischen Grenze betr\u00e4gt f\u00fcr einen eventuell schweren Atomunfall wenig beruhigende 150 Kilometer. Schon 2003 war das heute \u00fcber als 30 Jahre alte AKW russischer Bauart an einem schweren St\u00f6rfall vorbeigeschrammt und mehrere Jahre danach aus Sicherheitsgr\u00fcnden au\u00dfer Betrieb. Seit dem Wiederanfahren bedient man sich, Experten zufolge, von staatlicher Seite einer veralteten Sicherheitsargumentation. Dabei haben selbst hauseigene Ingenieure Zweifel an der Stabilit\u00e4t der Sicherheitssysteme!\u201c, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion.<\/span><\/p>\n<p>\u201eDas wirft f\u00fcr uns vor allem einmal mehr die Frage auf: Was tut die \u00f6sterreichische Bundesregierung konkret gegen Atomkraft? Dass \u00d6sterreich atomkraftfrei ist, n\u00fctzt im Ernstfall genau gar nichts, angesichts der in Europa immer noch bl\u00fchenden Atomfantastereien!\u201c, so Schweiger und Egger weiter. Zu sehr habe EURATOM, die Europ\u00e4ische Atomgemeinschaft aus dem Jahr 1957, die Union noch im W\u00fcrgegriff, leiste f\u00fcr Atomstaaten ungeheuerliche Privilegierungen und stehe somit einer Energiewende massiv im Wege.<\/p>\n<p>Ohne die Zerschlagung dieses Atomf\u00f6rdervereins EURATOM wird es nie ein atomkraftfreies Europa geben k\u00f6nnen, sind sich Schweiger und Egger sicher. \u201eUm die Energiewende erfolgreich mitzubauen, braucht es beherzte und gezielte Schritte, die an den Grundfesten einer \u00fcberholten Technologie wie der Atomkraft r\u00fcttelt! Der Adressat daf\u00fcr muss Br\u00fcssel sein, in Allianz mit allen atomkraftfreien Staaten in Europa und solchen wie Deutschland, die den Ausstieg besiegelt haben, kann es gelingen, den EURATOM-Vertrag aus dem Weg zu r\u00e4umen!\u201c, so Schweiger und Egger abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><em>Hinweis zur laufenden Mitmachaktion: unter post@atomstopp.at k\u00f6nnte vorfrankierte Postkarten an Umweltminister Rupprechter, Au\u00dfenminister Kurz sowie an Bundeskanzler Kern bestellt werden \u2013 mit der Frage, ICH WILL WISSEN: WAS TUN SIE KONKRET GEGEN ATOMKRAFT!<\/em><\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\nGabriele Schweiger + 43 680 33 33 625<br \/>\nRoland Egger + 43 680 23 93 019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was tut die \u00f6sterreichische Bundesregierung konkret gegen Atomkraft? \u201eNoch ist uns keine offizielle Stellungnahme des \u00f6sterreichischen Umweltbundesamtes zum heute gemeldeten Zwischenfall im ungarischen Atomkraftwerk Paks bekannt. 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