{"id":1155,"date":"2016-09-06T12:25:26","date_gmt":"2016-09-06T10:25:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1155"},"modified":"2016-09-06T12:25:26","modified_gmt":"2016-09-06T10:25:26","slug":"atomstopp-%c2%84ich-will-wissen-was-tun-sie-gegen-die-atomindustrie-umweltminister-rupprechter-antwortet-ebenso","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1155","title":{"rendered":"atomstopp: \u0084Ich will wissen: Was tun Sie gegen die Atomindustrie?&#8220; Umweltminister Rupprechter antwortet ebenso."},"content":{"rendered":"<p><span id=\"ucPreviewMsg_lblMessage\" class=\"PreviewMsgText visualIEFloatFix\"><em>Gro\u00dfe Ansage, weiter Weg. Und etwas zum Stutzen: \u00d6sterreich muss nicht an Atomindustrie zahlen.<\/em><\/p>\n<p><span class=\"news_text\">\u201eWir freuen uns, dass wir gestern aus dem B\u00fcro von Umweltminister Rupprechter Nachricht bekommen haben, dass auch dort Antworten an interessierte B\u00fcrger_innen versandt worden sind, in denen die Bem\u00fchungen der Bundesregierung gegen die Atomindustrie dargestellt wurden\u201c, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.<\/p>\n<p>Aus dem B\u00fcro von Umweltminister Rupprechter hei\u00dft es etwa: \u201eZiel bleibt \u2026 eine Reform des EURATOM-Vertrags, bzw. die vollst\u00e4ndige Integration in die Europ\u00e4ische Union, insbesondere um das Ziel der Entwicklung der Kernenergie zu streichen, den Schutzzweck auszubauen, einen fairen Wettbewerb herzustellen und die Entscheidungsprozesse zu demokratisieren. Da aber die Einsetzung einer Regierungskonferenz die einfache Mehrheit der Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union und jede \u00c4nderung dieses Vertragswerks die Zustimmung aller Mitgliedstaaten erfordert, ist es bis dahin noch ein weiter Weg.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAuch wenn wir den guten Willen anerkennen wollen: Uns fehlt bei dem Antwortschreiben die Perspektive und auch der konkrete Ansatz, wie man eine Reformkonferenz erreichen will &#8211; angesichts der Tatsache, dass man seit Jahrzehnten diese Forderung zwar immer wieder, jedoch mit null Aussicht auf Erfolg erhebt\u201c, zeigen sich Egger und Schweiger entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p>Stutzig macht aber im Antwortschreiben aus dem B\u00fcro des Umweltministers der Satz: \u201eUnrichtig ist, dass \u00d6sterreich als Mitglied bei EURATOM j\u00e4hrlich zig Millionen Euro an die Atomindustrie zahlen muss.\u201c<br \/>\nDazu Egger und Schweiger: \u201eEs ist unbestritten, dass \u00d6sterreich als EURATOM-Mitglied die europ\u00e4ische Atomindustrie st\u00fctzt, etwa \u00fcber das EURATOM-Forschungsprogramm. Unklar ist nur, in welcher H\u00f6he! Parlamentarische Anfragen dazu brachten keine Klarheit! Es ist unser Recht als Steuerzahler_innen zu erfahren, wof\u00fcr wie viele Gelder verwendet werden. Wir erachten die Aussage, dass \u00d6sterreich nicht f\u00fcr die Atomindustrie zahlen muss, als grobe Missinterpretation und erwarten uns eine Klarstellung durch den Umweltminister!\u201c<\/span><\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\nRoland Egger +43 680 23 93 019<br \/>\nGabriele Schweiger +43 680 33 33 625<\/p>\n<p><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gro\u00dfe Ansage, weiter Weg. 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