{"id":1238,"date":"2017-01-13T12:32:36","date_gmt":"2017-01-13T10:32:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1238"},"modified":"2017-01-13T12:32:36","modified_gmt":"2017-01-13T10:32:36","slug":"atomstopp-atomindustrie-durch-marktwirtschaftliche-massnahmen-nicht-beeinflussbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1238","title":{"rendered":"atomstopp: Atomindustrie durch marktwirtschaftliche Ma\u00dfnahmen nicht beeinflussbar!"},"content":{"rendered":"<p><em>Kanzler Kern muss Raus aus EURATOM auf Schiene bringen! <\/em><\/p>\n<p>&#8222;Nat\u00fcrlich ist es positiv zu bewerten, wenn Kanzler Kern ein Befeuern des heimischen Marktes f\u00fcr Erneuerbare Energien vorschl\u00e4gt. Doch \u00d6sterreich ist keine Insel, schon gar nicht was Subventionierungen aus Steuergeldern auf Europaebene betrifft. Denn hier hei\u00dft die Pr\u00e4misse dank EURATOM ganz klar: Vorrang f\u00fcr Atomkraft!&#8220;, res\u00fcmieren Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher der Initiative atomstopp_oberoesterreich.<\/p>\n<p>&#8222;Kanzler Kern ist sich offensichtlich nicht bewusst, dass wir es beim EURATOM-Vertrag, dem Vertrag zur Europ\u00e4ischen Atomgemeinschaft, mit einem prim\u00e4rrechtlich ausgepr\u00e4gten Vertrag zu tun haben, der diese eine Energieform aus dem freien Markt herausnimmt, sch\u00fctzt, f\u00f6rdert und privilegiert! Daraus resultiert, dass der Atomindustrie mit marktwirtschaftlichen Mechanismen nie beigekommen werden kann! Ein Produkt wie der Atomstrom, das auch nach 60 Jahren intensiver F\u00f6rderung noch immer keine Marktreife erreicht hat, w\u00fcrde keiner noch so nachsichtigen Evaluierung standhalten und kann ausschlie\u00dflich durch eine gesch\u00fctzte Wirtschaftszone weiter erzeugt werden!&#8220;, warnen Schweiger und Egger den Kanzler vor kurzsichtigem Denken.<\/p>\n<p>&#8222;Wie f\u00fcr alle anderen 27 EU-Staaten hei\u00dft es bei EURATOM auch f\u00fcr \u00d6sterreich: Mitzahlen anstatt mitzureden, wohin die Richtung der europ\u00e4ischen Energiezukunft gehen soll. Solange alle brav Mitglieder bleiben beim Atomf\u00f6rderverein EURATOM wird er die Finanzbeitr\u00e4ge und auch das Mandat von allen haben, die Atomkonzerne kr\u00e4ftig weiter bedienen zu k\u00f6nnen!&#8220;, so Egger und Schweiger weiter, die sich auch eine irritierende Frage stellen m\u00fcssen: Ist Kanzler Kern \u00fcberhaupt gegen Kernkraft? &#8222;Seit seinem Amtsantritt vor einem Dreivierteljahr versuchen wir mit ihm in Kontakt zu treten &#8211; erfolglos! Das ist sehr ungew\u00f6hnlich, denn bisher hat noch kein Regierungschef den Austausch mit Atomgegner_innen verweigert.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Zugegeben, die Vorstellung wom\u00f6glich einen Atomkraftbef\u00fcrworter als \u00f6sterreichischen Bundeskanzler zu haben, ist einigerma\u00dfen verst\u00f6rend. Aber gerade deshalb werden wir den Versuch nicht aufgeben, eine Kommunikationsbasis zu schaffen, um Kanzler Kern von den Gefahren der Nutzung von Atomkraft zu \u00fcberzeugen. Als Wirtschaftsexperte und gelernter Manager sollte er zumindest die \u00f6konomischen Risiken der Atomkraft erkennen und daraus folgernd ein Raus aus der Europ\u00e4ischen Atomgemeinschaft auf Schiene bringen k\u00f6nnen!&#8220;, so Schweiger und Egger abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\nGabriele Schweiger 0680\/33 33 625<br \/>\nRoland Egger 0680\/23 93 019<b class=\"news_text\"> <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kanzler Kern muss Raus aus EURATOM auf Schiene bringen! &#8222;Nat\u00fcrlich ist es positiv zu bewerten, wenn Kanzler Kern ein Befeuern des heimischen Marktes f\u00fcr Erneuerbare Energien vorschl\u00e4gt. 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