{"id":1509,"date":"2019-05-01T11:32:02","date_gmt":"2019-05-01T09:32:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1509"},"modified":"2019-05-01T11:32:02","modified_gmt":"2019-05-01T09:32:02","slug":"atomstopp_oberoesterreich-anti-atom-komitee-nec2019-linz-internationale-expert_innentagung-zur-laufzeitverlaengerung-von-akw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1509","title":{"rendered":"atomstopp_oberoesterreich, Anti Atom Komitee: NEC2019, Linz \u2013 Internationale Expert_innentagung zur Laufzeitverl\u00e4ngerung von AKW"},"content":{"rendered":"<p>Linz\/Freistadt (OTS) &#8211; Im Rahmen der bereits 6. Konferenz dieser Serie, die j\u00e4hrlich wechselnd mit Prag diesmal wieder in Linz stattfindet, treffen internationale Expert_innen sowie Vertreter_innen aus Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um die aktuelle, brandgef\u00e4hrliche Tendenz zur Laufzeitverl\u00e4ngerung von Atomreaktoren, die eigentlich vor dem Ende ihrer designten Lebensdauer stehen, zu er\u00f6rtern &#8211; und geeignete Ma\u00dfnahmen dagegen zu diskutieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.nec2019.eu\/de\/index.php\">Nuclear Energy Conference 2019: LAUFZEIT . VERL\u00c4NGERT . GEFAHR<\/a><br \/>\n8. Mai 2019, 9:30 bis 16:30 Uhr, Ursulinensaal Linz, Ober\u00f6sterreich<br \/>\nSimultan\u00fcbersetzung EN\/CZ\/DE \u2013 <a href=\"http:\/\/http:\/\/www.nec2019.eu\/de\/schedule.php\">Programmablauf<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Laufzeit verl\u00e4ngert, Gefahrzeit verl\u00e4ngert \u2013 und: Die Gefahr wird auch erh\u00f6ht. Jede technische Anlage wird durch Materialabnutzung und Alterung st\u00f6ranf\u00e4lliger. Bei komplexen, hochsensiblen und ohnehin schon risikobehafteten technischen Systemen wie AKW kann schon das kleinste Gebrechen zur Katastrophe f\u00fchren. Um diesen logisch klingenden Schluss auch wissenschaftlich zu belegen, hat Landesrat Rudi Anschober mit seiner &#8218;Allianz der Regionen f\u00fcr einen europaweiten Atomausstieg&#8216; die erste internationale Studie zum Risiko von Laufzeitverl\u00e4ngerungen alter AKW in Auftrag gegeben. Erstellt wird diese von der <a href=\"http:\/\/www.inrag.org\/\">International Nuclear Risk Assessment Group \u2013 INRAG<\/a>, einer weltweit agierenden Plattform unabh\u00e4ngiger Wissenschafter_innen zur Erforschung und Entsch\u00e4rfung des nuklearen Risikos. Gleich 3 beteiligte Studienautor_innen sind als Vortragende bei der NEC2019 dabei und werden die bisherigen Ergebnisse ihrer Analysen pr\u00e4sentieren!&#8220;, vermelden Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.<\/p>\n<p>In seiner Keynote Rede wird Wolfgang Renneberg, Experte f\u00fcr Reaktorsicherheit aus Deutschland \u00fcber die Hintergr\u00fcnde und Herangehensweise beim Erstellen der Studie berichten, Oda Becker und Nikolaus M\u00fcllner, beide seit Jahren mit Risikoforschungen befasst, gehen in ihren Referaten speziell auf die technischen Aspekte ein.<\/p>\n<p>Status und Strategien in einzelnen europ\u00e4ischen Atom-Staaten sehen unterschiedlich aus. \u00dcberblick dar\u00fcber geben Dalibor Strasky f\u00fcr Tschechien, Leo \u0160e\u0161erko f\u00fcr Slowenien, J\u00f3zsef K\u00f3bor f\u00fcr Ungarn, Ulla Kl\u00f6tzer f\u00fcr Finnland und Bruno Chareyron f\u00fcr Frankreich.<\/p>\n<p>Einen weiteren, nicht unwesentlichen Aspekt der Laufzeitverl\u00e4ngerung von AKW beleuchtet der Schweizer \u00d6konom Kaspar M\u00fcller: Er besch\u00e4ftigt sich mit der desastr\u00f6sen wirtschaftlichen Perspektive von Atomkraft \u2013 im Allgemeinen und beim \u00dcberschreiten des Ablaufdatums von Reaktoren im Speziellen. Last not least geht es nat\u00fcrlich auch darum, den fatalen Pl\u00e4nen der Atomindustrie ad\u00e4quat entgegen zu wirken. Dazu hat Umweltaktivistin Patricia Lorenz von Global2000 und Friends of the Earth Europe auf Grund ihrer langj\u00e4hrigen Arbeit dazu die geeignete Expertise, um die gesetzlichen Regelungen sowie die Reihe der rechtlichen Optionen erl\u00e4utern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir freuen uns, mit so vielen ausgewiesenen Expert_innen ein umfassendes, dichtes Programm bei der <a href=\"http:\/\/www.nec2019.eu\">NEC2019<\/a> bieten zu k\u00f6nnen. Die abschlie\u00dfende Diskussionsrunde soll ausdr\u00fccklich auch offen stehen f\u00fcr Publikumsfragen. Wir laden herzlich ein, sich diese Fachtagung zu einer der brisantesten Problematiken, mit der sich die Antiatombewegung derzeit konfrontiert sieht, nicht entgehen zu lassen!&#8220;, so Schweiger und Egger abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Hinweis: Organisiert wird die NEC2019 vom Linzer Verein atomstopp_atomkrafrtfrei leben! gemeinsam mit dem Anti Atom Komitee und den M\u00fcttern gegen Atomgefahr Freistadt und erm\u00f6glicht durch die Unterst\u00fctzung des Landes O\u00d6 im Rahmen der Anti-Atom-Offensive.<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen &amp; Kontakt:<\/p>\n<p>Gabriele Schweiger 0680\/33 33 625<br \/>\nRoland Egger 0680\/23 93 019<br \/>\nManfred Doppler 0664\/450 50 15<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Linz\/Freistadt (OTS) &#8211; Im Rahmen der bereits 6. 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