{"id":1693,"date":"2021-04-26T14:06:27","date_gmt":"2021-04-26T12:06:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1693"},"modified":"2021-04-27T16:16:53","modified_gmt":"2021-04-27T14:16:53","slug":"nuclear-energy-conference-2021-how-to-dismantle-an-atomic-lie-die-nuklearen-luegen-zerlegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1693","title":{"rendered":"Nuclear Energy Conference 2021: How to Dismantle an Atomic Lie &#8211; die nuklearen L\u00fcgen zerlegen"},"content":{"rendered":"<div class=\"primary-column\">\n<p class=\"reading-subtitle\"><em>Egal ob \u00f6kologisch, \u00f6konomisch, politisch oder ethisch betrachtet: Das Ger\u00fcst, auf dem die Atomkraft beruht, ist ein einziges L\u00fcgenkonstrukt, das dreist und mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten versucht wird. <\/em><em>Auch 35 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl kann kein selbstkritischer, bereinigender Ansatz erkannt werden, weiter geht&#8217;s auf dem Weg der Illusionen &#8211; direkt auf die n\u00e4chste Katastrophe zu. Bei der <a href=\"https:\/\/www.nec2021.eu\/de\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NEC 2021 am 29. April<\/a> sind sechs Expert_innen eingeladen, ihre jeweiligen Perspektiven zum L\u00fcgenkomplex in der Atomindustrie und ihre Erkenntnisse daraus zu erl\u00e4utern. Die Konferenz findet online statt und ist kostenlos \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich, die Anmeldung ist noch m\u00f6glich unter <\/em><a href=\"https:\/\/www.nec2021.eu\/de\/registration.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>post@atomstopp.at<\/em><\/a><\/p>\n<p>\u00bbAuch heuer konnten wir f\u00fcr die NEC wieder eine Runde ausgew\u00e4hlter Referent_innen gewinnen. Sechs Vortragende aus vier verschiedenen Nationen zeigen am Donnerstag, 29. April von 13 bis 19 Uhr ihre speziellen Blickwinkel auf die Verlogenheit der Atomindustrie. Auch einer Diskussion wird geb\u00fchrend Raum gegeben!\u00ab, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich, die wie schon in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Anti Atom Komitee die \u00f6sterreichische Ausgabe der mittlerweile 8. Nuclear Energy Conference ausrichten.<\/p>\n<p>Keynote-Sprecher <i>Alex Rosen<\/i>, langj\u00e4hriger Vorsitzender der IPPNW Deutschland (\u00c4rzt_innen f\u00fcr die Verhinderung des Atomkriegs) referiert \u00fcber die <i>Verharmlosung der Risiken der Atomenergie. Eine Geschichte, geschrieben auf dem Rucken der Menschen: Tschernobyl und Fukushima &#8211; noch nicht fertig erz\u00e4hlt.<\/i><\/p>\n<p><i>Eva Stegen<\/i>, Energiereferentin der Elektrizit\u00e4tswerke Sch\u00f6nau in Deutschland f\u00fchrt aus, was es mit den neuesten Parolen der Atomlobby auf sich hat: <i>Aufpolierte Propaganda einer ablaufenden Industrie &#8211; wie sich die Atomlobby am Klimawandel vergreift<\/i>. Dabei vergisst sie nicht darauf, die mit Atomenergie stets einhergehende Komponente der milit\u00e4rischen Nutzung zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Aus den USA d\u00fcrfen wir ebenfalls zwei Kapazit\u00e4ten zuschalten: <i>Linda Pentz Gunter<\/i>, Grunderin und internationale Spezialistin der NPO ,Beyond Nuclear&#8216;. Der Vortrag der umtriebigen Publizistin lautet: <i>Die vergessenen Gesichter der Atomluge: Den Ursprungen auf der Spur.<\/i><\/p>\n<p><i>Arnie Gundersen<\/i>, der als ehemaliger Manager der amerikanischen Nuklearindustrie die Maschinerie bestens kennt und nicht zuletzt deshalb zum Whistleblower wurde, l\u00e4sst mit seiner Rede hinter die Kulissen blicken: <i>Nationale &amp; internationale Nuklearregulierungsbehorden. Wen schutzen sie? Nicht Menschen, sondern die Atomindustrie. Sicht eines Insiders &amp; Whistleblowers<\/i>.<\/p>\n<p>Wie leicht es sich die Atomindustrie aber auch in Europa macht, setzt uns die bulgarische Umweltaktivistin <i>Albena Simeonova<\/i> in ihrem Vortrag auseinander: <i>Osteuropa &#8211; perfekte Arena fur die Atomlobby.<\/i><\/p>\n<p>Eine besonders aktuelle Analyse bringt <i>Sigrid Stagl<\/i> ein, die renommierte Sozio\u00f6konomin an der TU Wien besch\u00e4ftigt sich in ihrem Vortrag mit der Atomkraft im Zusammenhang mit der Taxonomie, also genau jenem Finanzierungrahmen, der den europ\u00e4ischen Green Deal erm\u00f6glichen soll. <i>Des Kaisers neue Kleider: Atomkraft und EU-Taxonomie<\/i> Brisant deshalb, weil die Lobby derzeit mit allen Tricks und Fouls der Atomkraft Zugang zu g\u00fcnstigen Geldmitteln verschaffen will, die eigentlich nur nachhaltigen Investitionen vorbehalten sein sollen.<\/p>\n<p>\u00bbWir d\u00fcrfen nicht aufh\u00f6ren, die atomaren L\u00fcgen zu demontieren, zu zerlegen, in Einzelteile &#8211; damit ihr komplexes Funktionieren gest\u00f6rt, bestenfalls zerst\u00f6rt wird!\u00ab, so Schweiger und Egger abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>F\u00fcr R\u00fcckfragen:<br \/>\nGabriele Schweiger 0680\/33 33 625<br \/>\nRoland Egger 0680\/23 93 019<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Egal ob \u00f6kologisch, \u00f6konomisch, politisch oder ethisch betrachtet: Das Ger\u00fcst, auf dem die Atomkraft beruht, ist ein einziges L\u00fcgenkonstrukt, das dreist und mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten versucht wird. 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