{"id":1743,"date":"2022-05-09T12:22:03","date_gmt":"2022-05-09T10:22:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1743"},"modified":"2022-06-14T10:22:51","modified_gmt":"2022-06-14T08:22:51","slug":"atom-foerderung-via-euratom-trotz-zukunftskonferenz-leider-ja","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1743","title":{"rendered":"Atom-F\u00f6rderung via EURATOM trotz Zukunftskonferenz &#8211; leider ja!"},"content":{"rendered":"<div class=\"primary-column\">\n<p class=\"reading-subtitle\">Die &#8218;Konferenz zur Zukunft Europas&#8216; ist zu Ende &#8211; auserw\u00e4hlte Vorschl\u00e4ge liegen nun auf dem Tisch. Das heikle Thema EURATOM wurde ausgespart. Aus Antiatom-Perspektive ist das Demokratie-Experiment also in der nuklearen Vergangenheit h\u00e4ngen geblieben &#8211; trotz der aktuell un\u00fcbersehbaren Abh\u00e4ngigkeit Europas von atomaren Brennstoffen aus Russland.<\/p>\n<div class=\"reading-text\">\u00bbMit einem Jahr Versp\u00e4tung &#8211; erst im Mai 2021 gestartet und von der urspr\u00fcnglichen Dauer von zwei Jahren auf nur eines halbiert &#8211; war unschwer abzusehen, dass bei der <a href=\"https:\/\/futureu.europa.eu\/?locale=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8218;Konferenz zur Zukunft Europas&#8216;<\/a> f\u00fcr eine besonders komplexe Materie wie eben die Abschaffung des EURATOM-Vertrags kaum Raum bleiben w\u00fcrde. Doch was aus den Ergebnissen der Zukunftskonferenz generell hervorgeht, l\u00e4sst sich am besten mit &#8218;Dringender Reformbedarf&#8216; zusammenfassen. Und unbestreitbar sind f\u00fcr die Umsetzung der erarbeiteten Forderungen auch grundlegende Vertrags\u00e4nderungen unumg\u00e4nglich. Das l\u00e4sst immerhin hoffen, dass es auch verkrusteten Strukturen wie dem EURATOM-Vertrag an die Substanz gehen kann\u00ab, stellen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich fest.<\/p>\n<p>\u00bbWir sehen nun die Kommission am Zug, ihren eigenen ambitionierten Plan einer Europ\u00e4ischen Zukunft unter Mitsprache der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger konsequent in ein umfassendes Reformierungs-Programm zu lenken. Mehr als 2000 Menschen haben unsere Petition &#8218;In Zukunft ohne EURATOM&#8216; unterschrieben, das EU-Parlament hat die Forderung l\u00e4ngst als offizielle Petition in ihre Agenda aufgenommen. Diese Stimmen m\u00fcssen z\u00e4hlen &#8211; alles andere w\u00e4re im wahrsten Sinne des Wortes unerh\u00f6rt!\u00ab, so Schweiger und Egger weiter.<\/p>\n<p>\u00bbInteressantes Detail: Fast 900 Unterzeichnungen kamen aus Frankreich. EURATOM-Protest also aus genau jenem Land, welches die Privilegierungen der Atomindustrie durch EURATOM mit Abstand am meisten ausgenutzt hat. Das Ergebnis &#8211; eine hochgradige Abh\u00e4ngigkeit von Atomstrom und damit auch vom ben\u00f6tigen Uranbrennstoffen &#8211; alarmiert gerade jetzt ganz empfindlich, steht doch mit dem kriegstreibenden Russland auch ein essentieller Versorgungspartner auf dem Index\u00ab, betonen Schweiger und Egger.<\/p>\n<p>\u00bbDer franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron war es auch, der ganz massiv f\u00fcr die Qualifizierung von Atomkraft als nachhaltige Energie lobbyiert hat. Der EURATOM-Vertrag gibt sinngem\u00e4\u00df vor, alle Voraussetzungen zu schaffen f\u00fcr eine m\u00e4chtige Atomindustrie in Europa. Genau auf dieses Ziel hat Macron sich in seiner Werbung f\u00fcr Atomkraft berufen und gemeint, die EU-Kommission solle gef\u00e4lligst tun, was gesetzlich vorgegeben ist. Es wird also weiter unser vorrangiges Ziel bleiben, EURATOM, also die existenzsichernde Struktur f\u00fcr die Atomindustrie zu bek\u00e4mpfen\u00ab, so Schweiger und Egger abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Weitere Hinweise:<br \/>\nGabriele Schweiger 0680\/33 33 625<br \/>\nRoland Egger 0680\/23 93 019<\/p><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8218;Konferenz zur Zukunft Europas&#8216; ist zu Ende &#8211; auserw\u00e4hlte Vorschl\u00e4ge liegen nun auf dem Tisch. Das heikle Thema EURATOM wurde ausgespart. 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