{"id":1928,"date":"2025-12-05T23:35:10","date_gmt":"2025-12-05T21:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1928"},"modified":"2025-12-06T09:54:24","modified_gmt":"2025-12-06T07:54:24","slug":"atomverseuchte-eu-taxonomie-wie-verbessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=1928","title":{"rendered":"Atomverseuchte EU-Taxonomie: wie verbessern?"},"content":{"rendered":"<p><em><span class=\"HwtZe\" lang=\"de\"><span class=\"jCAhz ChMk0b\"><span class=\"ryNqvb\">&#8222;Die Initiative wird den delegierten Rechtsakt der EU zur Umwelttaxonomie \u00fcberpr\u00fcfen, um die technischen Pr\u00fcfkriterien zu aktualisieren und zu vereinfachen.&#8220; So\u00a0 lautet der Anspruch dieser <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/law\/better-regulation\/have-your-say\/initiatives\/14874-Sustainable-investment-review-of-the-EU-taxonomy-environmental-delegated-act_en\">EU-Konslutation<\/a>, zu der die \u00d6ffentlichkeit bis 5. Dezember d. J. Stellungsnahmen einbringen konnte. Was aber, wenn das gesamte Regulativ \u2013 also die EU-Taxonomie in geltender Rechtsform selbst \u2013 in Frage zu stellen ist, da darin vorgesehen ist, Investitionen in Atomkraft\u00a0 als nachhaltiges Wirtschaften geltend machen zu k\u00f6nnen? Hier unsere Eingabe \u2013 ein Versuch:<\/span><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p>Es ist m\u00fc\u00dfig, Verbesserungsvorschl\u00e4ge und Vereinfachungen f\u00fcr Pr\u00fcfkriterien einer Verordnung zu diskutieren, deren grunds\u00e4tzliche Ausrichtung in-sich fragw\u00fcrdiger nicht sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Mittels Taxonomie-Verordnung den \u2018Green Deal\u2019 mit einer finanziellen Orientierungshilfe, einer Art &#8218;Investitions-Kompass&#8216; auszustatten, war eine begr\u00fc\u00dfenswerte Ambition. Im zweiten Delegierten Rechtsakt zur EU-Taxonomie hat die EU-Kommission jedoch auch der Atomindustrie den prinzipiellen Zugang als Ma\u00dfnahme f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaften er\u00f6ffnet. Damit hat sie dem Regelwerk in seiner Gesamtheit den ungusti\u00f6sen Stempel der Unglaubw\u00fcrdigkeit aufgedr\u00fcckt. Ein historischer Fehler.<\/p>\n<p>\u201eDo-No-Significant-Harm\u201c \u2013 eine Bedingung, die Atomanlagen gleich in mehreren Kategorien nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Vom Abbau radioaktiver Materialien, deren Aufbereitung bis hin zur Zwischen- und Endlagerung abgebrannter Brennstoffe \u2013 nichts davon kann ohne erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt bewerkstelligt werden. Mangelnde Resilienz gegen bereits jetzt unleugbare und unumkehrbare meteorologische Auswirkungen durch den Klimawandel wie \u00dcberflutungen, D\u00fcrren, Fl\u00e4chenbr\u00e4nde reihen sich dazu und befeuern die potenziell ohnehin hohe St\u00f6ranf\u00e4lligkeit der sensiblen Anlagen noch zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Auspr\u00e4gungen von Atomanlagen sind bekannterma\u00dfen Technologien, die zu risikobehaftet sind, um auch nur ann\u00e4hernd ausreichend Haftpflicht-versicherungsf\u00e4hig zu sein. Allein dieses Merkmal sollte ausschlie\u00dfen, dass sowohl Neubau als auch Laufzeitverl\u00e4ngerungen von AKW in einen Kriterienkatalog f\u00fcr Investitionen in wirtschaftlich nachhaltiges Handeln einbezogen werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>&#8212;&gt;\u00a0 \u00a0Wie auch die Republik \u00d6sterreichisch fordern wir, die F\u00f6rderw\u00fcrdigkeit von Atomkraft im Rahmen der Taxonomie-Verordnung zu streichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Initiative wird den delegierten Rechtsakt der EU zur Umwelttaxonomie \u00fcberpr\u00fcfen, um die technischen Pr\u00fcfkriterien zu aktualisieren und zu vereinfachen.&#8220; So\u00a0 lautet der Anspruch dieser EU-Konslutation, zu der die \u00d6ffentlichkeit bis 5. Dezember d. J. Stellungsnahmen einbringen konnte. 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