{"id":385,"date":"2012-01-17T13:04:11","date_gmt":"2012-01-17T11:04:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=385"},"modified":"2012-01-17T13:04:11","modified_gmt":"2012-01-17T11:04:11","slug":"wind-masterplan-muss-blockade-des-windkraftsausbaus-in-oberosterreich-beseitigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=385","title":{"rendered":"Wind-Masterplan muss Blockade des Windkraftsausbaus in Ober\u00f6sterreich beseitigen"},"content":{"rendered":"<p><em>Nur ein ambitionierter Masterplan kann die ober\u00f6sterreichischen Atomstromimporte ersetzen<\/em><\/p>\n<p>Demn\u00e4chst ist die Pr\u00e4sentation des Windmasterplans f\u00fcr Ober\u00f6sterreich zu erwarten. IG Windkraft und atomstopp sind sich in ihrer Forderung einig: Dieser Masterplan muss endlich dem Stillstand in Sachen Windenergie in Ober\u00f6sterreich ein Ende bereiten und zu einem ambitionierten, z\u00fcgig voranschreitenden Ausbau f\u00fchren.<\/p>\n<p>Mag. Stefan Moidl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IG Windkraft, pr\u00e4zisiert: &#8222;Es ist zu bef\u00fcrchten, dass der Masterplan nicht die notwendigen \u00c4nderungen bringt, um den sechsj\u00e4hrigen Stillstand des Windkraftausbau in Ober\u00f6sterreich zu beenden. Wir brauchen auch in Ober\u00f6sterreich ein klares politisches Commitment zur Windkraft, wie wir dies in anderen Bundesl\u00e4ndern seit Jahren haben.&#8220; Sowohl Umfragen als auch Gespr\u00e4che mit der Bev\u00f6lkerung vor Ort belegen, dass auch die Ober\u00f6sterreicherInnen den Ausbau der Windkraft wollen.  Anton Haunold, Obmann der IG Windkraft Ober\u00f6sterreich, erg\u00e4nzt: &#8222;Wie kann es sein, dass in Nieder\u00f6sterreich und im Burgenland innerhalb von 2 Jahren 1000 Megawatt Windkraftleistung genehmigt werden, w\u00e4hrend in Ober\u00f6sterreich seit 6 Jahren kein einziges Windrad genehmigt werden kann? Der Wind-Masterplan ist eine Chance, den Karren herum zu rei\u00dfen. Leider wurde die IG Windkraft in die Ausarbeitung des Masterplanes noch nicht substantiell eingebunden.&#8220;<\/p>\n<p>Auch aus Sicht der Antiatombewegung gibt es fundamentales Interesse an einer flotten Forcierung der Windenergie. &#8222;Atombef\u00fcrworter konfrontieren uns immer wieder damit, dass \u00d6sterreich auf die Importe von Strom aus Atomkraftwerken angewiesen w\u00e4re. Diese Aufrechnung kratzt v\u00f6llig zu Recht an der Glaubw\u00fcrdigkeit heimischer Antiatompolitik!&#8220;, so Roland Egger und Gabriele Schweiger von atomstopp. Und weiter: &#8222;Besonders besch\u00e4mend ist, dass gerade in Ober\u00f6sterreich &#8211; mit seiner etablierten Antiatom-Offensive DAS Antiatom-Vorzeigebundesland schlechthin! &#8211; seit 2005 die Erweiterung der Windenergie-Kapazit\u00e4ten k\u00fcnstlich unterbunden wird. Wir verlangen ein Atomstromimport-Verbot. Das ist wirtschaftlich und rechtlich m\u00f6glich, wie GLOBAL 2000 und Greenpeace k\u00fcrzlich belegt haben, und die Ausreden aus dem Wirtschaftsministerium, warum ein Atomstromimport-Verbot nicht von \u00d6sterreich alleine gemacht werden solle, ist nicht nachvollziehbar. Dass sich Bundesminister Mitterlehner, wie gestern beim \u00f6sterreichischen Energie-Gipfel offenbar wurde, in seiner Argumentation ausgerechnet von der bekannterma\u00dfen Atomkraft-favorisierenden EU-Kommission beraten l\u00e4sst, geht eindeutig zu weit. Welches Land soll denn dann den ersten Schritt mit einem Atomstromimport-Verbot setzen, wenn nicht \u00d6sterreich? Wir werden jedenfalls nicht akzeptieren, dass regenerative Energie-Ressourcen ungenutzt bleiben, obwohl Investoren und auch geeignete Standorte ausreichend zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden. Ein Zustand, der sich mit dem neuen Konzept grundlegend \u00e4ndern muss!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die aktuelle \u00d6kostrom-Tarifverordnung liest sich wie eine ausdr\u00fcckliche Einladung an Windkraftbetreiber und sollte auch als Auftrag gewertet werden&#8220;, fordert Alfons Gst\u00f6ttner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Windkraft Innviertel GmbH, und erkl\u00e4rt dazu: &#8222;Bis 2020 k\u00f6nnten 10 % des Stromverbrauches in Ober\u00f6sterreich durch Windkraftwerke im eigenen Bundesland gedeckt werden. Mit 2 Windparks pro Bezirk k\u00f6nnte diese Strommenge produziert werden. Die rechtliche Basis wurde mit dem vergangenen Juli beschlossenen \u00d6kostromgesetz 2012 gelegt. Nun liegt es an der Landespolitik, die Windenergie zu nutzen. Blickt man auf Bayern, so wird schnell klar, dass gerade der politische Wille eine entscheidende Rolle spielt.&#8220; Laut aktuellem Energiekonzept will Bayern bis 2021 1000 bis 1500 neue Windr\u00e4der errichten, um den Atomstrom durch Windstrom zu ersetzen. &#8222;In Bayern weht sogar weniger Wind als hier in Ober\u00f6sterreich. Es ist zu hoffen, dass der Wind-Masterplan den n\u00f6tigen Schwung in die ober\u00f6sterreichische Windenergie bringt&#8220;, erg\u00e4nzt Haunold.<\/p>\n<p>&#8222;Wir erwarten uns von den zust\u00e4ndigen Gremien des Landes Ober\u00f6sterreich ein entschlossenes und ambitioniertes Endresultat des Windmasterplans, ein Endresultat, das f\u00fcr uns und f\u00fcr Ober\u00f6sterreich einen Neustart in Sachen erneuerbare Energien darstellt und auch zeigt, dass man entschlossen ist, den Atomstromimporten mit dem Ausbau der Windkraft das Wasser abzugraben&#8220;, so die SprecherInnen von IG Windkraft und atomstopp abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>R\u00fcckfragehinweis:<\/p>\n<p>Martin Fliegenschnee-Jaksch IG Windkraft: +43 699 188 77 855 m.fliegenschnee@igwindkraft.at<br \/>\nAnton Haunold IG Windkraft Ober\u00f6sterreich: 07764\/6340<br \/>\nAlfons Gst\u00f6ttner Windkraft Innviertel GmbH: +43 676 600 54 83<br \/>\nRoland Egger atomstopp: +43 680 23 93 019\u00a0 post@atomstopp.at<br \/>\nGabriele Schweiger atomstopp: + 43 680 33 33 625<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur ein ambitionierter Masterplan kann die ober\u00f6sterreichischen Atomstromimporte ersetzen Demn\u00e4chst ist die Pr\u00e4sentation des Windmasterplans f\u00fcr Ober\u00f6sterreich zu erwarten. 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