{"id":916,"date":"2014-11-27T13:06:06","date_gmt":"2014-11-27T11:06:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=916"},"modified":"2014-11-27T13:06:06","modified_gmt":"2014-11-27T11:06:06","slug":"atomstopp-tschechische-kreativitat-zur-finanzierung-von-defizitaren-atomreaktoren-endenwollend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=916","title":{"rendered":"atomstopp: Tschechische Kreativit\u00e4t zur Finanzierung von defizit\u00e4ren Atomreaktoren endenwollend"},"content":{"rendered":"<p><em> Wer sollte sich an unwirtschaftlichen Atomprojekten freiwillig beteiligen wollen? Lauter Negativbeispiele sollten dem tschechischen Industrieminister die Augen \u00f6ffnen<\/em><\/p>\n<p>\u201eDass manche tschechischen Politiker nicht und nicht vom Ausbau der Atomkraft absehen wollen, kann wohl nur mit einem gewissen Starrsinn und der mangelnden Vision eines Europas ohne atomare Bedrohung erkl\u00e4rt werden. Abgesehen von der unl\u00f6sbaren Frage nach der Endlagerung der hochradioaktiven Abf\u00e4lle und den unabsehbaren Folgen eines atomaren Unfalls, sollte die mangelnde Wirtschaftlichkeit von Atomprojekten gerade einem Industrieminister zu denken geben. Leider ist von einer diesbez\u00fcglichen Einsicht aber nichts zu merken, setzt doch die tschechische Regierung in ihrem aktuellen Energiekonzept unbeirrt auf die Atomkraf  t!\u201c, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich ern\u00fcchtert.<\/p>\n<p>\u201eUnsere gro\u00dfe Hoffnung hinsichtlich der tschechischen Atomfantastereien ist die endenwollende Kreativit\u00e4t zur Finanzierung der v\u00f6llig unwirtschaftlichen Atomprojekte, egal ob am Standort Temelin oder am Standort Dukovany. Kein Konzept der Finanzierung d\u00fcrfte in Tschechien mehrheitsf\u00e4hig sein: Russland als Investor scheidet wohl auf die n\u00e4chste Zeit aus, sodass das Beispiel Ungarn und die dortige Erweiterung des Atomkraftwerks Paks mit russischen Geldern keine tschechischen Nachahmung finden wird. Das britische Modell der staatlich garantierten Einspeisetarife \u2013 egal, wie sich der Strommarkt entwickelt \u2013 wird wohl von den tschechischen B\u00fcrger_innen selber torpediert werden. Solche staatlich garantierten Einspeisetarife \u2013 auf 35 Jahre und inflationsbereinigt! &#8211; sind jenseits jeder wirtschaftlichen Vernunft. Und dass sich die Zulieferfirmen am Bau von defizit\u00e4ren Atomprojekten  beteili  gen sollten, scheint auch ausgeschlossen. Die tschechische Kreativit\u00e4t zur Finanzierung von neuen Atomreaktoren und damit zur Umsetzung des \u201eaktuellen\u201c Energiekonzepts ist endenwollend.\u201c, so Egger und Schweiger weiter.<\/p>\n<p>\u201eEs ist wohl damit zu rechnen, dass auf dem Papier weiter \u00fcber die Segnungen der Atomkraft sinniert wird, anstatt sich ernsthaft mit einer nachhaltigen tschechischen Energiepolitik auseinanderzusetzen. Wertvolle Zeit wird somit vertan. Und das ist nicht im Sinne eines Europas ohne atomare Bedrohung!\u201c, so Egger und Schweiger abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\nRoland Egger +43 680 23 93 019<br \/>\nGabriele Schweiger + 43 680 33 33 625<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sollte sich an unwirtschaftlichen Atomprojekten freiwillig beteiligen wollen? 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