{"id":921,"date":"2014-12-10T15:19:55","date_gmt":"2014-12-10T13:19:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=921"},"modified":"2014-12-10T19:52:14","modified_gmt":"2014-12-10T17:52:14","slug":"atomstopp-energiesicherheit-zentrales-thema-bei-visegrad-gipfel-bundesprasident-fischer-mit-klarem-antiatomauftrag-in-prag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.muettergegenatomgefahr.at\/?p=921","title":{"rendered":"atomstopp: Energiesicherheit zentrales Thema bei Visegrad-Gipfel &#8211; Bundespr\u00e4sident Fischer mit klarem Antiatomauftrag in Prag"},"content":{"rendered":"<p>Wenn sich morgen und \u00fcbermorgen die Staatsoberh\u00e4upter der Visegrad-Staaten \u2013 Tschechien, Slowakei, Ungarn und Polen &#8211; zu einem Gipfeltreffen in Prag einfinden, wird ein zentraler Tagesordnungspunkt die Frage der Energiesicherheit sein. Der \u00f6sterreichische Bundespr\u00e4sident Heinz Fischer wurde zu dem Treffen ebenfalls eingeladen.<\/p>\n<p>&#8222;Bundespr\u00e4sident Heinz Fischer hat bei diesem Treffen eine besonders gute M\u00f6glichkeit klarzustellen, dass eine l\u00e4nder\u00fcbergreifende Energiesicherheit nur ohne nukleare Option gelingen kann. Sowohl aus \u00f6kologischer als auch aus \u00f6konomischer Sicht: die Bev\u00f6lkerung dieser Staaten dem st\u00e4ndigen Gefahrenpotenzial auszusetzen, das von jedem Atomkraftwerk ausgeht, ist unverantwortbar! Es ist unvorstellbar, m\u00fcssten &#8211; wie in Tschernobyl oder in Fukushima &#8211; weite Landstriche auf unabsehbare Zeiten entsiedelt werden! Auch in der Frage der Endlagerung kommen die Betreiber der Atomkraftwerke ihrer Aufgabe, die abgebrannten Brennst\u00e4be sicher zu lagern, keinen entscheidenden Schritt weiter. Das ist eine grobe Verletzung der Perspektiven f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen!&#8220;, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und weiter: &#8222;Aber au\u00dferdem stellt auch die Wirtschaftlichkeit von Atomkraftwerken eine aktuelle wie auch zukunftsbezogene Gefahr dar: Ohne staatliche Subventionierungen k\u00f6nnen AKW nicht betrieben, nicht in Stand gehalten und schon gar nicht gebaut werden! Sowohl die gegenw\u00e4rtigen Steuerzahler_innen als auch die nachkommenden Generationen werden durch solche finanziellen Irrwege v\u00f6llig ungerechtfertigt belastet.&#8220;<\/p>\n<p>Gerade der Fall Hinkley Point C, der geplante Neubau zweier Reaktoren in Gro\u00dfbritannien, hat gezeigt, dass geltendes europ\u00e4isches Wettbewerbsrecht gebrochen werden muss, dass Steuerzahler_innen mit horrenden langfristigen Zahlungen zu rechnen haben, um heute Investitionen in den Nuklearbereich \u00fcberhaupt attraktiv zu machen.<\/p>\n<p>\u201eBundespr\u00e4sident Fischer ist dringend aufgefordert, hier die \u00f6sterreichische Position klar zu formulieren und keinen Millimeter davon abzuweichen. Kein noch so wohlgemeintes Zugest\u00e4ndnis zugunsten guter nachbarschaftlicher Beziehungen darf dem Weiterbestand einer abtretenden, weil zu riskanten und zu teuren Technologie zu Gute kommen! \u00d6sterreich wird gegen die Entscheidung der EU-Kommission f\u00fcr Atomsubventionen beim Europ\u00e4ischen Gerichtshof klagen und damit konstruktiv zu einer echten Energiesicherheit in Europa beitragen. Dies muss auch als Auftrag an unseren Bundespr\u00e4sidenten Fischer f\u00fcr den Austausch mit den Staatsvertretern der Visegrad-Gruppe gelten!\u201c, so Schweiger und Egger an die Adresse des Bundespr\u00e4sidenten abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\nGabriele Schweiger 0680 33 33 625<br \/>\nRoland Egger 0680 23 93 019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn sich morgen und \u00fcbermorgen die Staatsoberh\u00e4upter der Visegrad-Staaten \u2013 Tschechien, Slowakei, Ungarn und Polen &#8211; zu einem Gipfeltreffen in Prag einfinden, wird ein zentraler Tagesordnungspunkt die Frage der Energiesicherheit sein. 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