Taxonomie-Urteil: Österreich muss in Berufung gehen!

​Minister Totschnig hat Post bekommen: Rund 70 Organisationen aus dem Anti-Atom-Bereich haben sich in einem dringenden Appell an den Minister, zuständig für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft gewendet. 

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„Wir wollen den Umweltminister bestärken, Berufung einzulegen, gegen die Ablehnung der Klage Österreichs in Sachen ‘EU-Taxonomie-Verordnung’. Dort wurde 2022 doch tatsächlich beschlossen, auch Atomenergie und fossiles Gas in den Kriterienkatalog für nachhaltiges Wirtschaften aufzunehmen. Was für ein Unfug! Was für eine Attacke gegen jede zukunftsfähige Investitionsbereitschaft!“, echauffiert sich Gabriele Schweiger, Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr.

Unter Beihilfe von Luxemburg hatte Österreich dagegen geklagt, eine erstinstanzliche Ablehnung erfolgte am 11. Sept. d. J. “ Kein Grund zur Resignation, finden wir. Es muss für Minister Totschnig und seinen Ressortkollegen Minister Wilmes aus Luxemburg mehr als nur eine Ehrensache sein, gegen das Urteil Einspruch zu erheben. Es ist ein Generationen-Auftrag im Sinne der gelingenden Energiezukunft, dem der österreichische Minister mit dem Gang in die zweite Instanz nachkommen muss, “ so Schweiger abschließend.

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Umweltanwalt Martin Donat – Was wir beim Infoabend nicht erfahren wollten!

Gemeinsame Aussendung vom Anti Atom Komitee und den Müttern gegen Atomgefahr Zum Infoabend „Vor unserer Tür …“ des Anti Atom Komitees im Salzhof in Freistadt Ende November waren Vertreter_innen zweier NGOs aus Budweis als Vortragende zu den Themen „Endlagersuche und … Weiterlesen

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Don’t Nuke the Climate: Bericht von der COP29 in Baku

Don’t Nuke the Climate – der Podcast im November 2024: Bericht von der COP29 in Baku

Als offiziell akkreditierter Teilnehmer war Günter Hermeyer bei der Klimakonferenz COP29 in Baku dabei – und er hat viel zu berichten! Was die Atomlobby so (an)treibt, wie sie versucht, ihre in Wahrheit hoffnungslos veralteten Technikkonzepte als Klimarettung zu verkaufen und Finanzmittel dafür zu lukrieren. Und mit welchen aufgeblasenen, verlogenen Parolen dabei geworben wird, was Bananen damit zu tun haben – darüber erzählt Günter in diesem Podcast ausführlich und aus erster Hand.

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Don’t Nuke the Climate: Ausblick auf die Klimakonferenz COP29

Don’t Nuke the Climate – der Podcast im Oktober 2024: Ausblick auf die Klimakonferenz COP29

Bald ist wieder die Klimakonferenz – und es wird wieder ein Stelldichein der Atomlobbyisten, so viel kann jetzt schon abgeschätzt werden. Günter Hermeyer von Don’t Nuke the Climate wird gemeinsam mit internationalen Kolleg_innen jedoch auch nach Baku reisen und dort keine Gelegenheit auslassen, um der nuklear verseuchten Propagandamaschine Paroli zu bieten. Denn eins ist klar: Atomkraft nutzt der Klimarettung genau garnichts – dafür ist diese veraltete Energieform einfach viel zu teuer, zu gefährlich und darüber hinaus viel zu behäbig!
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Ein Lüfterl für die Atomkraft? Eine Replik.

Ein gekonnter Leserbrief nach einem Artikel in den Oberösterreichischen Nachtrichten zu einer Pressekonferenz erbitterter Windkraftgegner
– von einer der Mitbegründerinnen der Mütter gegen Atomgefahr

Ein Lüfterl für die Atomkraft?

@“Innviertler Windkraftgegner: Ohne Kernkraft geht es nicht“
OÖN, 10.10.24

Sind wir jetzt endlich soweit? Atomkraft mit allen hinlänglich bekannten Auswirkungen ist jetzt salonfähig und hat den Stempel umweltfreundlich? Bravo an Herrn Aschenberger, Obmann der Windkraftgegner Hausruck / Kobernaußerwald! Er fordert eine globale Lösung für den globalen Energiehunger. Wo ist GLOBAL seiner Meinung nach? Überall, nur nicht in „seinem“ REGIONAL. Und da ist er in einem Widerspruch: Selbst AKW die „global“ gesehen weit weg sind (Tschernobyl, Fukushima), haben gravierende „regionale“ Auswirkungen … Das müsste die jüngere Geschichte ihn gelehrt haben. Aber stimmt, Herrn Aschenberger geht es um Heimatverschandelung. Vielleicht könnte er sich als regionalen unsichtbaren, weil unterirdischen, Beitrag zur globalen Energiesituation eine atomare Endlagerstätte in seiner Gegend vorstellen?

Zynismus beiseite: Der steigende globale Energiebedarf setzt sich logischerweise aus dem steigenden regionalen Bedarf zusammen und ist natürlich äußerst besorgniserregend. Projekte in Sachen Stromgewinnung müssen mit äußerstem Bedacht geplant und realisiert werden. Klar ist, dass es einen Energiemix wird geben müssen, bei dem jede Region ihren Beitrag wird leisten müssen. Das gute alte Energiesparen auf allen Ebenen wäre die oberste Prämisse. Ebenso wünschenswert wäre aber ein Eindämmen des Immer-Mehr-Wollens, des Immer-Größer-Werden-Müssens … Eine Illusion. Würde das gelingen, das wäre ein Grund für ein z’ünftiges Ziehharmonikastück‘l, einen Landler und ein paar G’stanzl’n.

Es ist zu befürchten, dass die nächsten fünf Regierungsjahre ohnehin sukzessiv Rückschritte in der Energiewende bringen werden, da wird Herr Aschenberger vielleicht sein Glück finden.

Rosina Luger, Freistadt

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