Ohne POWER TO CHANGE keine gesicherte Energiezukunft!

Fukushima– auch 6 Jahre danach kein Ende abzusehen

„6 Jahre ist es her, dass mit der Atomkatastrophe in Fukushima einmal mehr bewiesen wurde: Atomkraft ist letztendlich nicht beherrschbar. Noch heute leiden Tausende unter den Folgen, gesundheitlich, wirtschaftlich, sozial – und ein Ende ist nicht abzusehen. Die japanische Regierung versucht Normalität herzustellen, wo keine sein kann. Beim Umgang mit der Strahlenverseuchung wurde von Anfang an geschlampt und somit die unmittelbaren Auswirkungen des GAUs nur noch verschlimmert! Es wird eine Monsteraufgabe und außerdem noch Generationen dauern, den gesamtgesellschaftlichen Schaden halbwegs in den Griff zu bekommen! Das muss Warnung genug sein, um die Konsequenzen zu ziehen und der Atomkraft ein Ende zu bereiten, nicht nur in Japan, sonde rn weltweit!“, so die Sprecher der oberösterreichischen Antiatomorganisationen, die aus Anlass des Fukushima-Jahrestages zu einem Abend mit Film & Diskussion einladen.
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Donnerstag, 16. März 2017 um 20:00 Uhr im Kino Freistadt
POWER TO CHANGE – DIE ENERGIEREBELLION
Gesprächsrunde im Anschluss mit
Hans Moser (Windpark Spörbichl) und den Gebrüdern Kreisel (Kreisel Electric)

Einmal mehr widmet sich der deutsche Regisseur Carl-A. Fechner („Die 4. Revolution“) dem Thema Erneuerbare Energien. POWER TO CHANGE beschreibt die Vision einer demokratischen, nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien. Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für eine rasche Umsetzung der Energiewende und erzählt mitreißende Geschichten von Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie Du und Ich.

Dem Untertitel DIE ENERGIEREBELLION folgend, und weil es solche „Rebellen“ auch in unserer Region gibt, wird zu einer anschließenden Gesprächsrund e eingeladen: Mit Hans Moser, Mitbegründer des Bürgerbeteiligungsprojekts Windpark Spörbichl, und den Gebrüdern Kreisel, ihres Zeichens Erfinder und Entwickler einer neuartigen Stromspeichertechnologie, stehen gleich 2 Generationen an lokalen Energiepionieren zur Diskussion bereit!

Um rechtzeitige Reservierung wird gebeten unter www.kino-freistadt.at oder 07942/77711
Eine gemeinsame Veranstaltung von Mütter gegen Atomgefahr, atomstopp_atomkraftfrei leben!, Anti Atom Komitee sowie Local-Bühne & Kino Freistadt

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 01 9
Manfred Doppler 0664/45 05 015

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atomstopp: Paks-Entscheidung der EU-Kommission ist Kniefall vor der Atomlobby

Österreich muss gegen die unredliche Subventionserlaubnis klagen!

„Es ist einfach unerhört, was sich die Europäische Kommission mit ihrem Kniefall vor der Atomindustrie leistet! Nach Großbritannien nun auch die Subventionierung für den Bau zweier Atommeiler für Ungarn als korrekt zu bewerten, belegt, wie sehr die Kommission den Klinkenputzern von der Atomlobby aufsitzt!“, zeigen Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, absolut kein Verständnis für die Kommissionsentscheidung.

„Die beiden Reaktoren werden vom russischen AKW-Bauer ROSATOM errichtet und mittels Kredit vorfinanziert, bezahlt wird der wirtschaftliche Wahnsinn letztlich aber von den ungarischen Steuerzahler_innen. Statt gegen diese Unredlichkeit zu intervenieren, segnet die Kommission den Deal auch noch ab! Die Kommission stellt sich somit nicht nur gegen jede zeitgemäße Entwicklung am europäischen Energiemarkt, sondern sie richtet sich einmal mehr gegen Bürger_innen der Union!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Bundeskanzler Kern kann hier ganz praktisch beweisen, wie ernst er es mit einem Plan für Europa hält. Die österreichische Bundesregierung ist dringend aufgefordert, die Kommission erneut zu klagen. Alles andere wäre ein Zeichen der Inkonsequenz und nicht akzeptabel!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Rückschlag für die Glaubwürdigkeit der Antiatomoffensive Oberösterreichs

Wind-Desasterplan schadet Energiewende und Wirtschaft gleichermaßen

Offensichtlich nur zu einem Aufschub, nicht aber zu einem Nachdenken und Nachbessern ist es bezüglich Windkraft in Oberösterreich gekommen: „Der Wind-Desasterplan bleibt, die Expertise der Branche wurde Insider_innen Zufolge erst recht wieder nicht abgerufen!“, zeigen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, von der offensichtlichen Neuauflage des Desasterplans in Sachen Windkraft für Oberösterreich enttäuscht.

„Dass ausgerechnet die Regierung des Antiatom-Vorreiterlandes Oberösterreich sich bei der Nutzung der Windkraft derart bockstarrig verhält, ist befremdlich und zudem ein großer Fehler! Nicht nur der Wirtschaftsstandort Oberösterreich gehört so zu den Verlierern sondern auch die Glaubwürdigkeit unserer Ambitionen für ein atomkraftfreies Europa, für eine atomkraftfreie Welt.“, so Schweiger und Egger weiter.

„Wir ziehen aus unserm konsequenten Nein zum Atomstrom ein klares Ja zur optimalen Nutzung der Windkraft als Energieversorger für Haushalte und Industrie. Soll Energieeffizienz jemals ausgewogen funktionieren, dürfen wir es uns nicht leisten, einzelne erneuerbare Energieversorger künstlich und vorsätzlich auszubooten! Wir appellieren erneut an die Fachgremien des Landes, eine echte Überdenkphase einzuleiten, um lokalem Handeln in Verbindung mit überregionalen und vernetzten Strategien eine ehrliche Chance zu geben!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Windmasterplan des Landes Oberösterreich ist Wind-Desasterplan!

Antiatomrhetorik der Masterplaner total unglaubwürdig

Absolut kein Verständnis zeigt atomstopp_oberoesterreich für die derzeitige Ausprägung des Windmasterplans für Oberösterreich. „Das ist in der aktuellen Vorlage kein Masterplan sondern ein Desasterplan!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher der Antiatomplattform. „Durch völlig überzogene Auflagen würde jeglicher Ausbau der Windkraft in Oberösterreich de facto verunmöglicht. Die Verantwortlichen versuchen offensichtlich, ihre Machtstellung zu missbrauchen, um eine Klientel realitätsferner Blockierer zu bedienen, die sich mit ebenso wunderlichen wie fadenscheinigen Argumentationen nebst falscher Zahlen einer der zukunftsfähigsten Energieformen in den Weg stellen!“.

„Wir müssen den unrühmlichen Konstrukteuren dieses Wind-Desasterplans auch jegliche Glaubwürdigkeit ihrer gern proklamierten Antiatomrhetorik absprechen. Wer der Atomindustrie ernsthaft ein Ablaufdatum verpassen will, kann sich nicht gleichzeitig einer optimierten Nutzung der Windkapazität verweigern! Der Umbau der europäischen Energiewirtschaft braucht große, komplexe Lösungen. Dass sich ausgerechnet Oberösterreich mit kleingeistiger Verhinderungspolitik dagegen zu stellen versucht, ist unerträglich!“, so Schweiger und Egger weiter.

„Offenbar wurde bei der Erstellung des Masterplans die Expertise der Windkraft-Branche völlig außen vor gelassen! Wir appellieren deshalb an die zuständigen Politiker_innen und Fachabteilungen des Landes, den Windmasterplan gründlich zu überdenken – auch im Sinne einer glaubwürdigen Antiatom-Politik des Landes Oberösterreich!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Explosion im AKW Flamanville ein weiterer Warnschuss

Versicherungssummen für AKW-Betreiber endlich anpassen!

„Wenn es auch diesmal durch Glück im Unglück im AKW Flamanville zu keinem Austritt von Radioaktivität gekommen sein sollte, so ist es doch wieder ein Warnschuss, der endlich gehört werden muss! Atomkraft birgt einfach zu viele Risiken, die vom Menschen nicht gänzlich beherrscht werden können!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Reaktion auf die Meldungen über eine Explosion im französischen AKW, bei der mehrere Arbeiter verletzt worden sein dürften.

„Klar, jede Technologie birgt Gefahren, aber bei keiner anderen wie der Atomkraft können Zwischenfälle so nachhaltig fatale Auswirkungen haben! Allein die bekannt gewordenen Atomunfälle wie Tschernobyl und Fukushima sind der untrügliche Beweis dafür: Nur mit einem hohen Maß an Verantwortungslosigkeit ist jedes weitere Setzen auf Atomkraft noch argumentierbar. Gerade Frankreich, mit seiner großen Dichte an meist veralteten Reaktoren, stellt eine enorme Gefahr für Europa dar. Es ist zudem bezeichnend, dass kein einziges AKW in ganz Europa auch nur annähernd ausreichend versichert ist! Der Schaden fällt also immer auf gleich zwei Weisen der Allgemeinheit auf den Kopf: Einerseits werden die Lebensräume vieler Menschen zerstört und andererseits die Steuerzahler_innen dafür auch noch finanziell zur Kasse gebeten! AKW-Konzerne ersparen sich durch diese Finte Unsummen und können überhaupt nur aufgrund dieser versteckten Subventionierung überleben. Wir fordern: Haftung für Schäden muss endlich Pflicht der Betreiber werden“, so Schweiger und Egger, die abschließend noch auf ihre Petition für eine angemessene, einheitliche Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke hinweisen. Diese Petition an das Europäische Parlament kann hier ganz einfach elektronisch unterstützt werden: www.atomstopp.at/petition

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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