atomstopp: Internationaler Tag des Windes am Mittwoch, 15. Juni – Infostand in Linz

Erfolgreiche Mitmach-Aktion „Ich will wissen …“ wird fortgesetzt 

„Es ist für uns als Atomgegner_innen selbstverständlich am internationalen Tag des Windes für die Nutzung der Windkraft zu werben und das werden wir auch mit vollem Einsatz am 15. Juni in Linz (Landstraße/Betlehemstraße) von 12 Uhr bis 17 Uhr machen! Die Nuklearkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sollten jedem das unkalkulierbare Risiko der Atomkraft zu Augen führen und es ist unverständlich, wenn es immer noch Staaten gibt, die auf Atomkraft anstatt auf Erneuerbare Energien setzen“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Aber auch Österreich sollte mehr in Erneuerbare Energien investieren und die Zahlungen an den europäischen Atomförderverein EURATOM endlich einstellen. Niemand kann uns schlüssig erklären, welchen Sinn es hat, dass ein Antiatom-Land wie Österreich die europäische Atomindustrie über EURATOM stützt. Wir wollen von Bundeskanzler, Umwelt- und Außenminister wissen, was sie gegen die Förderung der europäischen Atomindustrie machen“, so Egger und Schweiger weiter.

Bei den vergangenen Infoständen von atomstopp wurden bereits rund 700 Unterschriften gesammelt und Postkarten an Bundeskanzler, Umwelt- und Außenminister geschickt. Auch beim Infostand zum internationalen Tag des Windes am 15. Juni in Linz werden diese für Interessierte aufgelegt.

„Wir erwarten uns aufschlussreiche Antworten, keine belanglosen Ausflüchte oder Beschwichtigungen: Wer den europaweiten Atomausstieg will, wird um das Problem EURATOM und der Mitgliedschaft Österreichs nicht herumkommen“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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atomstopp: Antiatom-Resolution an die EU-Kommission, EU-Ratspräsident und EU-Parlamentspräsident

Unterstützung für Vorstoß der Antiatom-Initiative „Donauregion Atomkraftfrei“

Anlässlich der dritten Nuclear Energy Conference 2016 in Prag wurde von der Antiatom-Initiative „Donauregion Atomkraftfrei“ eine Resolution verabschiedet, die unter anderem eine unbegrenzte Haftung für Atomreaktoren einfordert, eine garantierte Anwendung der Espoo-Konvention bei grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungen und ein Ende aller staatlichen Beihilfen für Atomanlagen.

„Eine kritische Position zum Atomförderverein EURATOM findet sich ebenfalls in der Resolution und angesichts der drohenden Gefahrzeitverlängerungen von maroden Atomreaktoren auch die Forderung nach einer verbindlichen Umweltverträglichkeitsprüfung bei der Bewilligung von zusätzlichen Laufzeiten!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir unterstützen diese Initiative und sind gespannt auf die Reaktionen aus Brüssel: Vor allem die Europäische Kommission macht sich immer wieder als Atomlobbyistin bemerkbar. Ohne die mächtigen Fürsprecher in Brüssel wäre das Thema „Atomenergie“ in Europa ein Auslaufmodell: wirtschaftlich nicht überlebensfähig, Generationen um Generationen ein strahlendes Erbe hinterlassend und im Betrieb unkalkulierbar riskant“, so Egger und Schweiger abschließend.

Zur Resolution

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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atomstopp: Mitmach-Aktion „Ich will wissen …“ sehr gut angelaufen!

  Frage an Bundeskanzler, Umwelt- und Außenminister zu Antiatom-Aktivitäten auch beim Fairplanet in Linz, Samstag 4. Juni – 12 Uhr bis 20 Uhr

„Wir freuen uns, dass unsere Mitmach-Aktion „Ich will wissen …“ auf sehr gute Resonanz stößt und kommenden Samstag beim Fairplanet in Linz fortgesetzt wird. Bereits 500 Interessierte haben Unterschriftenlisten unterschrieben und Postkarten an den Bundeskanzler, den Umwelt- und Außenminister geschickt mit der Frage: ´Was tun Sie konkret gegen die Förderung der Atomindustrie?´“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Zum Hintergrund der Mitmach-Aktion: Das Bundeskanzleramt, das Umwelt- und Außenministerium haben in schöner Regelmäßigkeit erklärt, dass sie sich für den europaweiten Atomausstieg einsetzen wollen, verteidigen aber gleichzeitig, dass österreichische Steuergelder zur Stützung der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM nach Brüssel fließen.

„Wir wollen wissen: was tun Sie gegen die Förderung der Atomindustrie? Und wir erwarten uns aufschlussreiche Antworten, keine belanglosen Ausflüchte oder Beschwichtigungen: Wer den europaweiten Atomausstieg will, wird um das Problem EURATOM und der Mitgliedschaft Österreichs dabei nicht herumkommen“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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Atomgegner_innen: Bundespräsidentschaftskandidaten Van der Bellen und Hofer für Ausstieg Österreichs aus EURATOM

Richtige Antwort auf Pläne der EU-Kommission zur Förderung der Atomkraft

„“Wir freuen uns, dass sich beide Bundespräsidentschaftskandidaten ganz klar und unmissverständlich für den Ausstieg Österreichs aus EURATOM aussprechen. Und wir sind überzeugt, das ist auch die richtige Antwort auf die jüngsten Vorstöße der EU-Kommission, die Atomkraft in Europa massiv zu fördern!““, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Heinz Stockinger, Obmann der Salzburger Plattform gegen Atomgefahren.

Am 9. Mai 2016 haben sich die Salzburger Plattform gegen Atomgefahren und atomstopp_oberoesterreich in einem Offenen Brief an die Bundespräsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer gewandt und wollten von ihnen wissen, wie sie es mit der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM halten und wie sie sich als Bundespräsident für den Ausstieg Österreichs aus EURATOM einsetzen werden.

Aus dem Wahlkampfbüro von Alexander Van der Bellen hieß es dazu: „>Alexander Van der Bellen hat in all seinen Aussagen immer ganz klar dafür Position bezogen, dass ein konsequenter Ausstieg Europas aus der Kernenergie das Gebot der Stunde ist. Auch das Volksbegehren zum Ausstieg aus Euratom wurde von Alexander Van der Bellen unterstützt. […] Der Ausstieg aus Euratom war und ist ein wichtiger Schritt, um endlich ein großes Stück vorwärts zu kommen in unserem gemeinsamen Bemühen, Europa atomfrei zu machen.“<

Aus dem Wahlkampfbüro von Norbert Hofer hieß es dazu: >„Norbert Hofer vertritt nach wie vor die Meinung, dass die Energieunion mit Ländern, die auf Kernkraft setzen, nicht im Interesse unserer Heimat ist und daher ein möglichst rascher Austritt Österreichs aus EURATOM anzustreben sei. Dahingehend wird er natürlich auch sein Wirken als Bundespräsident konzentrieren. Darüber hinaus müsse ein Energiemasterplan für Österreich erstellt werden, um alle Abhängigkeiten von Kernenergie weiter zu reduzieren.“<

„„Wir werden gleich nach der Wahl am 22. Mai beim neu gewählten Bundespräsidenten um einen Termin ansuchen und Möglichkeiten ausloten, wie der wichtige Schritt eines Ausstiegs Österreichs aus EURATOM umgesetzt wird“,“ so Egger, Schweiger und Stockinger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger – atomstopp_oeberoesterreich +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger- atomstopp_oberoesterreich +43 680 33 33 625
Heinz Stockinger – Salzburger Plattform gegen Atomgefahren +43 662 643 567, +43 662 643 963

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atomstopp: EU-Kommission lernunfähig und lobbyhörig

Österreich muss den Atomplänen der EU-Kommission eine Absage erteilen 

Linz (OTS) – „Dass ausgerechnet im Gedenkjahr Tschernobyl_30 und Fukushima_5 die EU-Kommission unverhohlen mit dem Ausbau der Atomkraft in Europa spekuliert, zeigt, dass die EU-Kommission lernunfähig ist und die Interessen der Atomlobby verteidigt. Auch im Wissen – und das dürfte sich wohl auch schon in Brüssel herumgesprochen haben -, dass sich Atomkraft wirtschaftlich nicht rechnet und ohne massive staatliche Subventionen das längst überfällige Ende `droht´“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, die heutigen Medienberichte, dass die EU-Kommission die Atomkraft in Europa massiv stärken will.

„Nichts anderes als ein klares NEIN erwarten wir uns von der österreichischen Bundesregierung zu derart absurden Plänen der EU-Kommission! Österreich ist mit seiner Zwangsmitgliedschaft bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM verpflichtet, den atomaren Irrsinn mitzufinanzieren. Es ist hoch an der Zeit, die österreichische Mitgliedschaft bei EURATOM zu überdenken und die Konsequenzen zu ziehen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Rückfragehinweis:
   Roland Egger + 43 680 23 93 019
   Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625
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