Mitten im Sommerloch sozusagen hat das deutsche Bundesumweltamt grünes Licht für einen ziemlich skandalösen Pakt gegeben: In der Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen sollen ab sofort in französisch – russischer Kooperation Brennstäbe für europäische AKW sowjetischer Bauart hergestellt werden. Dass ausgerechnet im Atomaustiegsland Deutschland nun die Abhängigkeit von russischer Technologie gesichert werden soll ist eine makabre Ironie der Geschichte. Und auch Urananreicherung findet auf deutschem Boden weiterhin statt, nämlich in Gronau, durch den dort ansässigen deutsch – britisch – niederländischen Konzern Urenco. Dass es sich dabei nur um Uran für die Nutzung in Atomkraftwerken handelt, ist längst nicht meh belegbar – höhere Anreicherung, also für militärische Zwecke, steht im Raum.
Wir sprechen in der Juli-Ausgabe des ‚Don’t Nuke the Climate‘-Podcasts mit Udo Buchholz aus Gronau, Vorstandsmitglied und Mediensprecher im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. Udo ist ein langjähriger Anti-Atom-Kämpfer und eigentlich logisch, auch fest in der Friedensbewegung verwurzelt.
Bild: ©BBU
Weitere Informationen zur Lingen-Entscheidung z. B. unter
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