„Es ist erfreulich, dass die anvisierte Leistungserhöhung im deutschen Atomkraftwerk Gundremmingen nach massiven Protesten vor Ort offenbar vom Tisch ist! Deutsche Politiker_innen verfolgen die Energiewende und den Atomausstieg offenbar mit großer Konsequenz und sie sind sich ihrer Verantwortung und auch der grenzüberschreitenden Gefahren durch die Atomkraft bewusst!“, zeigen sich Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich zufrieden.
Ganz anders verhält es sich leider in der Tschechischen Republik. „In Prag regieren die Atomphantasten so als ob es TSCHERNOBYL und FUKUSHIMA nie gegeben hätte. Anstatt in eine moderne Energiewirtschaft zu investieren, setzt man auf Atom-Uralt-Konzepte und will sich völlig der Atomlobby ausliefern: mehr als 50% des Stroms sollen aus Atomreaktoren stammen. Die Laufzeit für das AKW Dukovany soll auf 60 Jahre verdoppelt werden und man liebäugelt zudem mit dem Einstieg in die brandgefährliche Plutoniumwirtschaft. Alles keine guten Aussichten für die angrenzenden Staaten!“, so Egger und Schweiger weiter.
„Mehr als 3.500 Unterschriften sind seit Anfang Dezember bereits gesammelt worden. Die Unterschriften werden an das tschechische Ministerium für Industrie und Handel weitergeleitet. Dort sollte der Einspruch aus Österreich auf offene Ohren stoßen! In Prag sollte man sich nicht länger vor den umfassenden ökonomischen Analysen zum Ausbau von Temelin verschließen: Die Investition in die Atomkraft ist ein Verlustgeschäft, vom Risiko für uns und kommende Generationen ganz zu schweigen!“, so Egger und Schweiger abschließend.
Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625







