atomstopp: Sicherheitsfragen im AKW Temelin aus Melker Abkommen immer noch ungelöst

Nationalratspräsident Kopf muss bei tschechischem Außenminister Zaoralek intervenieren

„Wenn morgen, Donnerstag, der zweite Nationalratspräsident Karlheinz Kopf den tschechischen Außenminister Lubomir Zaoralek zu einem Gespräch trifft, ist das eine sehr passende Gelegenheit, auf die bis dato offene Behebung der Sicherheitsmängel im AKW Temelin zu drängen!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Tschechien sicherte am 29. November 2001 zu, dem AKW Temelin erst dann den kommerziellen Betrieb zu erlauben, wenn alle offenen Fragen geklärt sind.

„Herr Kopf war im Jahr 2007 Umweltsprecher der ÖVP und Teil jener Interparlamentarischen Kommission, die sich mit den offenen Sicherheitsfragen intensiv auseinandersetzte. Herr Kopf weiß, dass es immer noch – auch 15 Jahre nach Abschluss des Melker Abkommens – Fragen gibt, die Tschechien nicht beantworten kann oder beantworten will, etwa, wenn es um die baulichen Mängel der hochenergetischen Leitungen auf der 28,8m-Bühne geht oder um die Erdbebengefährdung am Standort“, so Schweiger und Egger weiter.

„Dass Tschechien nun überlegt, ein Endlager für den hochradioaktiven Abfall am Standort Temelin zu errichten, verschärft die Sicherheitsfrage zusätzlich. Wir erwarten uns, dass Nationalratspräsident Kopf beim tschechischen Außenminister interveniert und hinsichtlich der offenen Sicherheitsfragen auf eine rasche und lückenlose Behebung drängt“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019

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atomstopp: Monatliches Informationsmagazin zum europaweiten Atomausstieg

Freies Radio Freistadt unterstützt Antiatombewegung damit enorm!

„Schon seit mehr als zwei Jahren haben wir die wunderbare Möglichkeit, im Freien Radio Freistadt Aktuelles und Wissenswertes zum europaweiten Atomausstieg in unserem monatlichen Informationsmagazin atomstopp auf Sendung zu bringen!“, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Jeden vierten Dienstag im Monat um 17:00 Uhr sind die Obfrau der Freistädter Mütter gegen Atomgefahr und der Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben! aus Linz live auf Sendung und halten mit sorgfältig aufbereiteten Fakten, Neuigkeiten und interessante m Hintergrundwissen ihre Hörer_innen am Laufenden. Die dreiviertelstündige Sendung wird vom Freien Radio Freistadt zudem am darauffolgenden Freitag um 10:00 Uhr sowie am Sonntag um 14:00 Uhr wiederholt. Die Sendung kann außerdem als Livestream im Internet mitverfolgt werden und natürlich stehen auch alle Ausgaben bereits kurz nach der Liveausstrahlung im Archiv zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

„In unserem aktuellen Magazin mit dem Titel ‚Zukunftsmusik der Atomindustrie – eine alte Endlosleier‘ dreht sich alles um die sich ewig wiederholenden Versprechen der Atomphantasten – die sie dann doch immer wieder brechen.“, kündigen Schweiger und Egger an und laden alle Interessierten ein, eine der Zu- und Nachhöroptionen mal auszuprobieren.

„Auf der Archivseite kann man auch bequem per Stichworteingabe ganz gezielt nach bestimmten Themenbereichen suchen. Abhandlungen zu speziellen Aspekten de r Atomgefahr sind ebenso zu finden wie Reportagen über unsere politischen Aktivitäten. Auch Liveaufnahmen mit Stimmungsberichten von interessanten Aktionen und Veranstaltungen gibt es beim Stöbern zu finden und immer wieder auch Liveschaltungen mit Studiogästen. Anregungen, Fragen und überhaupt jede Form von Feedback nehmen wir gern unter post@atomstopp.at entgegen!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Zwentendorf-Entscheidung am 5. November 1978 – rechtzeitig und richtungsweisend!

Verursacherprinzip und Kostenwahrheit für AKW europaweit gefordert!

Wenn sich morgen, am 5. November, die legendäre österreichische Entscheidung zum AKW Zwentendorf jährt, blickt längst nicht mehr nur die Antiatombewegung mit Genugtuung auf das Ergebnis. Die hauchdünne Mehrheit von 50,47% hat sich zu einer soliden Ablehnung der Atomenergie ausgewachsen. Atomkraft wird heute zweifelsfrei und überparteilich abgelehnt – und ist zudem gesetzlich verankert!

„Österreich hat sich dank Volksentscheid gar nicht erst in die Abhängigkeitsschleife der kettenreaktiven Problemschleudern begeben. Was uns dadurch alles erspart bleibt, kann man derzeit an den zunehmenden Schwierigkeiten in so gut wie allen Atomstaaten überdeutlich beobachten! Denn so viel ist klar: jedes AKW hat ein Ablaufdatum, doch der Abfall und die verstrahlten Gebäude bleiben noch viele Jahrezehnte darüber hinaus als enorme Kostenfallen zurück!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Deutschland z.B., wo der Atomausstieg bis 2022 beschlossen ist, kämpft mit größten Finanzproblemen – beim Rückbau und der Frage der Endlagerung. Und in der Schweiz, wo in drei Wochen das Volk für ein >Ja. zum geordneten Atomausstieg< abstimmen darf, reagieren die Betreiber bereits mit Schnappatmung und drohen mit Milliardenbeträgen, die man den Steuerzahler_innen für den Gewinnentgang in Rechnung stellen würde!“, so Schweiger und Egger weiter.

„Ein Problem, das freilich mit keiner noch so geschlossenen Antiatomhaltung abgewendet werden kann ist die Gefahr eines radioaktiven Unfalls. Österreich ist umzingelt von Reaktoren und dass diese allesamt sträflich unterversichert sind, ist nach den Erfahrungen aus Tschernobyl und Fukushima eigentlich eine Provokation! Die Europäische Kommission hat dringendst für einen geeigneten Gesetzesrahmen zu sorgen, damit die Haftung für Schäden durch AKW endlich Pflicht der Betreiber wird! Mit unserer kürzlich gestarteten Petition an das EU-Parlament kann unter www.atomstopp.at für genau diese wichtige Forderung in Richtung Verursacherprinzip und Kostenwahrheit unterschrieben werden!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger ++680/33 33 625
Roland Egger ++680/23 93 019

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atomstopp_kampagne: Haftungspflicht für AKW!

Heute Infostand in der Linzer Landstraße/Ecke Harrachstraße von 12 bis 17Uhr

Weil Atomkraftwerke auch 30 Jahre nach Tschernobyl und 5 Jahre nach Fukushima noch immer lächerlich unterversichert sind, hat atomstopp_oberoesterreich eine erneute Unterschriften-Kampagne gestartet: Haftung für Schäden muss endlich Pflicht der Betreiber werden!

„Wir dürfen nicht aufgeben, in dieser brisanten Frage auf die politischen Verantwortungsträger_innen Druck zu machen, damit endlich entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet eine Hochrisikotechnologie wie die Atomkraft ohne Versicherungsschutz dahinfuhrwerken kann! Was für alle Kraftfahrzeugsbesitzer selbstverständliche Pflicht ist, muss für Kernkraftwerksbetreiber nur recht und billig sein!“, sind die Initiatoren Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich überzeugt.

„Unterschriften für diese wichtige Kampagne können jederzeit im Internet geleistet werden und heute, am Freitag dem 28. Oktober auch bei unserem Infostand in der Linzer Landstraße/Ecke Harrachstraße. Und natürlich bieten wir auch jede Menge Hintergrundwissen – zu dieser Petition, sowie auch zum aktuellen Stand in Sachen Atomkraft in Europa. Also sich an der Kampagne beteiligen und dabei noch die neuesten Antiatom-Informationen einholen – das geht heute ganz einfach auf einen Streich!“, so Schweiger und Egger abschließend.

 

Weiter Hinweise:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625

Roland Egger 0680/23 93 019

 

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atomstopp: Hatscherte Turbine verhindert volle Leistung in Temelin

Folgen der Turbinenvibrationen für sicheren Betrieb?

„Der Atomwirtschaft in Tschechien wächst offensichtlich grad alles über den Kopf: Während sich die Suche nach einem geeigneten Endlager für Atommüll ständig im Kreis dreht, läuft die Turbine im Block II des AKW Temelin alles andere als rund! Kommt der Reaktor wohl überhaupt nochmal aus der Reparaturphase heraus?“, fragen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

temelin - gefahr steigtDer vor rund vierzehn Jahren gestartete Reaktor stand heuer schon mehrere Monate still und seit dem Anfahren Ende August ist es nicht gelungen, den Reaktor auf Volllast zu fahren. Block I ist derzeit ebenfalls wegen des Brennstoffwechsels vom Netz. Probleme mit den Turbinen waren bei beiden Reaktoren von Anfang an virulent. „Es scheint, dass das AKW Temelin für den Volllastbetrieb nur eingeschränkt geeignet ist. Selbst der Betreiber CEZ hat gestern eingestanden, dass dieser Zustand nicht länger tragbar ist und eine erneute Überprüfung der Turbine durch den Pilsener Hersteller Skoda gefordert.“, so Schweiger und Egger.

Für Dezember wird deshalb eine weitere Außerbetriebnahme in Aussicht gestellt, um diese Arbeiten durchführen zu können. „CEZ sollte die Gelegenheit nutzen, sich auch um die offenen Sicherheitsfragen aus dem Melker Abkommen zu kümmern und kritisch die Frage stellen, ob und welche Auswirkungen die Turbinenvibrationen auf den sicheren Betrieb des Atomkraftwerks haben!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger +43680/33 33 625
Roland Egger +43680/23 93 019

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