atomstopp: EURATOM-Aufkündigung ist Meilenstein auf dem Weg zu einem atomkraftfreien Deutschland

Kampagne „Österreich -RAUS aus EURATOM“ inhaltlich voll bestätigt   –  mittlerweile 229 Gemeinden mit Resolution RAUS aus EURATOM!

Die von der deutschen Bundeskanzlerin Merkel nach der Atomkatastrophe von Fukushima eingesetzten Ethik-Kommission, die zur Zukunft der deutschen Energieversorgung ihre Empfehlungen Ende Mai präsentieren wird, will einen raschen Atomausstieg in Deutschland. Einer der wichtigsten Vorschläge dabei: „Die Kündigung des EURATOM-Vertrags, der nicht mehr zeitgemäß ist!“

„Wir sehen uns in unserer Kampagne „Österreich – RAUS aus EURATOM“ durch die Empfehlung der Ethikkommission inhaltlich voll bestätigt: die Kündigung des EURATOM-Vertrags ist ein Meil enstein auf dem Weg zu einem atomkraftfreien Deutschland!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) begrüßt nachdrücklich die Empfehlung der Kommission, den EURATOM-Vertrag zu kündigen. „Deutschland habe in diesem Rahmen schon viel zu viel Geld für die blinde Förderung der Atomkraft verprasst, statt die Mittel für die Steigerung der Energieeffizienz und den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien zu verwenden.“, so die Aussage von NABU. “

Mittlerweile gibt es 229 Gemeinden in Österreich, die sich in Resolution für den Ausstieg aus dem EURATOM-Vertrag aussprechen. Besonders finden wir, dass die jüngsten Resolutionen quer durch die Bundesländer gegangen sind und Resolutionsgemeinde Nr 221 in Vorarlberg liegt (Gemeinde Weiler), Nr. 222 in Salzburg (Gemeinde Pfarrwerfen), Nr. 223 in Tirol (Gemeinde Schlaiten), Nr. 224 in Niederösterreich (Gemeinde Absdorf), Nr. 225 in Oberösterreich (Gemeinde St. Marienkirchen bei Schärding), Nr. 226 in der Steiermark (Gemeinde Birkfeld), Nr. 227 in Kärnten (Gemeinde St. Jakob im Rosental), Nr. 228 in Oberösterreich (Gemeinde Auberg) und Nr. 229 in Tirol (Gemeinde Weißenbach am Lech).“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09

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Dreiländerübergreifende Antiatom-Arbeit ist Gebot der Stunde! Nein zu weiteren Temelin-Reaktoren – Nein zur AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland

atomstopp_oberoesterreich am 03.05.2011

„Absolut inakzeptabel und skrupellos: In Tschechien wird die deutsche Atomdiskussion mit großer Spannung verfolgt, verspricht doch der deutsche Ausstieg aus der Atomenergie neue Absatzchancen für Atomstrom aus Tschechien! Der Vorstandsvorsitzende des Betreibers CEZ – Milan Roman – sprach in der gestrigen Ausgabe des deutschen Handelsblatts, ganz offen die sich ergebende Chance für die tschechische Atomindustrie an und denkt bereits an neue Überlandleitungen von Tschechien nach Deutschland!“, sind Roland Egger, Gabriele Schweiger (atomstopp_oberoesterreich) und Manfred Doppler (Anti Atom Komitee) empört.

„Wir sagen ganz klar: Nein zu weiteren Temelin-Reaktoren und Nein zur AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland! Wir finden es absolut inakzeptabel und skrupellos, dass man in Tschechien aus dem Umdenken in Deutschland Profit schlagen will! Dreiländerübergreifende Antiatom-Arbeit ist deshalb das Gebot der Stunde!“, so Egger, Schweiger und Doppler weiter.

STOP Atomkraft – Wir wehren uns!

Unter diesem Motto findet am 14. Mai auf dem Hauptplatz in Freistadt von 17 bis 19 Uhr eine Informationsveranstaltung statt, bei der Initiativen und Aktionen zum Mitmachen vorgestellt werden. Organisationen aus Tschechien, Deutschland und Österreich werden daran teilnehmen.

Weitere Informationen:

Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09
Manfred Doppler +43 664 450 50 15

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Wir wehren uns! – Menschenkette gegen Atomkraft in Freistadt!

Im April 1993 wehrte sich ein Bezirk gegen Temelin auf dem Freistädter
Hauptplatz. 18 Jahre später wehrt sich ganz Europa gegen die Atomenergie.
Oberösterreichische, deutsche und tschechische Anti Atom Organisationen
wollen dazu noch im Mai auf dem Freistädter Hauptplatz ein kräftiges Zeichen setzen.

„Ein Bezirk wehrt sich!“ lautete im April 1993 das Motto gegen das AKW
Temelin, das damals noch in einer frühen Bauphase steckte und im Herbst
2000, als unter massiven Protesten der Bevölkerung der 1. Block in Betrieb
ging.

Unter dem Eindruck der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima, deren
Ausmaße und Auswirkungen heute nicht im Mindesten abschätzbar sind, wehrt
sich nun ganz Europa zunehmend gegen die Atomenergie.

„Am 14. Mai 2011 von 17 – 19 Uhr werden mit dem Anti Atom Komitee, atomstopp_atomkraftfrei leben, den Freistädter Mütter gegen Atomgefahr als Vertreter Oberösterreichs, der bayerischen Plattform gegen Atomgefahren und mit OIZB, CALLA und den südböhmischen Müttern insgesamt sieben Organisationen aus drei Ländern auf dem Freistädter Hauptplatz ein kräftiges Zeichen gegen diese unkalkulierbare Risikotechnologie setzen“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

„Wir hoffen auf eine breite Unterstützung der Bevölkerung und von
Organisationen und wünschen uns, dass noch viele hinzukommen, denn die
Veranstaltung in Freistadt soll der Auftakt zu einer Reihe in allen drei
Ländern sein. Ein Supergau wie in Japan kann sich auch in Europa ereignen,
auch wenn es bei uns keine Tsunamis gibt“, ergänzt Roland Egger, Obmann von
atomstopp_ atomkraftfrei leben.
„Wir sind dabei, ein reichhaltiges und informatives Programm zusammen zu
stellen, wo auch verschiedene Initiativen und Aktivitäten vorgestellt
werden, an denen sich jeder beteiligen und seine Stimme gegen die
Atomenergie erheben kann. Das genaue Programm gibts dann nächste Woche“, so
Gabi Schweiger von den Freistädter Müttern abschließend.

Rückfragen:
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09

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atomstopp an Forschungsministerin Beatrix Karl: Nein zu Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Nuklearindustrie mit österreichischen Steuergeldern!

EU-Kommission und den Atomstaaten die katastrophalen Auswirkungen der Atomenergie vor Augen führen!

„Die heute angekündigte Initiative von Forschungsministerin Beatrix Karl, die eine grundlegende Änderung der Forschungsaktivitäten hin zum bestmöglichen Schutz der Bevölkerung vorsieht, ist aus unserer Sicht absolut unterstützenswert!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Initiatoren des EURATOM-Volksbegehrens und weiter: “ Wir warten aber auch gespannt darauf, wie das Ergebnis der Ansage, „innerhalb vom EURATOM-Forschungsprogramm das Potenzial einer kernenergiefreien Energiewirtschaft zu erforschen“ bei den europäisc hen Mitgliedstaaten ausfallen wird. Denn die Zielsetzung des EURATOM-Vertrags heißt immer noch, alle Voraussetzungen für die rasche Entwicklung einer mächtigen Atomindustrie in Europa zu schaffen!“

„Die vorgesehene Umschichtung der EURATOM-Atomgelder ist eine logische Konsequenz aus dem SuperGAU von Fukushima! Es ist völlig inakzeptabel, wenn die EU-Kommission in ihrer am 7. März 2011 – also wenige Tage vor dem SuperGAU von Fukushima – veröffentlichten Stellungnahme zur Verlängerung des EURATOM-Forschungsprogramm schreibt, dass die Schwerpunkte „auf der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Nuklearindustrie und auf der Schaffung einer neuen spitzentechnologischen Industriebranche für die Fusionsenergie“ liegen solle!“, so Egger und Schweiger weiter.

Siehe: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=
IP/11/256&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

„Die Europäer_innen wollen keine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Nuklearindustrie sondern ein AUS für die Atomenergie! Und dafür wollen wir uns einsetzen und Forschungsministerin Karl unsere Unterstützung zusichern! Die EU-Kommission und die Atomstaaten müssen die katastrophalen Auswirkungen des SuperGAUS von Fukushima zur Kenntnis nehmen und die notwendigen Schritte für ein Ende der Nutzung der Atomenergie in Angriff nehmen! Das sicherste Atomkraftwerk ist jenes, das nicht gebaut wird!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:

Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 664 390 77 09

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Vorstoß für Temelin-Ausbau ist beschämendes Profitdenken der Atomlobby im Schatten von Fukushima und Tschernobyl!

Sieben Organisationen aus drei Ländern – ein gemeinsames Ziel: NGO-Konferenz am 16. April bei Wullowitz

„Es ist beschämend: die ganze Welt hält angesichts der Katastrophe in Fukushima den Atem an, ein Umdenken in Richtung Ausstieg aus der Atomkraft wird allerorts endlich ernsthaft überlegt – nur unser Nachbarland Tschechien spekuliert unverblümt mit den günstigen Bedingungen für einen Ausbau von Temelin 3&4!“, zeigen sich die Atomgegner empört und weiter: „Wir werden es keinesfalls hinnehmen, dass der staatseigene Betreiber CEZ die europaweite, atomkritische Entwicklung „Raus aus der Atomenergie“ mit dem Bau von neuen Reaktorblöcken konterkariert!“ Tschechien ist schon jetzt einer der größt en Stromexporteure in Europa, die Temelinerweiterung dient also ausschließlich gewinnorientiertem Denken. Dass dabei die Zukunftsfähigkeit der europäischen Energieversorgung und dazu auch noch die Sicherheit der Bevölkerung verspielt wird, dagegen formiert sich grenzüberschreitender Widerstand.

Bereits diesen Samstag treffen sich Atomgegner_innen sieben verschiedener Organisationen aus Österreich, Tschechien und Deutschland zu einer ersten NGO-Konferenz bei Wullowitz. „Zusammen werden wir nächste Schritte überlegen, wie dem skrupellosen Profitdenken der tschechischen Atomlobby entgegen zu treten ist. Der Widerstand wird breit aufgestellt: mit am Strategieplan feilen werden auch das Anti-Atom-Komitee, die Südböhmischen Mütter gegen Atomgefahr, die tschechischen Umweltorganisationen BIU und Calla sowie die Bayerische Plattform gegen Atomgefahr. Das macht sieben Organisationen aus drei Ländern – mit einem g emeinsamen Ziel: nämlich die Ausbaupläne für Temelin gehörig zu durchkreuzen! In einer abschließenden, gemeinsamen Presseerklärung soll die neue Allianz besiegelt werden.“, kündigen Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich an.

weitere Informationen:

Gabriele Schweiger 0664 / 390 77 09
Roland Egger 0680 / 23 93 019

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