atomstopp: Kritik an der europäischen Atomgemeinschaft wird lauter

Zeit für EURATOM-Enquete ist überreif!

Gute Chancen sieht atomstopp für seine Forderung nach einer EURATOM-Enquete im österreichischen Parlament, denn nach OÖ-SPÖ-Antiatomsprecherin Weichsler-Hauer lässt nun auch der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Neubauer mit scharfer Kritik an Österreichs Mitgliedschaft bei EURATOM aufhorchen.

„Wir begrüßen es sehr, dass gerade die oberösterreichischen Volksvertreter_innen nicht locker lassen und sich immer wieder gegen Österreichs widersinnige Mitgliedschaft bei der europäischen Atomgemeinschaft EURATOM starkmachen! Es muss uns gemeinsam gelingen, die Forderung dort hin zu tragen, wo die Zuständigkeit liegt – und das ist der österreichische Nationalrat! Der Konsens ist breit: alle Landesregierungen und auch die Oppositionsparteien im Parlament bemühen sich seit Jahren um ein ernsthaftes Überdenken der Situation. Vor allem die FPÖ kann hier auf eine lange Reihe von parlamentarischen Anfragen und Anträge verweisen, die allesamt von den Koalitionspartnern auf Bundesebene abgeschmettert oder endlos-vertagt wurden“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp und Initiatoren der Petition für eine Enquete zu EURATOM, die hier online unterstützt werden kann.

„Die Zeit ist sozusagen überreif, um das sowohl rechtlich als auch inhaltlich paradoxe Faktum der österreichischen Mitgliedschaft bei der europäischen Atomgemeinschaft grundlegend zu erörtern. Eine sachlich ausgewogenen Analyse im Rahmen einer parlamentarischen Enquete stellt einen geeigneten Rahmen dar, endlich zu einer bereinigenden Position zu finden. Gerade in Zeiten höchstnotwendiger Weichenstellungen für die Energiezukunft, darf das unreflektierte Hinnehmen eines Atomfördervereins wie EURATOM nicht länger geduldet werden. Wir, als atomkritischer Staat Nummer Eins in der EU, tragen dabei eine besondere Verantwortung!“, so Egger und Schweiger abschließend.

 

Weitere Informationen:

Roland Egger 0680/23 93 019

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625

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atomstopp: Schwungvolle Unterstützung der EURATOM-Bürgerinitiative durch die oberösterreichischen Naturfreunde 

Aktivist_innen begrüßen das Engagement von Landtagspräsidentin Weichsler-Hauer

Sehr erfreut zeigt sich atomstopp_oberoesterreich über die Unterstützung der Petition zur EURATOM-Enquete durch Gerda Weichlser-Hauer, 2. Landtagspräsidentin, Antiatom-Sprecherin und Präsidentin der Naturfreunde OÖ. „Es ist ein gutes Signal, dass unser Anliegen so aktiv mitgetragen wird!“, so die Sprecher der Initiative Roland Egger und Gabriele Schweiger. „Dass solid aufgestellte Organisationen wie die Naturfreunde für die Unterzeichnung unserer Petition werben, lässt hoffen, endlich eine angemessene, offene und letztlich zielführende Diskussion auf höchster Ebene im österreichischen Parlament einleiten zu können!“

Der von atomstopp initiierten Petition kann online unter http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00082/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerungen
Zustimmung erteilt werden. „Jede zusätzliche Stimme ist ein Stück mehr des Ausdrucks der Dringlichkeit, Österreichs Mitgliedschaft beim Atom-Förderverein EURATOM gründlich zu hinterfragen – und endlich zu lösen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Parlamentarische Bürgerinitiative zu EURATOM kann ONLINE unterstützt werden!

Die ersten 100 Unterschriften sind bereits abgegeben worden!

Linz (OTS) – Die von allen Parteien im OÖ Landtag mitgetragene Parlamentarische Bürgerinitiative zur Abhaltung einer Enquete zur Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM kann nach erfolgreichem Einbringen nun auch ONLINE unterstützt werden, und zwar unter dem Link www.parlament.gv.at

„Wir freuen uns, dass nach den mehr als 600 Unterschriften auf Papier, mit denen die Petition erfolgreich im Parlament eingebracht werden konnte, nun auch ONLINE bereits mehr als 100 weitere Zustimmungserklärungen abgegeben wurden!“, so die Initiatoren der Bürgerinitiative Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Hintergrund der Parlamentarischen Bürgerinitiative ist die umstrittene Mitgliedschaft Österreichs bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM und deren Folgen für die überwältigende Antiatom-Haltung der Bevölkerung. Österreich bekennt sich per Verfassung zu einem Verbot jedweder Nutzung der Atomkraft. Dennoch ist Österreich Mitglied bei EURATOM und jede_r Österreicher_in stützt deswegen zwangsweise mit Steuergeld die europäische Atomindustrie.

„Aus unserer Sicht ist das ein untragbarer Zustand: Bei der Enquete sollen endlich klar aufgezeigt werden, wer weiter, und mit welcher Rechtfertigung, für einen Verbleib Österreichs bei einem Atomförderverein wie EURATOMist und wer unser Anliegen eines Ausstiegs aus EURATOM unterstützt!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Rückfragehinweis:
   Roland Egger +43 680 23 93 019
   Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
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atomstopp: Atomkraft – ein Kind des Krieges

70 Jahre Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki – Gedenkfeier am 6. August in Wien

Am Donnerstag, 6. August, wird am Wiener Stephansplatz dem 70sten Jahrestag der Atombomben-Abwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki gedacht. „atomstopp_oberoesterreich wird bei der Gedenkfeier mit dabei sein, denn für uns ist klar: Atomkraft, auch die sogenannte „friedliche“ Nutzung ist ein Kind des Krieges, das seine Herkunft nicht verleugnen kann, zu ähnlich sind die Vorgangsweisen und Auswirkungen auf Land und Menschen!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Ausgerüstet mit Ton-Aufnahmegeräten werden wir versuchen, die Stimmung bei der Gedenkfeier einzufangen, Interviews mit Organisator_innen und Teilnehmer_innen für unsere nächste Radiosendung im Freien Radio Freistadt zu sammeln.

atomstopp, das monatliche Informationsmagazin zum europaweiten Atomausstieg im August wird also eine Sendung über die Ursprünge der Atomkraft – und die liegen tief verankert im Militärischen. AKW sind umgemünzte Munitionsfabriken. Viele der Atomstaaten hatten ihr Atomprogramm nur wegen der Waffenproduktion, wegen dem Streben nach der Atombombe gestartet. Was in jedem Fall davon bis heute übrigbleibt, ist der Machtfaktor – und die latente, unberechenbare Gefahr der Zerstörung!“, so Schweiger und Egger weiter.

„Die Gelegenheit, Schulter an Schulter mit der Friedensbewegung gegen den atomaren Wahnsinn zu kämpften, ist enorm wichtig, denn die beiden Auswüchse, die militärische und die zivile Nutzung der Atomkraft, sind zwei Seiten ein und derselben Münze!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625
Roland Egger +43 680 23 93 019

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atomstopp: Seit einem Jahr – Live on AIR im Freien Radio Freistadt und im Internet


Monatliches Informationsmagazin zum europaweiten Atomausstieg liefert Hintergrundberichte und spannende Reportagen

„„Wir wollen uns an dieser Stelle herzlich bei der Sendeleitung des Freien Radio Freistadt für die Gelegenheit bedanken, monatlich über diesen Kanal zum europaweiten Atomausstieg informieren zu können! Mit viel Geduld und sicherem Gespür haben sie uns für das Medium „Radio“ begeistert, sodass unser „atomstopp_“-Magazin, das wir eigenständig gestalten dürfen, auch für uns persönlich eine große Bereicherung geworden ist!““, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

atomstopp – das monatliche Informationsmagazin zum europawe iten Atomausstieg – wird live jeden 4. Dienstag im Monat gesendet, und zwar um 17 Uhr und wiederholt am darauffolgenden Freitag um 10 Uhr und am Sonntag um 14 Uhr, auf den Frequenzen 103,1 Hz und 107,1 Hz, sowie im Stream auf www.frf.at.

Alle bisherigen Sendungen sind auch im Internet unter der Adresse https://cba.fro.at/series/atomstopp abrufbar. news_image.php

„“In der letzten Sendung haben wir eine Reportage aus Pacejov/Manovice gestaltet. Die Gemeinden wehren sich seit 2003 mit aller Kraft gegen die Errichtung eines atomaren Endlagers. Allsommerlich findet deswegen auch ein Protestmarsch statt, an dem Vertreter_innen von atomstopp bereits das vierte Mal teilnahmen. Bürgermeister, NGO-Vertreter_innen, Bürger_innen, Aktivist_innen kommen in der Reportage zu Wort. Für uns ist klar: Wir werden die Gemeinden in ihrem Widerstand nicht allein lassen: Pacejov/Manovice ist in knapp 2,5 Stunden von Freistadt aus erreichbar – vergleichbar also etwa mit Wien oder Bad Aussee. Zu nahe also, um einfach wegzuschauen.““, so Schweiger und Egger abschließend.

Eine Auswahl der Themen der bisherigen Sendungen: Atomhaftung, EURATOM, Tipps zum Energiesparen, Briefe an das Christkind, Status der Atomindustrie europaweit, Rückblick auf die Nuclear Energy Conference 2015, Reportagen von Reisen nach Brüssel und Pacejov/Manovice 

Fotos von der Aktion unter: http://atomkraftfrei-leben.at/gallery.php
Fotobeschreibung: Roland Egger (atomstopp) interviewt Edvard Sequens (CALLA), Übersetzung durch Bernhard Riepl (Sonne und Freiheit)

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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