atomstopp: NUCLEAR LIES – Oberösterreich-Premiere in Freistadt und Linz

Eine indische Dokumentation zeigt auf, wie die Atomindustrie tickt!

Bildschirmfoto 2015-03-05 um 09.40.50Am Beispiel Indien zeigt der in Wien arbeitende indische Filmemacher Praved Krishnapilla auf, wie die Atomindustrie tickt, wie sie fuhrwerken kann, wenn politscher Atomwille herrscht, kaum korrigiert durch zivilen Widerstand.

Montag, 9. März – 19:45 Uhr – Kino Freistadt
Dienstag, 10. März – 19:00 Uhr – Moviemento Linz

jeweils anschließend Filmgespräch mit Regisseur Praved Krishnapilla und Koproduzentin Renate Brandner-Weiß

in Freistadt mit Umweltlandesrat Rudi Anschober, in Linz mit der Landtagsabgeordneten Ulrike Schwarz (Grüne OÖ)

Der beeindruckende Dokumentarfilm NUCLEAR LIES lädt ein auf eine Reise zu verschiedenen Standorten der Atomindustrie in Indien – angefangen bei einer Uran-Mine über die derzeit größte geplante Nuklearanlage der Welt in Jaitapur an der Westküste bis hin zu den beiden Reaktorblöcken bei Koodankulam an der Südspitze Indiens. Er zeigt die furchtbaren Missstände sowie die Lügen und die Propaganda der Regierung zur Atomenergie in Indien auf. Mehr als die ökonomischen Zusammenhänge stehen dabei die Stimmen und Perspektiven der betroffenen Menschen und ihr persönlicher Kampf ums Überleben im Vordergrund.

„„Wir freuen uns, mit dieser Oberösterreich-Premiere eine gelungene Dokumentation über die Machenschaften der Atomindustrie präsentieren zu dürfen!““, so die Sprecher der Organisationen Mütter gegen Atomgefahr, Anti Atom Komitee und atomstopp_atomkraftfrei leben!

„“Der Film zeigt schonungslos auf, wie menschenverachtend die Atomlobby ihre Macht gegen die Ärmsten der Gesellschaft ausnutzt! So wird auch klar, dass – hier wie dort! -– die fundamentale Strategie von Atomkonzernen nur auf einem höchstmöglichen Maß an Skrupellosigkeit funktionieren kann!““, so die Sprecher abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680 33 33 625
Roland Egger 0680 23 93 019
Manfred Doppler 0664 45 05 015

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atomstopp: Haarsträubende Taktik bei Endlagerfindung in Tschechien

EU-rechtskonformes Suchverfahren jetzt einfordern!

Schwere Versäumnisse und EU-rechtswidriges Vorgehen bei der Suche nach einem geeigneten Endlager für radioaktive Abfälle orten die Sprecher von atomstopp, Roland Egger und Gabriele Schweiger: „“Weil sich jahrelang kein geeigneter Standort gefunden hat und sich praktisch in allen angedachten Gemeinden großer Widerstand regt, will es sich die tschechische Regierung nun offensichtlich besonders einfach machen und ohne EU-rechtskonformes Genehmigungsverfahren der Atommüllbehörde SURAO die Untersuchung willkürlich ausgewählter Standorte erlauben. Dafür genügt ein Bescheid des Umweltministeriums, jede demokratische Bürgerbeteiligung wird vorweg ausgeschlossen! Eine haarsträubende Taktik, die keinesfalls so durchgehen darf“!“.

„“Mehrere der nun genehmigten Standorte befinden sich in Grenznähe zu Österreich. Bundesumweltminister Rupprechter muss daher umgehend Einspruch erheben und auf ein rechtskonformes Suchverfahren bestehen! Es darf nicht hingenommen werden, dass eine derart weittragende Entscheidung wie die für ein Atommülllager quasi mit der Kompetenz eines Fingers auf der Landkarte getroffen wird!““, so Egger und Schweiger weiter.

„“Für die Eignung potenzieller Endlagerstandorte haben strengste Kriterien zu gelten! Ein Blick nach Gorleben oder Asse in Deutschland genügt, um zu veranschaulichen, was eine Huschpfusch-Auswahl anrichten kann. Die Unfähigkeit der Atomindustrie im Umgang mit ihren Abfällen ist symptomatisch, die bisher an den Tag gelegte Hilflosigkeit der dafür verantwortlichen Regierungen darf nicht dazu führen, nun eine rasche aber schlechte Lösung zu akzeptieren.““, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen
Roland Egger +43680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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atomstopp: Da waren es nur mehr acht von 28!

Atomstaaten und solche, die es gegen jede Vernunft doch noch werden wollen, schreiben Bettelbrief an die EU-Kommission

„“Es steht zu befürchten, dass die EU-Kommission, wenn sie am 25. Feber die Rahmenstrategie für die Energieunion vorlegt, der Atomenergie eine Verlängerung – auch im Hinblick auf den EURATOM-Vertrag zur Förderung der Atomenergie in der Europäischen Union – zugestehen wird. Dass damit aber bloß eine veraltete, hochriskante, unwirtschaftliche und Generationen belastende Technologie gefördert wird, ist wohl vielen klar.““, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Und klar ist auch, dass mit der Atomenergie keineswegs die Versorgungssicherheit als erklärtes Ziel der Energieunion realisiert wird: Laut EURATOM Supply Agency beliefen sich im Jahr 2013 die Uranimporte aus Russl and, Usb ekistan und Kasachstan auf mehr als 43%! Aus der Europäischen Union selber kamen nur 2,5% des Urans für die Atomkraftwerke!

„“Die Europäische Union ist somit in höchstem Maße von Energie-Importen aus russischem Einflussbereich abhängig! Umso mehr verwundert, dass nun acht Atomstaaten und solche, die es gegen jede Vernunft doch noch werden wollen, eine Art Bettelbrief an die EU-Kommission schreiben und darin fordern, dass die Atomkraft innerhalb der Energieunion berücksichtigt werden soll. Immerhin: Es sind nur mehr acht Staaten, acht von 28, die sich so offensiv für die Atomkraft einsetzen. Diese atomaren Bittsteller sind Frankreich und Großbritannien, Rumänien, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei und Slowenien.““, so Egger und Schweiger weiter.

„„Atomkraft ist ein Auslaufmodell – und das völlig zurecht. Und der EURATOM-Vertrag ein Anachronismus, den manche Atomlobbyisten wie einen Rettungsanker als Existenzberechtigung brauchen: Die Energiezukunft Europas schaut aber anders aus und Atomkraft wird darin mittelfristig keinen Platz mehr haben!““, sind Egger und Schweiger überzeugt.

„“Es wird an den Vertreter_innen Österreichs liegen, nicht nur gegen jeden Versuch einer künstlichen Verlängerung des Atomzeitalters in Europa aufzutreten, sondern auch eine Allianz unter den immerhin 19 weiteren Staaten zu generieren! Ein bedeutendes Mittel dazu ist eine schonungslose Aufarbeitung der Rolle von EURATOM. Und dazu gehört natürlich auch die Infragestellung der Mitgliedschaft Österreichs und weiterer Staaten, die der Atomkraft keine Zukunft mehr geben!““, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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atomstopp: Tschechien exportierte 2014 mehr Strom als das AKW Temelin erzeugte

Atomkraftwerke völlig überflüssig „

„Das Atomkraftwerk Temelin wurde 2014 wieder einmal seinem Ruf gerecht, ein reines Stromexportkraftwerk zu sein! Mehr als die Jahresproduktion von Temelin exportierte die tschechische Republik, nämlich fast 17 TWh. „“Lediglich““ 15 TWh erzeugte das Atomkraftwerk Temelin!““, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, die heute bekannt gewordene Statistik der tschechischen Energieregulierungsbehörde. „

„Angesichts dieser Statistik fragt man sich schon, warum manche tschechische Politiker auf einen weiteren – ökonomisch absolut unsinnigen und ökologisch unverantwortlichen – Ausbau der Atomkraft in Tschechien drängen: Für die eigene Stromversorgung ist schon das Atomkraftwerk Temelin völlig überflüssig. Und die Bereitschaft tschechischen Atomstrom abzukaufen, sollte in Österreich und wohl auch im Atomausstiegsland Deutschland deutlich sinken!““, so Egger und Schweiger weiter. „

„In Tschechien scheinen echte Atomhardliner das Sagen zu haben, die entgegen jeder Vernunft an der Atomkraft festhalten wollen. Aber die kritischen Stimmen werden lauter und das wirtschaftliche Argument ist nicht wegzuleugnen: Atomkraft ist – ohne wettbewerbsverzerrende Subventionen – heute schon unfinanzierbar!““, so Egger und Schweiger abschließend.

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Roland Egger + 43 680 23 93 019

Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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atomstopp: Bereits fünfzig Läufer_innen mit und für atomstopp fix beim Linz-Marathon am 19. April

Atomförderverein EURATOM und die Mitgliedschaft Österreichs nach Hinkley Point C-Entscheidung ernsthaft zu hinterfragen

„“Wir freuen uns sehr, dass bereits zum ersten Anmeldetermin 50 Läufer_innen Fixstarter_innen sind beim Linz-Marathon am 19. April und dass damit wieder ein starkes Signal für den europaweiten Atomausstieg gesetzt wird!““, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Nach der skandalösen Entscheidung der EU-Kommission astronomische Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C zuzulassen und der fragwürdigen Begründung über den Atomförderverein EURATOM, bei dem Österreich nach wie vor zahlendes Mitglied ist, drängen wir mehr denn je auf klare Fronten: Als Mitglied bei EURATOM kann man solchen ökologisch katastrophalen und wirtschaftlich völlig unsinnige Projekt nicht verhindern, wie die Realität zeigt. EURATOM fördert die Atomkraft, die EU-Kommission nimmt EURATOM als Begründung – und Österreich muss eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einbringen.

„“Wir fordern von den österreichischen Politiker_innen ein klares Wort: Wer für EURATOM und die Mitgliedschaft Österreichs bei EURATOM ist, fördert direkt und indirekt die Atomkraft in Europa. Wann, wenn nicht jetzt, sollte Österreich sich eindeutig positionieren. Möglicherweise brauchen manche Politiker_innen noch Zeit und Diskussionen oder Arbeitsgruppen, um zu ihrer Position zu finden. Wir fordern deshalb eine parlamentarische Enquete zum Thema „Österreich und seine Mitgliedschaft beim Atomförderverein EURATOM“. Möglicherweise wird dies der geeignete Rahmen sein, um endlich alle Vorbehalte gegen einen Ausstieg Österreichs aus EURATOM gründlich aufzuarbeiten und zu zerstreuen.““, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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