atomstopp und Bürgerinitiative Umweltschutz, Budweis: Temelin-Ausbau kein Hit.

Atomkonzern CEZ weltweit erfolglos bei der Suche nach Investitionspartnern

Die heutige Ausgabe der tschechischen Tageszeitung für Energiefragen E15 berichtet vom unsicheren Ausgang des Temelin-Ausbaus und dass es dem Atomkonzern CEZ bis jetzt nicht gelungen sei, einen strategischen Partner für den Ausbau zu finden. Mittlerweile hätten bereits 20 internationale Konzerne eine Beteiligung am Ausbau Temelins abgelehnt.

„Um es ganz vorsichtig zu formulieren: Der Temelin-Ausbau ist wirtschaftlich kein Hit. Die Investition in die Atomkraft rechnet sich nicht! Und das erkennen die internationalen Konzerne und lehnen eine Beteiligung ab! Das sollte für den Atomkonzern CEZ und vor allem für die tschechische Regierung ein Denkanstoß sein!“, kommentieren Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Pavel Vlcek, Obmann des Budweiser Vereins Bürgerinitiative Umweltschutz.

Das tschechische Beratungsunternehmen Candole & Partners hat bereits Anfang des Jahres 2012 aus wirtschaftlichen Gründen vor dem Temelin-Ausbau gewarnt und die Investition als Casino-Zockerei bezeichnet.

„Der derzeitige Hoffnungsschimmer für den Temelin-Ausbau ruht auf neuen Subventionen für die Atomkraft, die dem EU-Wettbewerbsrecht widersprechen. Mit den nötigen Subventionen für den Temelin-Ausbau schreibt die Atomlobby dann wohl ein weiteres Kapitel in ihrem Märchenbuch über die „billige“ Atomkraft!“, so Egger und Vlcek abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger atomstopp + 43 680 23 93 019
Pavel Vlcek Bürgerinitiative Umweltschutz Budweis + 42 0777 00 62 41

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atomstopp: 1.200 Unterschriften für AKW-Haftpflicht-Petition bereits gesammelt!

Europäisches Parlament sprach sich für angemessene Atomhaftung aus!

„Die zum FUKUSHIMA-Gedenktag gestartete AKW-Haftpflicht-Petition an das Europäische Parlament findet sehr regen Zuspruch! Innerhalb von wenigen Tagen sind bereits mehr als 1.200 Unterschriften gesammelt worden!“, freuen sich die Initiatoren der Petition, Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Mit der Petition an das Europäische Parlament fordern die unterzeichnenden Bürger_innen, von der Europäischen Kommission die Schaffung einer europaweit einheitlichen Haftpflichtversicherung und zwar in Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro pro Atomreaktor!

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass uns ere Petition den Druck für die überfällige AKW-Haftpflicht erhöhen wird: Denn bereits heute wurde im Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg eine Entschließung des Europäischen Parlaments zu Risiko- und Sicherheitsbewertungen von Kernkraftwerken in der Europäischen Union („Stresstests“) und damit verbundenen Tätigkeiten angenommen, in der die Atomhaftung thematisiert wurde!“, freuen sich Egger und Schweiger und verweisen auf den entsprechenden Passus im Entschließungsantrag.

Unter Punkt 28 des Entschließungsantrags (2012/2830(RSP)) heißt es:

(Das Europäische Parlament) …
28. begrüßt in diesem Zusammenhang die Absicht der Kommission, Maßnahmen legislativer und nicht-legislativer Art auf dem Gebiet der Versicherung und Haftung im Nuklearbereich vorzuschlagen; erinnert daran, dass die zivile Haftung für Nuklearschäden bereits Gegens tand verschiedener internationaler Übereinkommen (Paris und Wien) ist; vertritt jedoch die Auffassung, dass Betreiber von Kernkraftwerken und Lizenznehmer für Nuklearabfälle umfassende finanzielle Sicherheitsvorkehrungen treffen sollten, damit sie alle Kosten vollständig tragen können, für die sie im Fall von Menschen und der Umwelt durch einen Unfall zugefügten Schäden haftbar sind; fordert die Kommission in diesem Zusammenhang auf, bis Ende 2013 einen Vorschlag zu dieser Frage vorzulegen;

Die Petition an das Europäische Parlament kann noch weiterhin unterstützt werden. Unterschriftenlisten zum Download gibt es unter: www.atomstopp.at

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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atomstopp: EURATOM wieder einmal in Sachen Atomförderung unterwegs!

Bedauerliche Entscheidung, Laufzeiten von ukrainischen Atomkraftwerken zu verlängern! “

Die Entscheidung, dass mit europäischem Steuergeld die ukrainischen Atomkraftwerke aufgerüstet werden und mittels 300 Millionen Euro-Kredit von EURATOM an internationale Sicherheitsstandards herangeführt werden, ist strikt abzulehnen! Wenn ein Betreiber nicht aus eigener finanzieller Kraft seine Atomkraftwerke auf höchstem Sicherheitsniveau betreiben kann, ist die einzige Konsequenz: ABSCHALTEN, und zwar SOFORT!“, sind Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich empört.

Zusätzlich zu den gestern bewilligten 300 Millionen Euro der EBRD wird sich nämlich auch EURATOM mit 300 Millionen Euro an der Laufzeitverlängerung der ukrainischen Atomkraftwerke „beteiligen“. „Der Atomförderverein EURATOM wird seinem eigentlichen Zweck mit der Kreditvergabe an die Ukraine wieder einmal mehr als gerecht: Atomkraft fördern um jeden Preis! Einerlei, welche Risiken im laufenden Betrieb herrschen, einerlei, dass es keine Lösung für die Lagerung des hochradioaktiven Abfalls gibt, einerlei, dass die ökonomischen Folgen eines SuperGAUS nicht annähernd versichert sind!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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Atomgegner_innen für einheitliche Haftpflicht für AKW von mindestens 400 Milliarden Euro – Petition bereits von Nationalräten und Landtagsabgeordneten unterstützt!

EU-Industrieausschuss zieht ebenso am gleichen Strang!

Wie bereits angekündigt, findet morgen Montag, 11. März, der offizielle Start für die Petition an das Europäische Parlament mit der Forderung nach einer europaweit einheitlichen Haftpflicht für Atomkraftwerke statt – und das unter besten Vorzeichen, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich: „Genau am FUKUSHIMA-Gedenktag wird auf Anregung des Industrieausschusses im Europaparlament die Forderung nach Umsetzung aller Empfehlungen der EU-Stresstest sowie nach Sicherstellung, dass AKW-Betreiber die Kosten eines Unfalls selber zu decken haben, diskutiert! Beste Voraussetzungen also, dass unsere Petition für eine einheitliche Haftpflicht für Atomkraftwerke auf offene Ohren im EU-Parlament stoßen wird!“

Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) hatte im Jänner eine dahingehende Resolution verabschiedet. Nach der morgigen Behandlung im Plenum soll am Dienstag darauf die Abstimmung erfolgen. „Wir fordern alle österreichischen Abgeordneten dringend auf, für diese Resolution zu stimmen! Die bis dato völlig unzureichende Deckung möglicher Umweltschäden durch die AKW-Betreiber stellt eine nicht länger hinnehmbare Wettbewerbsverzerrung dar! Gerade FUKUSHIMA hat gezeigt, dass die Bevölkerung neben den menschlichen Tragödien und den verheerenden ökologischen Schäden am Ende auch noch die Kosten selber tragen muss! Der Atomindustrie darf dieses Hasardspiel nicht länger gestattet werden!“, so Schweiger und Egger, die am Montag, 11. März von 12:00 – 17:00 Uhr am Linzer Taubenmarkt mit am atomstopp_oberoesterreich-Infostand dabei sein werden.

„Wir begrüßen sehr, dass auch aus der heimischen Politik bereits etliche Signale der Unterstützung gekommen sind und Nationalräte und Landtagsabgeordnete der SPÖ, FPÖ, BZÖ und der Grünen bereits die Petition an das Europäische Parlament unterstützt haben! Wir freuen uns auf alle, die ein Zeichen setzen und mit ihrer Unterschrift die Forderung untermauern wollen! Gern halten wir auch Unterschriftenlisten zum Mitnehmen und Weiterverbreiten bereit!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Hinweis: Weitere Unterschriftmöglichkeit am FUKUSHIMA-Gedenktag gibt es
in Freistadt, Hauptplatz – 10 Uhr bis 12:30 Uhr beim Anti Atom Komitee und
in Wien vor dem Umweltministerium, Stubenring 1, 1010 Wien – 10:30 Uhr – 11:30 Uhr bei der Wiener Plattform Atomkraftfrei – Aktion

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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atomstopp, Wiener Plattform Atomkraftfrei, Anti Atom Komitee, Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren und Salzburger Plattform gegen Atomgefahren fordern europaweit einheitliche Haftpflicht für Atomreaktoren in Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro!

Anlässlich FUKUSHIMA-Gedenktag – Infostände in Linz, Freistadt und Wien – Start einer Petition an Europäisches Parlament!

Am kommenden Montag, 11. März, jährt sich der Mehrfach-SuperGAU von FUKUSHIMA zum zweiten Mal. Die menschlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen sind in ihrem endgültigen Ausmaß nach wie vor völlig unklar. Sicher ist jedoch, dass die japanische Betreiberfirma TEPCO bereits jetzt mehr als 265 Milliarden Euro als Finanzhilfe vom japanischen Steuerzahler erhalten hat. Der gesamte Schaden wird sich auf mehr als 300 Milliarden Euro belaufen – und für den Großteil wird die japanische Bevölkerung selber zahlen müssen …

Passiert in Europa ein SuperGAU ist die Situation nicht anders. Eine im Feber 2013 veröffentlichte Studie beziffert den Schaden eines SuperGAUs in Frankreich mit 430 Milliarden Euro. Der Betreiber der Atomkraftwerke haftet aber nur für ein Tausendstel des Schadens! Grund für die begrenzte Haftung sind die derzeit bestehenden internationalen Nuklearabkommen, die die Atomindustrie schützen anstatt gemäß dem Verursacherprinzip dafür zu sorgen, dass die Betreiberfirmen für den verursachten Schaden zu haften haben.

Die Antiatom-Organisationen atomstopp, Wiener Plattform Atomkraftfrei, Anti Atom Komitee, die Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren und die Salzburger Plattform gegen Atomgefahren fordern eine europaweit einheitliche Haftpflicht und wenden sich dazu mit folgender Petition an das Europäische Parlament:

Wir, die unterzeichnenden Bürger_innen der Europäischen Union fordern das Europäische Parlament auf, an die Europäische Kommission heranzutreten, dass diese einen Vorschlag unterbreitet, in dem eine Haftpflichtversicherung für jeden Atomreaktor in der Europäischen Union vorgesehen ist und zwar in der Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro je Atomreaktor!

Zum FUKUSHIMA-Gedenktag wird es an folgenden Orten erstmals die Möglichkeit geben, die Petition an das Europäische Parlament zu unterschreiben:

atomstopp – Linz, Taubenmarkt – 12 Uhr bis 17 Uhr

Anti Atom Komitee – Freistadt, Hauptplatz – 10 Uhr bis 12:30 Uhr

Wiener Plattform Atomkraftfrei – Aktion vor Umweltministerium Stubenring 1, 1010 Wien – 10:30 Uhr – 11:30 Uhr

Weitere Infostände werden folgen. Die gesammelten Unterschriften der Petition werden dem Petitionenausschuss des Europäischen Parlaments zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.

Weitere Informationen:

atomstopp – Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
atomstopp – Roland Egger + 43 680 23 93 019
Anti Atom Komitee – Manfred Doppler + 43 664 450 50 15
Wiener Plattform Atomkraftfrei – Maria Urban +43 1 86 59939
Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren – Hildegard Breiner + 43 5574 421 54
Salzburger Plattform gegen Atomgefahren – Heinz Stockinger +43 662 64 35 67

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