OÖ Atomgegner_innen: Bereits 16 Gemeinden mit Erklärung „100% atomstromfrei!“

Wirtschaftsminister Mitterlehner stellt sich bei Atomstromimport-Verbot quer!

Diskussionsveranstaltung mit Wirtschaftsminister am Freitag, 13. April in Rohrbach, ab 19:30 Uhr

„Wirtschaftsminister Mitterlehner kommt in einen Erklärungsnotstand: Schon demnächst werden wegen des Ausbaus von Temelin Einwendungen gesammelt werden und der Tenor von der Bundespolitik und vom gebürtigen Mühlviertler Mitterlehner wird zweifelsohne eindeutig ausfallen: AKW Temelin – NEIN Danke! Gleichzeitig blockiert aber gerade Wirtschaftsminister Mitterlehner ein wasserdichtes österreichisches Atomstromimport-Verbot mit allen Mitteln, ganz nach dem Motto: Hat die Wirtschaft etwas zu sagen, geht`s der Atomindustrie nicht an den Kragen!“, sind Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitees von Wirtschaftsminister Mitterlehner enttäuscht.

„Laut Umfragen lehnen 74% der Österreicher_innen Atomstromimporte ab! 16 Gemeinden von „A“ wie Absdorf in Niederösterreich bis „W“ wie Waissenegg in der Steiermark haben sich bereits mit „100% atomstromfrei!“-Erklärungen an den Bundeskanzler, den Wirtschaftsminister und den Umweltminister gewandt! Und das ist erst der Anfang!“, so Egger, Schweiger und Doppler zuversichtlich.
Wirtschaftsminister Mitterlehner stellt sich der Diskussion mit den Atomgegner_innen

Am Freitag, 13. April, ab 19:30 Uhr wird es in der Wirtschaftskammer Rohrbach in OÖ eine Diskussionsveranstaltung mit Wirtschaftsminister Mitterlehner geben unter dem Motto:

AKW Temelin – Nein danke! Strom aus Temelin – Ja bitte?
Warum blockiert Wirtschaftsminister Mitterlehner das Atomstromimport-Verbot?

„Wir erwarten uns von der Diskussionsveranstaltung eine klare Aussage des Wirtschaftsministers zu den Möglichkeiten, wie wir den Ausbau des Atomkraftwerks Temelin verhindern können! Nur zu sagen „Wir wollen keine weiteren Atomreaktoren in Temelin!“ wird die Tschechen wohl nicht beeindrucken! Aus unserer Sicht verschlechtert ein wasserdichtes Atomstromimport-Verbot die Wirtschaftlichkeit des Temelin-Ausbaus dramatisch und entscheidend!“, so Egger, Schweiger und Doppler abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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OÖ Atomgegner_innen: BM Mitterlehner wird sich Diskussion zu Atomstromimport-Verbot in Rohrbach stellen

Land OÖ kann mit einem Regierungsbeschluss Weichen für wasserdichtes Atomstromimport-Verbot stellen

„Wir freuen uns, dass Bundesminister Mitterlehner unserer Einladung gefolgt ist und sich in seinem Heimatbezirk Rohrbach (OÖ) in einer Diskussionsveranstaltung zum Atomstromimport-Verbot erklären wird. Die Diskussion wird am Freitag, 13. April in Rohrbach stattfinden!“, so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitees.

Es gibt durchaus schon Signale auf Bundesebene, mit einem wasserdichten österreichischen Atomstromimport-Verbot den Atom-Ausbauplänen in Tschechien und der Slowakei eine Abfuhr zu erteilen „Dass der SPÖ-Umweltsprecher Hannes Weninger von der Europäischen Union Unterstützung für ein österreichisches Atomstromimport-Verbot wünscht, ist ein feines Signal! Die Österreicher_ innen stehen laut Umfrage mehrheitlich dazu und wir möchten die Bundes-SPÖ darin bestärken, den Koalitionspartner ÖVP auch auf Bundesebene von der Richtigkeit dieser gesetzlichen Maßnahme überzeugen zu können!“, so die OÖ Atomgegner_innen weiter.

Atomstromimporte nach Österreich zurückzudrängen ist seit langem Teil der OÖ Antiatom-Offensive. Es sollte also gerade für oberösterreichische Volksvertreter_innen kein Problem darstellen, hier ein beherztes Signal zu setzen. „Die OÖ Landesregierung könnte mit einem unmissverständlichen Beschluss die Weichen für ein österreichisches Atomstromimport-Verbot stellen! Wir sind zuversichtlich, dass ein solcher Beschluss bis zum 13. April zustande kommen kann! Gegen das AKW Temelin sein, gleichzeitig aber den Atomstrom aus Temelin nach Österreich zu importieren, kann nicht gerechtfertigt werden. Deshalb sehen wir auch die Chancen optimistisch, dass sich die österreichische Bundesregierung zu einem Atomstromimport-Verbot bekennen wird!“, so Egger, Schweiger und Doppler abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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OÖ Atomgegner_innen: Offener Brief an südböhmischen Kreishauptmann Zimola

Einladung zur FUKUSHIMA Aktion am Sonntag, 11. März in Kocin – Umspannwerk des AKW Temelin – 13 Uhr bis 14 Uhr

Sehr geehrter Herr Kreishauptmann Zimola!

Am kommenden Sonntag, dem 11. März, wird es weltweit Gedenkveranstaltungen zum Mehrfach-SuperGAU von FUKUSHIMA geben. Weltweit werden Menschen wegen der unabsehbaren Folgen der Nutzung der Atomenergie demonstrieren und im Gedenken an FUKUSHIMA auf die unmittelbaren atomaren Gefahren hinweisen.

Das Bundesland Oberösterreich und seine Bevölkerung ist durch das Atomkraftwerk Temelin besonders bedroht. Die wochenlangen Demonstrationen an den österreichisch-tschechischen Grenzen unmittelbar vor der Zündung der atomaren Kettenreaktion im Oktober 2000 waren der Höhepunkt und Ausdruck einer große n Angst. Mit dem Melker Abkommen und international verbindlicher und von Tschechien zugesicherter Nachrüstungen versuchten Politiker_innen aus beiden Ländern, die Sicherheitsbedenken der Bevölkerung zu zerstreuen. Allerdings – und das muss leider festgehalten werden – wenig erfolgreich: Auch nach mehr als einem Jahrzehnt intensiven sicherheitstechnischen Dialogs bestätigt uns die österreichische Bundesregierung, dass gerade in der Frage der Erdbebengefährdung am Standort Temelin es noch immer keine endgültige Einschätzung gibt!

Im Hinblick auf die derzeit laufende Umweltverträglichkeitsprüfung für den Ausbau des Atomkraftwerks Temelin finden wir das im höchsten Maße beunruhigend. Sehr geehrter Herr Kreishauptmann, gerne laden wir Sie zur Aktion der oberösterreichischen Atomgegner_innen in Kocin – Umspannwerk des AKW Temelin ein. Die Aktion wird um 13 Uhr mit einer Referenz an die Opfer der japanischen Reaktorkatastrophe von FUKUSHIMA beginnen. Wir freuen uns, Ihnen anschließend die entsprechende Korrespondenz aus dem österreichischen Bundeskanzleramt übergeben zu dürfen, in der nachzulesen ist, dass das Ausmaß der Erdbebengefährdung am Standort Temelin ungeklärt ist.

Mit besten Grüßen

Roland Egger – Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!
Gabriele Schweiger – Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr
Manfred Doppler – Sprecher des Anti Atom Komitees

Weitere Informationen:

Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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Atomgegner_innen protestieren gegen Atomlobbyismus der EU-Kommission!

5. März – 11:15 Uhr – 14 Uhr – Bundeskanzleramt

Anlässlich des Österreich-Besuchs von EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso wird vor dem Bundeskanzleramt protestiert! “

Die Energy Road Map 2050 sieht vor, bis 2050 vierzig neue Atomreaktoren errichtet werden sollen, aus EURATOM „dürfen“ wir Österreicher_innen nicht aussteigen, ATOMSTROM „müssen“ wir aber auch weiterhin nach Österreich importieren – wenn es nach dem Willen der EU-Kommission geht. Bei den EU-widrigen Umweltverträglichkeitsprüfungen zu Temelin und zu Mochovce drückt die EU-Kommission alle Augen zu! Die AKW-Stresstests stressen nur die besorgte Bevölkerung, nicht aber die Betreiber der Atomkraftwerke. Gegen diesen offenen Atomlobbyismus werden wir protestieren!“, so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitees.

Dauer der Protestaktion: 11:15 Uhr bis 14:00 Uhr
Ort der Protestaktion: Vor Bundeskanzleramt, Am Ballhausplatz 2, 1010 Wien

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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OÖ Atomgegner_innen warten seit einem Monat auf Termin mit Wirtschaftsminister Mitterlehner wegen Atomstromimport-Verbot!

Wirtschaftsminister Mitterlehner am Freitag, 2. März bei Energiesparmesse in Wels

„Vor mehr als einem Monat hat uns Wirtschaftsminister Mitterlehner zugesagt, bei einer öffentlichen Veranstaltung in seinem Heimatbezirk Rohrbach in Oberösterreich Stellung zu nehmen zu unserer Forderung nach einem österreichischen Atomstromimport-Verbot! Auf einen Termin warten wir immer noch!“, so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitees.

„Wirtschaftsminister Mitterlehner soll der Bevölkerung in seinem Heimatbezirk erklären, warum er zwar gegen einen Ausbau des Atomkraftwerks Temelin ist, andererseits aber den Atomstrom aus Temelin ungehindert nach Österreich hereinlassen will! Gegen ein österreichisches Atomstromimport-Verbot stellen sich nur der Wirtschaftsminister, die Industriellenvereinigung und die Wirtschaftskammer quer – ganz nach dem Slogan: Hat die Wirtschaft etwas zu sagen, geht`s der Atomindustrie nicht an den Kragen!“, sind Egger, Schweiger und Doppler empört.

„Unsere Geduld ist endenwollend! Eine aktionistische Einladung für die öffentliche Veranstaltung hat es bereits gegeben! Wir hoffen, dass Wirtschaftsminister Mitterlehner keine weitere Einladungen braucht und uns noch heute seine möglichen Termine für die Veranstaltung zum Atomstromimport-Verbot bekannt gibt!“, so Egger, Schweiger und Doppler abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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