OÖ Atomgegner_innen: Das Undenkbare denken – FUKUSHIMA Gedenken in Linz, Pregarten und in Temelin

Erdbebenrisiko in Temelin wird unterschätzt – Offene Sicherheitsfragen aus Melker Abkommen immer noch ungeklärt!

„Die Folgen des Dreifach-SuperGAUs von FUKUSHIMA sind noch völlig unabsehbar und der „Umgang“ mit der Reaktorkatastrophe mutet dilettantisch bis hilflos an: Um nicht ganze Landstriche evakuieren zu müssen, wurden unmittelbar nach dem SuperGAU einfach die Grenzwerte für die radioaktive Belastung nach oben gesetzt. Für Schulkinder wurden Grenzwerte als „akzeptabel“ angesetzt, die als höchste Dosis für Mitarbeiter_innen in deutschen Atomkraftwerken gelten. Um den Handel mit japanischen Produkten nicht einzuschränken, wurden über eine Notverordnung – legitimiert durch den EURATOM-Vertrag – auch die europ&a uml;ischen Grenzwerte angehoben. Nach wie vor tritt radioaktive Strahlung aus – vorwiegend in das japanische Meer. Und um die radioaktive Belastung des Meeresbodens in den Griff zu bekommen, wird der Meeresboden einfach zubetoniert.“, sind Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau von Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitees schockiert.

Unter dem Motto:

„Das Undenkbare denken – FUKUSHIMA gedenken“ finden Infostände und eine Aktion statt:

2. März – 11 bis 17 Uhr – Taubenmarkt Linz

3. März – 10 bis 17 Uhr – Bruckmühle Pregarten

4. März – 9 bis 16 Uhr – Bruckmühle Pregarten

11. März – 13 bis 14 Uhr – Aktion vor dem AKW Temelin – Kocin –
zum Erdbebenrisiko in Temelin und zu den offenen Sicherheitsfragen aus dem Melker Abkommen.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei: Zweites Vernetzungstreffen österreichischer Atomgegner_innen in Linz

Koordination zu den Themen österreichisches Atomstromimport-Verbot, Europäisches Bürgerbegehren, FUKUSHIMA-Gedenktag

Bereits zum zweitenmal trafen sich österreichische Atomgegner_innen in Linz, um als Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei die zentralen Themen der nächsten Monate abzustimmen. In das Netzwerk eingebundene Gruppen sind:

AFAZ (Arbeitskreis Atomkraftfreie Zukunft, Innsbruck), Anti Atom Komitee (Freistadt), atomstopp_atomkraftfrei leben! (Linz), Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit (Bad Ischl), GLOBAL 2000, Grüne Schärding, Mütter gegen Atomgefahr (Freistadt), Naturschutzbund Oberösterreich Stadtgruppe Linz, Naturschutzbund Oberösterreich Ortsgruppe Schärding, Plattfo rm wald4tel.atomkraftfrei (Dallein), Salzburger Plattform gegen Atomgefahren, Sonne&Freiheit (Sandl), Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren, Wiener Plattform Atomkraftfrei

Die Forderung nach einem österreichischen Atomstromimport-Verbot wird vom Österreichischen Netzwerk Atomkraftfrei vollinhaltlich unterstützt. Für die Weigerung von Wirtschaftsminister Mitterlehner, sich umgehend und vorbehaltlos für ein wasserdichtes österreichisches Atomstromimport-Verbot einzusetzen, besteht kein Verständnis.

Weitgehend einig ist man sich im Netzwerk auch, ein von GLOBAL 2000 und Greenpeace vorbereitetes Europäisches Bürgerbegehren zum europäischen Atomausstieg zu unterstützen, und damit dem Thema ein Jahr nach FUKUSHIMA Dringlichkeit zu geben.

Zum diesjährigen FUKUSHIMA Gedenken wird es österreichweit Veranstaltungen geben: die Vorarlberger Antiatom-Gruppen werden sich an einer Demon stration in der Schweiz beteiligen, die Tiroler Gruppen in Innsbruck einen Infostand abhalten, in Salzburg werden ebenso Aktionen geplant. In Oberösterreich wird es Infostände in Linz und in Pregarten geben, sowie eine Aktion in Temelin. Außerdem wird mit einer Aktion auf die internationalen Gedenkveranstaltungen mit einer Menschenkette aufmerksam gemacht. Die Wiener Plattform wird bereits zum Frauentag am 8. März die Pseudo-AKW-Stresstests und den Ausbau von Mochovce thematisieren. GLOBAL 2000 wird vor der japanischen Botschaft einen Flashmob veranstalten. Das nächste Vernetzungstreffen findet voraussichtlich im Juni in Salzburg statt.

Weitere Informationen für die Koordination Österreichisches Netzwerk Atomkraftfrei und für Rückfragen von weiteren interessierten Gruppen und Vereinen:

Roland Egger – 0680 23 93 019
Manfred Doppler – 0664 450 50 15

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OÖ Atomgegner_innen: 324 EURATOM-Gemeinden als Vorreiter für Atomstromimport-Verbot

Mit NEIN zu Atomstromimporten den Ausbau von Temelin & Co verhindern!

„Wir sind überzeugt: Mit einem klaren NEIN zu Atomstromimporten kann der Ausbau von Temelin & Co verhindert werden! Schon jetzt gibt es in Tschechien erhebliche Zweifel, ob sich die 8-Milliarden-Euro-Investition in den Ausbau von Temelin überhaupt rechnen wird! Das sei kein Investment, das sei eher wie Zocken im Casino, erklärte kürzlich ein tschechischer Wirtschaftsexperte. Wir sehen es als Auftrag, diese Stimme aus unserem Nachbarland aufzugreifen und fordern: Österreich muss offiziell klar machen, dass wir den Atomstrom aus Temelin & Co nicht kaufen werden! Damit wird sich die „Wirtschaftlichkeit“ des Ausbaus von Temelin entscheidend verschlechtern! Wenn die Absatzchancen für den Atomstrom sinken, werden wohl auch die glühendsten Atomlobbyisten kalte Füsse bekommen!“, so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitees.

„324 Gemeinden österreichweit haben ihre Antiatom-Einstellung unmissverständlich signalisiert und Resolutionen für einen Ausstieg Österreichs aus dem Atomförderverein EURATOM beschlossen. Genau bei jenen Gemeinden werden wir in einem ersten Schritt Werbung für ein österreichisches Atomstromimport-Verbot machen und in weiterer Folge alle Gemeinden Österreichs über das Atomstromimport-Verbot informieren und sie ersuchen, „100% atomstromfrei-Erklärungen zu beschließen!“, so Egger, Schweiger und Doppler abschließend.

Mustererklärung – Gemeinden 100% atomstromfrei!

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 4 3 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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atomstopp: Nahezu gesamte Jahresproduktion aus AKW Temelin landet in Österreich

Bundesregierung muss Atomstromimport-Verbot beschließen!

„Es ist schon phänomenal: in Tschechien brüstet man sich, dass Österreich der Haupt-Stromimporteur sei und kann sich einen süffisanten Seitenhieb auf die Antiatom-Einstellung der Österreicher_innen nicht verkneifen! 10 Terawattstunden wurden im Jahr 2011 nach Österreich exportiert – die gesamte Jahresproduktion im AKW Temelin betrug 2011 13,91 Terawattstunden! In Österreich beteuern Verbund und Landesenergieversorger unisono, so gut wie gar keinen Atomstrom zu importieren. Da stellt sich natürlich die berechtigte Frage: welchen anderen Strom hat Tschechien in diesen rauen Mengen anzubieten, wenn nicht die Produktion aus Temelin und Dukovany? Wer importiert diesen Strom nach Öste  rreich? Wer in Österreich unterstützt damit die tschechische Atomlobby?“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Tschechien hat im Jahr 2011 mehr als 27 Terawattstunden Strom ins Ausland exportiert, 17 Terawattstunden als Nettoexport. Die Jahresproduktion in den beiden Atomkraftwerken Temelin und Dukovany beläuft sich auf 28 Terawattstunden. „Tschechien verkauft jetzt schon seinen Atomstrom ins Ausland. Der Strom wird ganz offensichtlich in Tschechien nicht gebraucht! Für einen Ausbau von Temelin fehlt jede vernünftige Argumentation!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Wir appellieren an unsere Bundesregierung: Machen Sie endlich Schluss mit den Atomstromimporten! Beschließen Sie ein wasserdichtes Atomstromimport-Verbot! Solange Atomstrom ungehindert nach Österreich fließt, ist die Antiatom-Position unglaubwürdig! Gegen Atomstrom zu sein, aber T&uu  ml;r und Tor für Atomstrom zu öffnen, ist absolut indiskutabel!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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OÖ Atomgegner_innen: Überfälliger Schritt der oberösterreichischen Landesregierung in der Antiatom-Offensive

Gemeinsamer Auftrag für eine atomkraftfreie Zukunft!

Die oberösterreichischen Atomgegner_innen begrüßen den gestern einstimmig gefällten Vier-Parteien-Beschluss der OÖ Landesregierung, demzufolge eine Organisation aus der Antiatom-Offensive des Landes OÖ ausgeschlossen wurde. „Dieses klare und einstimmige Signal lässt hoffen, dass für die Querelen und Irritationen der vergangenen Monate und Jahre ein Ende absehbar wird. Es ist uns wichtig, dass sämtliche Energien ungeteilt unserem eigentlichen Thema, nämlich der Anti-Atomarbeit, gewidmet werden können – und das in produktiver Einigkeit zwischen Politik und NGOs!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, die Obleute von atomstopp_atomkraftfrei leben! bzw. Mütter gegen Atomgefahr sowie Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitees. Und weiter: „Die aktuellen Entwicklungen in der Anti-Atompolitik stellen uns vor große Herausforderungen und bieten Ansatzpunkte, um in Österreich, aber auch in Europa entscheidende Impulse für eine atomkraftfreie Zukunft setzen zu können. Das ist unser gemeinsamer Auftrag, den wir gerne in Angriff nehmen, und zwar ohne Störgeräusche, dafür mit vereinten, sich gegenseitig unterstützenden Kräften, parteienübergreifend und abseits jeder ideologischen Verbissenheit.“

„Am kommenden Mittwoch, dem 15. Feber 2012, findet der nächste Anti-Atomgipfel im Linzer Landhaus statt. „Gemeinsam werden wir den Fahrplan für eine möglichst effektive Fortführung der lang tradierten oberösterreichischen Anti-Atompolitik finden, und zwar in einer Zusammenarbeit, die von Respekt für einander getragen und unserem übergeordneten Ziel geschuldet sein wird.“, so Egger, Schweiger und Doppler abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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