atomstopp, Mütter gegen Atomgefahr: Tschechisches Staatsamt für Kernsicherheit ist für öffentliche Temelin-Anhörungen in Österreich und Bayern

Österreichisches Umweltministerium muss Anhörungstermine in allen Landeshauptstädten ausverhandeln!

„Dass Dana Drabova, die Vorsitzende des tschechischen Staatsamtes für Kernsicherheit, auf unsere Forderung nach öffentlichen Temelin-Anhörungen in Österreich und Deutschland positiv reagiert, ist erfreulich und sollte für Umweltminister Berlakovich die Möglichkeit bieten, umgehend gemeinsam mit seinem bayerischen Amtskollegen Markus Söder, Nägel mit Köpfen zu machen und eine umfassende Informationsoffensive zu den tschechischen Atomplänen zu vereinbaren.“, so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben! und Gabriele Schweiger, Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr in Reaktion auf eine Aussage von Dana Drabova am 31. Oktober in Lidove Noviny, einer tschechischen Tageszeitung.

„Eine umfassende Information über die Details zum Temelin-Ausbau und eine rechtliche Erörterung, warum die Umweltverträglichkeitsprüfung für den Temelin-Ausbau nach einem EU-widrigen tschechischen UVP-Gesetz abgewickelt wird, ist das Mindeste, das man sich angesichts der atomaren Bedrohung durch Tschechien erwarten kann!“, so Egger und Schweiger weiter und: „Wir appellieren an Umweltminister Berlakovich entsprechende Initiativen zu setzen und öffentliche Temelin-Anhörungen in allen österreichischen Landeshauptstädten auszuverhandeln!“

Weitere Informationen:
Roland Egger +43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625

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atomstopp, Mütter gegen Atomgefahr: Tschechischer Atomausbau zur Freude Brüssels!

Mit Energiefahrplan 2050 der EU verkommt europaweiter Atomausstieg zur reinen Utopie

„Wenn morgen Montag der tschechische Industrieminister Martin Kocourek die Ausschreibungsunterlagen für den Ausbau Temelins an das amerikanische Unternehmen Westinghouse, die französische Areva und das tschechisch-russische Konsortium Skoda und Atomstrojexport übergibt, werden in Brüssel bei EU-Energiekommissar Oettinger wohl auch die Sektkorken knallen! Schließlich bestätigt Tschechien mit seinem beispiellosen Atomkurs die Meinung von EU-Energiekommissar Oettinger: „Nuklearenergie leistet einen Schlüsselbeitrag für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Im Jahr 2050 wird der Anteil an Atomstrom europaweit noch immer bei 18% liegen und sich dam it nicht wesentlich verrringern.“, nachzulesen im Entwurf für den Energiefahrplan 2050 der EU-Kommission, der als Projektionsgrundlage für künftige Gesetzesvorlagen dient und Mitte Dezember 2011 offiziell vorgestellt werden soll.“, so Roland Egger , Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben! und Gabriele Schweiger, Obfrau von Mütter gegen Atomgefahr.

„Mit diesem Energiefahrplan 2050 der EU-Kommission sollen die Weichen unmissverständlich in Richtung „Atomkraft“ gestellt werden und der europaweite Atomausstieg verkommt – wenige Monate nach dem Mehrfach-SuperGAU von Fukushima – zur reinen Utopie!“, so Egger und Schweiger weiter.

„Österreich muss die Konsequenzen aus den verfehlten Vorgaben der Brüsseler Energiepolitik ziehen – und dazu gehört ein wasserdichtes österreichisches Atomstrom-Importverbot und der Ausstieg Österreichs aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM! Die Bundesregierung ist gut beraten, sich mit aller Vehemenz gegen die tschechischen Atompläne stark zu machen: Dass der Ausbau von Temelin mittels EU-widrigem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz durchgeboxt wird, ist ein Skandal! Eine umfassende Information der österreichischen Bevölkerung mit Anhörungen in allen Landeshauptstädten ist das Mindeste, das vom Temelin-Betreiber verlangt werden muss! Wir erwarten uns von der österreichischen Bundesregierung entsprechende Schritte – schließlich geht es um unsere Sicherheit! Von einem Atomunfall in Tschechien wären wir Österreicher_innen, wäre ganz Mitteleuropa unmittelbar betroffen!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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atomstopp, Anti Atom Komitee und Mütter gegen Atomgefahr: Wir sind gegen Atomenergie! Sind wir deswegen Trottel?

Aktion von Atomgegner_innen in Linz anlässlich des Arbeitsbesuchs des tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus

Morgen, Dienstag, 25.10., kommt der tschechische Präsidenten Vaclav Klaus zu einem Arbeitsbesuch nach Linz. Atomgegner_innen werden ihn dabei mit der Frage konfrontieren: „Wir sind gegen Atomenergie! Sind wir deswegen Trottel?“

Aktionsort: Öffentlicher Raum vor Raiffeisenlandesbank, Europaplatz 1a, 4020 Linz
Aktionszeit: 11:30 Uhr – 13:00 Uhr

„Wegen unseres Einsatzes gegen Atomenergie und unserer Aktionen gegen das Atomkraftwerk Temelin mussten wir uns schon einiges an unqualifizierter Kritik aus Tschechien gefallen lassen, unter anderem hat uns der Außenminister Karel Schwarzenberg als „Magori“, als „Trottel“ bezeichnet. Tschechien ist voll auf Atomkurs – mittelfristig soll der Atomstromanteil auf über 80% ansteigen, die Genehmigungsverfahren sollen beschleunigt werden, der Uranabbau forciert werden, neue Standorte für Atomkraftwerke geprüft werden. Tschechien ist auf dem Weg zum Atomstaat!“, so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Manfred Doppler, Sprecher von Anti Atom Komitee und Gabriele Schweiger, Obfrau Mütter gegen Atomgefahr.

„Die tschechische Präsident Vaclav Klaus ist als glühender Atombefürworter bekannt. Das tschechische Gesetz zur Umweltverträglichkeitsprüfung widerspricht den Vorgaben der Europäischen Union – gegen die Novelle hat der tschechische Präsident noch 2009 ein Veto eingelegt. Offenbar soll dem Ausbau von Temelin nichts entgegenstehen und schon gar nicht eine Richtlinie der Europäischen Union!“, so Egger, Doppler und Schweiger weiter.

„Wir wollen vom tschechischen Präsidenten wissen, ob wir auch für ihn nur „Trottel“, nur „Magori“, sind, weil wir gegen Atomenergie sind, weil wir gegen den Ausbau von Temelin sind und weil wir den tschechischen Atomkurs, der eine Gefahr für ganz Mitteleuropa darstellt, ablehnen!“, so die Atomgegner_innen abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15
Roland Egger +43 680 23 93 019

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Liebe Atomgegner_innen! Liebe Freund_innen!

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat klar aufgezeigt: Atomkraft ist ein Risiko und die Folgen sind unabsehbar! Einige europäische Staaten haben ihre Schlüsse daraus gezogen und den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen – andere Staaten setzen mehr denn je auf die Atomkraft (wie Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Polen), eröffnet doch der Atomausstieg einiger Länder (Deutschland, Italien, Schweiz) neue Absatzmärkte für Atomstrom.

In Österreich zeigt sich die Bundesregierung zwar scheinbar bemüht, den europäischen Atomausstieg voranzutreiben. Gleichzeitig will man aber nichts von einem gesetzlichen Atomstrom-Importverbot wissen, öffnet mit einer unzulänglichen Stromkennzeichnung dem Import von Atomstrom Tür und Tor, setzt man auf oberflächliche AKW-Stresstests, verteidigt man die Mitgliedschaft Österreichs bei der europäischen Atomgemeinschaft EURATOM, unternimmt man nichts gegen die Durchführung von EU-rechtswidrigen Umweltverträglichkeitsprüfungen zum Ausbau von Temelin und Mochovce.

Ein Treffen aller interessierten Antiatom-Gruppen, von Gruppen, die sich in diesem Bereich engagieren oder engagieren wollen, aber gerne auch Einzelpersonen scheint wichtig, weshalb für

Samstag, 26. November 2011 – 10 bis 16 Uhr
Promenade 37, 4020 Linz,
Festsaal 2. Stock

zu einem Treffen eingeladen wird.

Organisiert wird das Treffen von atomstopp_atomkraftfrei leben! , dem Anti Atom Komitee und den Müttern gegen Atomgefahr

Im Mittelpunkt soll die Vernetzung untereinander stehen, der Ideenaustausch und Informationen über Projekte/Vorhaben in der nächsten Zeit.

Allen Teilnehmer_innen soll Raum geboten werden, sich und ihre Initiativen zu präsentieren. Flipcharts, Beamer, Pinwände, etc. werden zur Verfügung stehen.

Besonders interessant und wichtig erscheint uns, ein österreichisches Atomstrom-Importverbot. Damit könnten die Ausbaupläne in einigen europäischen Staaten einen entscheidenden Dämpfer bekommen, weshalb dazu auch vorrangig diskutiert werden soll. Wir ermuntern euch, diese Einladung auch an euch bekannte Gruppen, Personen, Vereine weiterzuleiten, von denen ihr glaubt, dass Interesse an dem Treffen besteht.

Für die weitere Organisation ist eine Rückmeldung allerdings wichtig! Bei dieser Rückmeldung sollte bitte angegeben werden, wie viele Personen teilnehmen werden, Name der Organisation (Verein), ob eigene Projekte vorgestellt werden, welche Themen interessieren, welche Erwartungen man an das Treffen hat

Rückmeldungen bitte so bald als möglich (jedoch bis spätestens 15. November 2011) an post@atomstopp.at (= Verein atomstopp_atomkraftfrei leben!) schicken.

Wir freuen uns auf das Treffen!
Roland Egger – atomstopp_atomkraftfrei leben! – Tel: 0680 23 93 019
Gabriele Schweiger – Mütter gegen Atomgefahr – Tel: 0680 33 33 625
Manfred Doppler – Anti Atom Komitee – Tel: 0664 450 50 15

 

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atomstopp, Mütter gegen Atomgefahr, Anti Atom Komitee: Atomstrom-Importverbot muss kommen!

Erklärungen der Gemeinden „100% atomstromfrei!“ als wichtiger Motor für Atomstrom-Importverbot

„Wir begrüßen es außerordentlich, dass die rechtlichen Möglichkeiten eines Atomstrom-Importverbots gegeben sind und appellieren an die österreichische Bundesregierung, dieses Verbot raschest umzusetzen!“, so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher von Anti Atom Komitee in einer ersten Reaktion auf das heute von GLOBAL 2000 und Greenpeace präsentierte Gutachten.

„100% atomstromfrei!“

„Um das Atomstrom-Importverbot möglichst rasch auf Schiene zu bringen, werden wir mit den österreichischen Gemeinden Kontakt aufnehmen und sie auffordern, Erklärungen im Gemeinderat zu beschließen, dass die Gemeinde „100% atomstromfrei!“ werden will, ihren Strom nur von solchen Energieversorgern beziehen wird, die keinen Atomstrom vertreiben, nicht mit Atomstrom handeln und keine Tochtergesellschaften haben, über die der Atomstrom vertrieben wird! Die Gemeinden sollen über Aufrufe und über die Gemeindezeitungen, die Bürger_innen informieren und diese ihrerseits auffordern, „100% atomstromfrei!“ zu werden!“, erläutern Egger, Schweiger und Doppler.

Als besonders aufgeschlossene Gemeinden werden in einem ersten Schritt jene Gemeinden kontaktiert, die Resolutionen für den Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag beschlossen haben: „Wir starten mit einem Aufruf an die 321 Gemeinden, entsprechende Erklärungen abzugeben und wir sind uns sicher, dass damit ein wichtiger Motor für das Atomstrom-Importverbot gestartet wird!“, so Egger, Schweiger und Doppler abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger +43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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