# WIDERSTAND!! DIE ANTI-AKW-BEWEGUNG

Dokumentationen einer Bürgerbewegung

1. AUSGESTRAHLT X-TAUSENDMAL QUER IN GORLEBEN

Sind Atomkraftgegner ignorant? Oder militant? Sind Polizisten ihre Gegner? Erstmals gelingt eine filmisch beeindruckende Dokumentation, die sich hautnah in die Widerstandsbewegung gegen den Castor-Transport begibt.
Fünf Tage und Nächte lang beobachtet das fechnerMEDIA-Team die Proteste. Die Kraft wird spürbar, die 9000 Menschen dazu befähigte, in bitterer Kälte einem riesigen Polizeiaufgebot zu widerstehen.
Ein mutmachender Film zu kreativem Widerstand, heute notwendiger denn je.

Film von Carl-A. Fechner (1997), 40 Min.

2. AKWS ABSCHALTEN! WILLKOMMEN IN DER STRAHLENDEN ZUKUNFT

Atomstrom aus Frankreich? Das heißt Uranabbau im Niger, merkwürdige Arbeitsbedingungen in den AKWs und keine sichere Entsorgung des strahlenden Mülls: „eine kritische Dokumentation über die verschiedenen Etappen der atomaren Kette.“ Es geht um die Wiederaufarbeitung in La Hague, um die Verbindung zwischen zivilem und militärischem Nutzen der Atomenergie, um die Gefahren, die mit dem Transport radioaktiver Materialien verbunden sind, und um die „neue“ Generation von Atomreaktoren, die jetzt von Deutschland und Frankreich entwickelt wird: den „European Pressurised Reactor“ und über Erneuerbare Energien als echte Alternative, Strom nachhaltig zu produzieren.
Im Frühjahr 2004 war die „Tour de France für den Atomausstieg“ einen Monat lang in Frankreich unterwegs und hat an den verschiedenen Stationen der Urankette haltgemacht. Mit 40 Menschen, Straßentheater und klassischem Theater, einer Ausstellung über Erneuerbare Energien und mit vielen Aktionen hat die Tour Aufmerksamkeit erregt und das Thema Atomenergie erneut in die öffentliche Diskussion gebracht. Die Dokumentation „Willkommen in der Strahlenden Zukunft“ (Bienvenue dans un Futur Radieux) ist während der Tour gedreht worden und bietet einen ausführlichen Überblick über das Atomgeschäft in Frankreich, aber auch über alternative Wege der Energieerzeugung.
Französisch mit deutschen Untertiteln. 45 Minuten

3. WIDERSTAND IST MACHBAR – ÜBERALL

Was Sie schon immer über den Widerstand gegen Atommüll wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten.
Wieso entscheidet sich ein Grundschuldirektor für die Besetzung von Turnhallen?
Weshalb beteiligt sich eine Religionslehrerin u.a. an einer Schmierseifenaktion, um eine Straße unpassierbar zu machen?
Warum gehen ältere Menschen, die sich zur „Initiative ’60“ zusammengeschlossen haben gemeinsam zum Protest auf die Straße und warum fährt eine Schuhverkäuferin auf dem Motorrad z.B. als Kurierin durch das Wendland? Wer nicht danach fragt bleibt dumm…..

Dieser Film ist ein Interviewportrait in dem „stinknormale“ Bürger sowie Mitglieder von Bürgerinitiativen erzählen warum und in welcher Form sie sich aktiv am Widerstand beteiligt haben um den 3. Castor-Transport von Neckarwestheim ins Zwischenlager von Gorleben zu verhindern. Sie berichten seit wann sie im Widerstand sind und was sie zu ihrem Engagement drängt:

Das Bewusstsein über die tödliche Gefahr, die von Atommüll ausgeht. Das Wissen darüber, dass – egal wie sicher ein AKW ist – der Müll, der nicht entsorgt werden kann das Problem ist und es auf der ganzen Welt keine Möglichkeit gibt Atommüll sicher zu lagern. Diese Menschen leisten nicht Widerstand gegen einen Transport oder ein Zwischenlager vor ihrer Haustür. Ihnen ist klar, dass die gelagerten Castoren durch die Naturzukühlung schon jetzt Strahlung an die Umwelt abgeben und undichte Lagerhalle eine Strahlenkatastrophe auslösen würden. Diese Menschen möchten jeden ermutigen sich in den Widerstand einzureihen, um den Irrsinn zu stoppen, der heute von der Atomwirtschaft betrieben wird, aber noch Generationen nach uns bedroht. Wie Widerstand machbar ist, bleibt dabei kein Geheimnis. Das Risiko kriminalisiert zu werden wird als geringfügig betrachtet gegenüber dem Risiko verstrahlt zu werden.

4. SPALTPROZESSE

Spaltprozesse kennzeichnet das Leben in der Oberpfalz. Spaltprozesse vollziehen sich unter den Menschen in der ländlichen Region um die geplante Wiederaufarbeitungsanlage (WAA): Ein Kind malt Demonstranten, die Polizisten gegenüberstehen. Molotowcocktails und Gasgranaten, schießende Hubschrauber über Natodrahtzaun. Ungewöhnliche Themen für Kindererziehung. Seit Bekanntwerden des endgültigen Standorts der WAA am 4. Februar 1985 haben viele Oberpfälzer ihre gewohnten Bahnen verlassen. Dieser Film eröffnet in der Kontinuität und Themenvielfalt einen tiefen Einblick in landschaftliche, ökologische Zerstörung, schildert die mit dem Bau einer WAA verknüpften atompolitischen Absichten, verdeutlicht die Gefährdung der Bevölkerung durch radioaktive Schadstoff-Emissionen. Dabei stehen die bedrohten Menschen der Region in ihren persönlichen Veränderungsprozessen eindeutig im Vordergrund, was über die Nähe zu ihnen spürbar wird. Ehemals staatsgläubige Bürger wandeln sich in zaghafte Radikale. Beamtinnen, Hausfrauen, Mütter zeigen ein politisches und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein, das über ihre anfängliche Empörung weit hinausreicht. Männer in lokalen Honoratorienstellungen scheuen weder offene Worte noch aktive Solidarität mit „Chaoten“ bei CS-Gaseinsätzen am Bauzaun. Menschen äußern ihre ohnmächtige und kämpferische Wut bei sich zu Hause, wie auch Auge in Auge mit bewaffneten, schildbewehrten Polizisten inmitten von bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen.
BRD 1987, 96 Min.

Eine Antwort auf # WIDERSTAND!! DIE ANTI-AKW-BEWEGUNG

  1. Guido sagt:

    Wir brauchen keine Kraftwerke mehr :

    warum wird immer noch an umweltgefährdenden Kraftwerken festgehalten.
    Es geht nur um Kapitalerhaltung.
    Kostenlose umweltfreundliche Energie ist bereits TÜV zertifiziert und von Universitäten bestätigt.

    Interview mit Prof. Dr. Ckaus Turtur auf youtube
    Raumenergie – Die unterdrückte Alternative zur Atomkraft – Prof. Dr. Claus Turtur

    Vorlesung Prof. Dr. Ckaus Turtur auf youtube
    Raumenergie – Die Lösung existiert und wartet

    Liebe Grüße
    Guido

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