atomstopp: Zum Europatag 2018 die EURATOM-Auflösung anpacken!

Gestaltungsmöglichkeit während EU-Ratspräsidentschaft nutzen: Allianzen über Partei- und Staatsgrenzen hinweg schmieden und Europas Energiezukunft von der Fußfessel EURATOM befreien!

„Europatag 2018: Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache laden morgen zum EUROPAGESPRÄCH – mit einem Ausblick auf die kommende Ratspräsidentschaft Österreichs. Und bereits heute stellt SPÖ-Europasprecher Jörg Leichtfried bei einer Diskussionsrunde mit dem Titel ‚Die Union am Prüfstand. Welche Reformen braucht die EU?‘ eine brisante Frage, für die wir eine klare Antwort anbieten können: Der EURATOM-Vertrag muss entsorgt werden!“, empfehlen Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Es ist unumstritten, dass Europas Energieversorgung eine zukunftsfähige Neuausrichtung brauc ht. Doch mit dem mächtigen EURATOM-Vertrag als Fußfessel kann diese nicht durchstarten! Auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten wird Kritik am EURATOM-Vertrag zunehmend lauter, nach Österreich nimmt nun auch Deutschland im Regierungsprogramm die Vormachtstellung der europäischen Atomindustrie ins Visier. Jetzt gilt es, über Partei- sowie auch über Staatsgrenzen hinweg Allianzen zu schmieden und konsequent dieses überholte Protektionspapier zugunsten einer einzigen Stromerzeugungsform durch eine zeitgemäße Energiekonzeption zu ersetzen!“, fordern Schweiger und Egger weiter.

„Der BREXIT macht es nötig, zwischenstaatliche Nuklearabkommen neu zu ordnen. Warum also nicht die Gelegenheit packen und die gesamte Europäische Atomgemeinschaft mitsamt ihren Zielen aus dem letzten Jahrhundert hinterfragen? Österreich kann seine Gestaltungsmöglichkeiten während der Ratspräsidentschaft durchaus dahingehend nutzen“, stellen Schweiger und Egger in den Raum.

„Unsere Resolution für die Auflösung von EURATOM liegt bereits beim Europäischen Rat startbereit. Darin fordern wir, alle weiterhin nötigen Regelungen zu Nuklearfragen in den allgemeinen EU-Vertrag zu überführen – und so letztlich auch dem EU-Parlament, also der einzig demokratisch gewählten EU-Instanz zugänglich zu machen. Dafür erwarten wir uns Unterstützung von allen österreichischen Vertreter_innen in sämtlichen EU-Gremien!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: EURATOM-Auflösung richtige Antwort auf Frage der SPÖ nach Reformen für die EU

EU-Sprecher Leichtfried soll EURATOM-Auflösung unterstützen!

„SPÖ-Europasprecher Jörg Leichtfried lädt zur Veranstaltung mit dem Titel ‚Die Union am Prüfstand. Welche Reformen braucht die EU?‘ – und stellt damit eine hochbrisante Frage, für die wir zumindest eine klare Antwort anbieten können: Der EURATOM-Vertrag muss entsorgt werden!“, empfehlen Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich anlässlich der SPÖ-Veranstaltung am 8. Mai 2018.

„Nicht nur die Zeit ist längst reif für ein AUS für EURATOM sondern auch die Gelegenheit könnte günstiger nicht sein: Der BREXIT macht es nötig, zwischenstaatliche Nuklearabkommen neu zu ordnen. Warum also nicht gleich die gesamte Europäische Atomgemeinschaft mitsamt ihren Zielen aus dem letzten Jahrhundert hinterfragen?“, stellen Schweiger und Egger in den Raum.

„Die Notwendigkeit einer Neuorientierung der Energieversorgung für Europa ist unumstritten. Auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten wird Kritik am EURATOM-Vertrag zunehmend lauter. So hat nach Österreich nun auch Deutschland im Regierungsprogramm die Vormachtstellung der europäischen Atomindustrie ins Visier genommen. Jetzt gilt es, über Staats- sowie auch über Parteigrenzen hinweg Allianzen zu schmieden und konsequent dieses überholte Protektionspapier zugunsten einer einzigen Stromerzeugungsform durch zeitgemäße Zielsetzungen für eine gesicherte und ausgewogene Energiezukunft für Europa zu ersetzen!“, fordern Schweiger und Egger weiter.

„Unsere Resolution für die Auflösung von EURATOM liegt bereits bei den zuständigen EU-Gremien. Alle weiterhin nötigen Regelung zu Nuklearfragen sollen in den allgemeinen EU-Vertrag übernommen werden – und so nicht zuletzt auch dem EU-Parlament, also der einzig demokratisch gewählten EU-Instanz zugänglich gemacht werden. Dafür erwarten wir uns Unterstützung von allen österreichischen Vertreter_innen auf EU-Ebene!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Marathonlauf gegen Atomkraft – Startschuss für Österreich 1978 in Zwentendorf!

„Es ist überaus erfreulich, mit wieviel Engagement und Fröhlichkeit unsere heurigen Marathonläufer_innen letzten Sonntag für den europaweiten Atomausstieg unterwegs waren. Laufend bekommen wir Fotos von den Teilnehmer_innen zugesendet, die die Begeisterung und Dynamik wunderbar widerspiegeln! In unserer Fotogalerie auf www.atomkraftfrei-leben.at können alle bisher eingelangten Bilder abgerufen werden!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Ausnehmend viele junge Sportler_innen waren für atomstopp unterwegs. Das lässt uns zuversichtlich auf unsere Ausstellung Zwentendorf.40 im Herbst 2018 blicken, denn gerade jüngeren Generationen möchten wir dabei vermitteln, wie die Antiatombewegung in Österreich begonnen hat und wie sie sich in den 40 Jahren seither so kräftig entwickeln konnte. Wir laden jetzt schon ein, sich den Ausstellungszeitraum vom 5. Oktober bis zum exakten Jahrestag der Zwentendorfabstimmung am 5. November vorzumerken. Mit dem Linzer Wissensturm stellt uns die Stadt Linz dafür einen zentralen, niveauvollen Raum zur Verfügung“, freuen sich Schweiger und Egger.

„Die Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf vor 40 Jahren ist Geschichte – nicht aber das Ergebnis: Das NEIN zur Atomkraft ist gegenwärtig und gefestigter denn je. Das ist gut und auch zukünftig notwendig, genau deshalb wollen wir in unserer Ausstellung Zwentendorf.40 den Stellenwert der Antiatombewegung und ihren Beitrag für eine lebenswerte Zukunft bewusst machen!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019

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atomstopp: Junge Atomgegner_innen laufen beim Linz Marathon gegen veraltete Reaktoren

Sie haben mittlerweile schon Tradition beim Linz Marathon – die Läuferinnen und Läufer von atomstopp in ihren sonnengelben „Raus aus Euratom“-Laufshirts. Mit dem Start beim Oberbank Marathon am 15. April wollen die atomstopp-Läufer_innen aber nicht nur ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen, sondern auch ein sonnenklares Zeichen setzen – sie stellen ihren Lauf auch heuer wieder unter das Motto ‚Raus aus Euratom, für ein atomkraftfreies Europa!‘. Besonders viele – genau doppelt so viele wie im Vorjahr – gehen heuer für atomstopp an den Start: 54 Läuferinnen und Läufer werden gemeinsam fast 1.000 Kilometer zurücklegen.

Ein neuer Marathonrekord für atomstopp ist damit schon im Vorfeld aufgestellt: fast die Hälfte aller Läuferinnen und Läufer sind unter 30 Jahre. Und das steht im kompletten G egenteil zu den Atomkraftwerken in der EU – von den 127 derzeit aktiven Reaktoren sind fast alle älter als 30 Jahre und damit am Ende ihrer Laufzeit angekommen.

Atomstopp hat dazu vor kurzem auch eine App veröffentlicht, die ein umfangreiches Lexikon über die Atomkraft in und um Europa beinhaltet (zu finden im Google Play Store unter „atomstopp“).

Egal ob Marathon oder Engagement gegen die Atomkraft, Durchhaltevermögen braucht man für beides, wissen Roland Egger und Gabriele Schweiger von atomstopp oberoesterreich: „Der Kampf für ein atomkraftfreies Europa gleicht oft einem Marathonlauf. Schritt für Schritt bewegen wir uns Richtung Ziel, immer bereit, um im richtigen Moment einen Sprint einzulegen.“

Foto: https://tinyurl.com/ybaqmsjf © atomstopp
Rekordverdächtig: besonders viele junge Läufer_innen starten heuer für atomstopp beim Linz Marathon.

Rückfragen:
Gabriele Schweiger: 0680 / 33 33 625
Roland Egger: 0680 / 23 93 019

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4.4.1972, Zwentendorf: Spatenstich des Widerstands

zwentendorf_bannerklatomstopp widmet sich im Zwentendorf-Gedenkjahr in einer Ausstellung der Protestbewegung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Mit dem Spatenstich für das AKW Zwentendorf am 4. April 1972 war nicht nur eine Großbaustelle, sondern auch eine der größten Protestbewegungen Österreichs eröffnet. Schließlich kam es am 5. November 1978 zur legendären Volksabstimmung und einem NEIN zum AKW Zwentendorf. Das schlüsselfertige Atomkraftwerk wurde in der Folge nie in Betrieb genommen, mehr noch: Wenige Wochen nach der Volksabstimmung wurde ein Atomsperrgesetz erlassen, das die atomkraftfreie Zukunft für Österreich festschrieb und 1999 schließlich in die Bundesverfassung aufgenommen wurde.

Widerstand für die Zukunft

Die 40 Jahre seither tragen die Spuren dieser zukunftsweisenden Entscheidung. Sie war der Startschuss für die gesellschaftliche und parteiübergreifende Antiatom-Haltung Österreichs, die weltweit einzigartig ist – bis heute. Die Anti-Atom-Bewegung und der Widerstand gegen die Atomindustrie wurden durch die Proteste rund um 1978 bis heute – und für die Zukunft! – geprägt.

Auch atomstopp_atomkraftfrei leben! hat seine Wurzeln in der Anti-Zwentendorf-Bewegung. Die Ausstellung „Zwentendorf.40 – Widerstand für die Zukunft“ widmet sich aber nicht nur den historischen Ereignissen, die schließlich zur Volksabstimmung führten, sondern auch den 40 Jahren danach. „Wir wollen den Weg zeigen, der die Antiatombewegung bis hierher gebracht hat und – der uns noch weiter bringen wird! Aus der Vergangenheit können wir lernen, für die Gegenwart und für die Zukunft“, sind Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich überzeugt.

Die Ausstellung wird von 5. Oktober bis 5. November 2018 im Linzer Wissensturm gezeigt, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen auf zwentendorf40atomstopp.wordpress.com

Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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