atomstopp: Marathonlauf gegen Atomkraft – Startschuss für Österreich 1978 in Zwentendorf!

„Es ist überaus erfreulich, mit wieviel Engagement und Fröhlichkeit unsere heurigen Marathonläufer_innen letzten Sonntag für den europaweiten Atomausstieg unterwegs waren. Laufend bekommen wir Fotos von den Teilnehmer_innen zugesendet, die die Begeisterung und Dynamik wunderbar widerspiegeln! In unserer Fotogalerie auf www.atomkraftfrei-leben.at können alle bisher eingelangten Bilder abgerufen werden!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Ausnehmend viele junge Sportler_innen waren für atomstopp unterwegs. Das lässt uns zuversichtlich auf unsere Ausstellung Zwentendorf.40 im Herbst 2018 blicken, denn gerade jüngeren Generationen möchten wir dabei vermitteln, wie die Antiatombewegung in Österreich begonnen hat und wie sie sich in den 40 Jahren seither so kräftig entwickeln konnte. Wir laden jetzt schon ein, sich den Ausstellungszeitraum vom 5. Oktober bis zum exakten Jahrestag der Zwentendorfabstimmung am 5. November vorzumerken. Mit dem Linzer Wissensturm stellt uns die Stadt Linz dafür einen zentralen, niveauvollen Raum zur Verfügung“, freuen sich Schweiger und Egger.

„Die Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf vor 40 Jahren ist Geschichte – nicht aber das Ergebnis: Das NEIN zur Atomkraft ist gegenwärtig und gefestigter denn je. Das ist gut und auch zukünftig notwendig, genau deshalb wollen wir in unserer Ausstellung Zwentendorf.40 den Stellenwert der Antiatombewegung und ihren Beitrag für eine lebenswerte Zukunft bewusst machen!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Roland Egger + 43 680 23 93 019

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atomstopp: Junge Atomgegner_innen laufen beim Linz Marathon gegen veraltete Reaktoren

Sie haben mittlerweile schon Tradition beim Linz Marathon – die Läuferinnen und Läufer von atomstopp in ihren sonnengelben „Raus aus Euratom“-Laufshirts. Mit dem Start beim Oberbank Marathon am 15. April wollen die atomstopp-Läufer_innen aber nicht nur ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen, sondern auch ein sonnenklares Zeichen setzen – sie stellen ihren Lauf auch heuer wieder unter das Motto ‚Raus aus Euratom, für ein atomkraftfreies Europa!‘. Besonders viele – genau doppelt so viele wie im Vorjahr – gehen heuer für atomstopp an den Start: 54 Läuferinnen und Läufer werden gemeinsam fast 1.000 Kilometer zurücklegen.

Ein neuer Marathonrekord für atomstopp ist damit schon im Vorfeld aufgestellt: fast die Hälfte aller Läuferinnen und Läufer sind unter 30 Jahre. Und das steht im kompletten G egenteil zu den Atomkraftwerken in der EU – von den 127 derzeit aktiven Reaktoren sind fast alle älter als 30 Jahre und damit am Ende ihrer Laufzeit angekommen.

Atomstopp hat dazu vor kurzem auch eine App veröffentlicht, die ein umfangreiches Lexikon über die Atomkraft in und um Europa beinhaltet (zu finden im Google Play Store unter „atomstopp“).

Egal ob Marathon oder Engagement gegen die Atomkraft, Durchhaltevermögen braucht man für beides, wissen Roland Egger und Gabriele Schweiger von atomstopp oberoesterreich: „Der Kampf für ein atomkraftfreies Europa gleicht oft einem Marathonlauf. Schritt für Schritt bewegen wir uns Richtung Ziel, immer bereit, um im richtigen Moment einen Sprint einzulegen.“

Foto: https://tinyurl.com/ybaqmsjf © atomstopp
Rekordverdächtig: besonders viele junge Läufer_innen starten heuer für atomstopp beim Linz Marathon.

Rückfragen:
Gabriele Schweiger: 0680 / 33 33 625
Roland Egger: 0680 / 23 93 019

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4.4.1972, Zwentendorf: Spatenstich des Widerstands

zwentendorf_bannerklatomstopp widmet sich im Zwentendorf-Gedenkjahr in einer Ausstellung der Protestbewegung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Mit dem Spatenstich für das AKW Zwentendorf am 4. April 1972 war nicht nur eine Großbaustelle, sondern auch eine der größten Protestbewegungen Österreichs eröffnet. Schließlich kam es am 5. November 1978 zur legendären Volksabstimmung und einem NEIN zum AKW Zwentendorf. Das schlüsselfertige Atomkraftwerk wurde in der Folge nie in Betrieb genommen, mehr noch: Wenige Wochen nach der Volksabstimmung wurde ein Atomsperrgesetz erlassen, das die atomkraftfreie Zukunft für Österreich festschrieb und 1999 schließlich in die Bundesverfassung aufgenommen wurde.

Widerstand für die Zukunft

Die 40 Jahre seither tragen die Spuren dieser zukunftsweisenden Entscheidung. Sie war der Startschuss für die gesellschaftliche und parteiübergreifende Antiatom-Haltung Österreichs, die weltweit einzigartig ist – bis heute. Die Anti-Atom-Bewegung und der Widerstand gegen die Atomindustrie wurden durch die Proteste rund um 1978 bis heute – und für die Zukunft! – geprägt.

Auch atomstopp_atomkraftfrei leben! hat seine Wurzeln in der Anti-Zwentendorf-Bewegung. Die Ausstellung „Zwentendorf.40 – Widerstand für die Zukunft“ widmet sich aber nicht nur den historischen Ereignissen, die schließlich zur Volksabstimmung führten, sondern auch den 40 Jahren danach. „Wir wollen den Weg zeigen, der die Antiatombewegung bis hierher gebracht hat und – der uns noch weiter bringen wird! Aus der Vergangenheit können wir lernen, für die Gegenwart und für die Zukunft“, sind Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich überzeugt.

Die Ausstellung wird von 5. Oktober bis 5. November 2018 im Linzer Wissensturm gezeigt, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen auf zwentendorf40atomstopp.wordpress.com

Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Brexit-Verhandlungen jetzt nutzen, Herr Kurz!

EURATOM in seiner jetzigen Form auflösen!

„Es ist nur allzu verständlich, wenn die Atomphantasten in Großbritannien schon jetzt, während der Austrittsverhandlungen, dem EURATOM-Vertrag nachweinen. Zu schön hat es sich die Atomindustrie mit der Schaffung der Europäischen Atomgemeinschaft durch ihre Lobby einrichten lassen. Dass nun dieser herrliche Zustand des Privilegientums und der Protektion für die britische Atomindustrie endet, schmerzt offensichtlich sehr!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in Reaktion auf das Rumoren der letzten Tage in der britischen Politik. Im Oberhaus stemmt man sich vehement gegen die Pläne, gleichzeitig mit der Europäischen Union auch EURATOM zu verlassen und setzt damit die Regierung gehörig unter Druck.

„Für uns ist dies eine klare Bestätigung: EURATOM, bzw. deren Funktionen, die immer noch dem Geist der 1950er Jahre folgen, müssen schleunigst aufgelöst und alle Bestimmungen zum Umgang mit Radioaktivität in den allgemeinen EU-Vertrag übernommen und somit einem demokratischen Zugang geöffnet werden. Der BREXIT zeigt deutlich auf, wie diffus und intransparent sich die Abläufe in Nuklearfragen durch EURATOM haben manifestieren können. Das kann nicht im Interesse einer seriösen Staatengemeinschaft liegen!“, so Schweiger und Egger.

„Unsere Resolution für die Auflösung von EURATOM liegt schon bei Donald Tusk, dem Präsidenten des Europäischen Rates, um in genau diesem Gremium in Angriff genommen zu werden. Unser österreichischer Vertreter darin, Kanzler Sebastian Kurz wurde selbstverständlich über die Übermittlung und den Inhalt der Resolution zeitgerecht informiert. Nun liegt es auch an ihm, Schritte zu setzen, um der im Regierungsprogramm von ÖVP und FPÖ formulierten Ansage, ‚Im Zuge der Brexit-Verhandlungen für eine Überarbeitung des EURATOM-Vertrags eintreten zu wollen’ auch Taten folgen zu lassen!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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Fukushima-Gedenktag: atomstopp und Moviemento zeigen Furusato – Wunde Heimat

Am 8. März 2018 um 18:00 Uhr zeigen atomstopp und das Moviemento Linz zum Fukushima-Gedenktag den Film „Furusato – Wunde Heimat“ Anschließend gibt es ein Filmgespräch mit Umweltlandesrat Rudi Anschober, Fotograf Harry Steinbichl und dem Japanologen und Autor Andreas Singler.

Furusato – Wunde Heimat beginnt, wo nach dem Super-GAU im AKW Fukushima die Berichterstattung in den Medien aufgehört hat. Der deutsche Filmemacher Thorsten Trimpop hat das Sperrgebiet rund um Fukushima über mehrere Jahre immer wieder besucht und Menschen begleitet, die in die radioaktiv verseuchte Sperrzone zurückgekehrt sind – obwohl sie von der tödlichen Gefahr dort wissen.

„In der preisgekrönten Dokumentation können wir diese Menschen ein Stück auf ihrem täglichen Kampf begleiten, beobachten, wie sie versuchen mit den Folgen von Fukushima fertig zu werden und wieder zu einer neuen Normalität zurückzufinden“, erzählen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

„Während wir uns gegen die Atomkraft wehren, vor den Risiken warnen, ist die Katastrophe in Japan längst alltägliche Wirklichkeit geworden. Wir laden ein, gemeinsam mit uns einen Blick auf diese Wirklichkeit zu werfen, um neu zu begreifen, warum der Kampf gegen die Atomkraft samt ihren Gefahren notwendiger und berechtigter ist denn je!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Um Reservierung unter www.reservierung.moviemento.at oder 0732/78 40 90 wird gebeten!

Rückfragen:
atomstopp_atomkraftfrei leben!
Gabriele Schweiger: 0680 / 33 33 625
Roland Egger: 0680 / 23 93 019

 

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