atomstopp: Ende der Energiewende bewirkt steigende Atomstrom-Importe

Petition fordert Neuausgestaltung von Energiestrategie 2050 und Windmasterplan!

„Gegen den Willen von hunderten Menschen, die spontan die Petition ‚WIR gegen das Ende der Energiewende‘ unterzeichnet haben, will die Landesregierung morgen eine Energiezukunft für Oberösterreich beschließen, die diesen Namen nicht verdient! Unser Bundesland galt bisher als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien und das steht einem zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort auch gut an. Der Beschluss der Energiestrategie 2050 und des überarbeiteten Windmasterplans würde jedoch alle bisherigen Entwicklungen mit einem Schlag zum Stillstand verdonnern“, warnen Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Betroffen sind alle Sparten sauberer Energievers orgung, es würde also gleich einer ganzen Reihe von prosperierenden Unternehmen die Zukunftsperspektive verbaut! Diese Entwicklung geht nicht nur versorgungstechnisch in die verkehrte Richtung, sondern ist auch wirtschaftlich verfehlt. Dass der Import von Atomstrom in Folge deutlich steigen wird, ist logisch und bereits absehbar. Es kommt einem Verrat an der oberösterreichischen Anti-Atom-Positionierung gleich und man fragt sich: Was steckt wirklich dahinter? Welche Klientel soll hier bedient werden?“, so Schweiger und Egger weiter.

„Wir appellieren noch einmal an den zuständigen Landesrat Strugl, den Beschluss auszusetzen und Energiestrategie 2050 sowie Windmasterplan in einem erweiterten Gremium neu ausgestalten zu lassen. Das Ende der Energiewende in Oberösterreich, und somit ein Zurück zu atomarer und fossiler Energieversorgung, schadet dem Wirtschaftsstandort und geschieht gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger!“, schließen Schweiger und Egger.

Die Petition ‚WIR – gegen das Ende der Energiewende‘ kann heute noch ganztägig unterstützt werden!

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Ende der Energiewende für Oberösterreich abwehren!

Petition an Landesrat Strugl jetzt unterzeichnen

„Wenn am 18. Mai 2017 die neue Energiestrategie für Oberösterreich in der vorliegenden Form beschlossen werden sollte, wird dies zum Stillstand des Ökostromausbaus führen. Die logische Folge davon: Mit jeder verhinderten Kilowattstunde aus erneuerbarer Stromerzeugung wird mehr und mehr Atomstrom in die heimischen Netze gepumpt. Dass sich ausgerechnet Oberösterreich daran besonders schuldig macht, ist inakzeptabel und muss unbedingt abgewehrt werden!“, warnen Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und fordern dringend dazu auf, die aktuell laufende Petition ‚Wir gegen das Ende der Energiewende!‘ zu unterschreiben.

„Gerade einer industriestarken Region wie Oberösterreich stünde es gut an, ihre erneuerbaren Energiepotenziale vollwertig auszuschöpfen, anstatt sie auszubremsen! Auswirkungen hätte der Ausbaustopp nicht nur auf unser Bundesland selbst, denn jede auch noch so kleine Region, die die Energiewende verweigert, trägt zu ihrem Verzögern im großen Ganzen bei! Deshalb laden wir ausdrücklich auch alle zukunftsorientierten Menschen außerhalb Oberösterreichs ein, mit ihrer Unterschrift Einspruch gegen das Ende der Energiewende zu erheben!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

 

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Nuclear Energy Conference 2017 – 25. April im Schloss Linz – Presse-Briefing ab 12:30h

Resolution für EURATOM-Auflösungskonferenz bei NEC2017 auf Schiene!

(Linz/OTS) – „Die 4. Nuclear Energy Conference startet am Dienstag, 25. April, um 10:00 Uhr und ist erfreulicherweise dank „dorftv.“ auch per Livestream als Direktübertragung verfügbar! Eine perfekte Möglichkeit also für alle, die bei der NEC2017 nicht dabei sein können und trotzdem wissen wollen, was internationale Expert_innen zur Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM im Jahr 60 nach ihrer Gründung zu sagen haben“, empfehlen Gabi Schweiger, Roland Egger und Manfred Doppler, Sprecher der Organisatoren der NEC2017.

„Im Rahmen eines Presse-Briefings mit LR Rudi Anschober von 12:30 bis 13:00 Uhr steht für Medien die Presselounge direkt am Veranstaltungsort offen: Die Expertisen zu EURATOM der Vortragenden Radostina Primova, Patricia Lorenz, Andreas Molin, Heinz Stockinger, Sylvia Kotting-Uhl, Dörte Fouquet und Hans-Josef Fell stehen hier im Fokus!

Gern informieren wir dabei auch über die Resolution zur EURATOM-Auflösungskonferenz, die als Ergebnis der NEC2017 verabschiedet wird“, so die Organisatoren abschließend.

Rückfragehinweis:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
Manfred Doppler 0664/450 50 15

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NEC2017 – gegen das organisierte Verdrängen des Privilegienvertrags EURATOM

atomstopp_atomkraftfrei leben!, Mütter gegen Atomgefahr, Anti Atom Komitee laden ein:

25. April im Schloss Linz: 1957-2017: EURATOM – Atomindustrie gefördert, privilegiert, geschützt – 60 Jahre sind genug!

Wenn am 25. April 2017 die bereits 4. Nuclear Energy Conference im Schloss Linz über die Bühne geht, so ist dies vor allem eine Kampfansage gegen das organisierte Verdrängen von EURATOM aus dem öffentlichen Bewusstsein. Der primärrechtliche Vertrag der Europäischen Atomgemeinschaft, kurz EURATOM, hat durch sein erklärtes Ziel, „[…] die rasche Entwicklung einer mächtigen europäischen Atomindustrie in Europa zu ermöglichen […]“, genau das geschafft: die unhinterfragte Vormachtstellung einer einzelnen Stromversorgungs industrie für die Europäische Union und darüber hinaus.

„Seit 60 Jahren sichert EURATOM ihrer Klientel ein geschütztes Dasein, abseits jeder Anforderungen durch den freien Markt, ohne jedes Regulativ durch das Wettbewerbsrecht“, so Gabriele Schweiger, Roland Egger und Manfred Doppler, die Sprecher der Organisationen.

„EURATOM – laut INA, der medienkritischen Initiative Nachrichtenaufklärung, eines der bestverdrängten Themen in deutschen Medien; EURATOM – der ungenannte Jubilar bei den Feierlichkeiten zu 60 Jahren Römische Verträge. Dem setzen wir mit der NEC2017 gezieltes Informieren und Analysieren entgegen. Ausgewählte Expertinnen und Experten werfen an diesem Tag gebündelt ihre kritischen Betrachtungen auf das Vertragsfossil aus 1957″, erklären die Organisatoren ihren Ansatz.

„Am Ende der Tagung wird eine Resolution an den Europäischen Rat verabschiedet, mit der zentralen Forderung der Auflösung des EURATOM-Vertrages unter gleichzeitiger Überführung aller nötigen nuklearrechtlichen Regelungen in allgemeines Unionsrecht! Nur so kann die Privilegierung der Kernindustrie durchbrochen werden und der europaweite Atomausstieg gelingen!“, so die Sprecher der NEC-Organisatoren abschließend.

Hinweis für Journalist_innen: Presse-Briefing und Fotomöglichkeit mit LR Rudi Anschober, Vertreter_innen der Vereine der Oö. Antiatom-Offensive sowie der internationalen Expert_innen ist für 12:30 – 13:00 Uhr vorgesehen!

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
Manfred Doppler 0664/450 50 15

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atomstopp_atomkraftfrei leben!, Mütter gegen Atomgefahr, Anti Atom Komitee: EURATOM thematisieren gegen das Verschweigen – NEC2017

Resolution für die Auflösung des EURATOM-Vertrags als Konferenzergebnis

Erfreut zeigen sich die oberösterreichischen Antiatomorganisationen zum derzeitigen Stand der Anmeldungen zur 4. Nuclear Energy Conference

NEC2017 – 25. April 2017, 9:30 bis 16:30 Uhr, Schloss Linz, Oberösterreich
1957-2017: EURATOM – Atomindustrie gefördert, privilegiert, geschützt      
                                                                                                          – 60 Jahre sind genug!

Rund 100 Teilnehmer_innen sind bereits zu verzeichnen, bis 19. April werden noch weitere Anmeldungen kostenfrei angenommen – Details siehe unter NEC2017.

„Alle Feierlichkeiten zu 60 Jahre Römische Verträge haben eindrücklich g ezeigt: Über EURATOM möchte am liebsten niemand reden. Wir aber tun es! Wir tun es, denn wir sind überzeugt, dass die Zeit reif ist, um den betagten Vertrag mit all seinen völlig überholten Zielen in Rente zu schicken!“, so die Organisatoren.

„Die Gelegenheit, das komplexe EURATOM-Vertragspakt aufzuschnüren, könnte aktuell besser nicht sein, denn mit den Brexit-Verhandlungen geht auch unweigerlich einher, dass sich der Europäische Rat in einer Regierungskonferenz eingehend mit dem Dasein der Europäischen Atomgemeinschaft auseinandersetzen muss.“, erläutern die Organisatoren weiter.

„Was läge also näher, als genau in dieser Phase eine Diskussion anzuregen! Eine Diskussion darüber, mit welcher Berechtigung die Atomkraft – als einzige Industrie überhaupt! – einen eigenen, primärrechtlichen Vertrag haben darf. Eine Diskussion dazu, wie logisch es denn ist, dass europaweit der Vorrang für eine Energieform festgeschrieben steht, obwohl die Hälfte der europäischen Sta aten diese überhaupt nie genutzt hat oder deren Nutzung auslaufen lassen wird. Eine Diskussion also, die die Europäische Union zeitgemäßer machen kann – und somit auch fitter für die Zukunft!“, verweisen die Organisatoren auf das Programm der NEC2017, in dem ausgewählte Expert_innen den EURATOM-Vertrag von allen Seiten beleuchten werden:

Nach der Impulsrede von Politikwissenschaftlerin Radostina Primova von der Brüsseler Heinrich-Böll-Stiftung referieren Patricia Lorenz (Friends of the Earth, A) über den Mythos vom Sicherheitsregulativ EURATOM, Andreas Molin (österr. Umweltministerium) zur Möglichkeit einer Reform sowie Heinz Stockinger (Plattform gegen Atomgefahren, Sbg.) zum langjährigen Kampf gegen diese Atomfestung. Nach dem Mittagsbuffet wird Sylvia Kotting-Uhl (Abg. Zum Bundestag, D) ihre Argumentation für einen Ausstieg Deutschl ands aus EURATOM darlegen, Dörte Fouquet (Anwältin für Europa- Umwelt u. Wettbewerbsrecht, Brüssel) erörtert die juristischen Möglichkeiten dazu und Hans-Josef Fell (Umweltpolitiker, Energy Watch Group, D) zeigt die neuen Optionen auf, die sich aus der Situation rund um den Brexit ergeben.

„Wir freuen uns auf eine spannende und umfassende Diskussion! Um das Ergebnis der Konferenz zu manifestieren, wird am Ende eine Resolution an den Europäischen Rat verabschiedet, die eine Auflösung des EURATOM-Vertrags fordert und darauf abzielt, die einseitige, primärrechtlich geschützte Förderung für die Atomindustrie zu beendigen, jedoch alle weiterhin notwendigen Bestimmungen zum Umgang mit Atomkraft in den allgemeinen Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union zu überführen. Diese Resolution soll noch im Mai an den Europäischen Rat übergeben werden!“, so die Organisatoren abschließend.

Weitere H inweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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