OÖ Atomgegner_innen: 21.534 österreichische Einwendungen gegen den Ausbau Temelins sind für Bund und Länder Handlungsauftrag!

Öffentliche Erörterung in Oberösterreich im Rahmen der ESPOO-Konvention ist logische Konsequenz!

“Mit vereinten Kräften ist es uns gelungen, 21.534 Einwendungen gegen den Ausbau Temelins zu sammeln! Zusätzlich zu den 6.150 ONLINE Einwendungen sind 15.384 Einwendungen auf Papier gesammelt worden!”, geben sich Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitee mit dem Ergebnis zufrieden.

Mehr Antiatom-Engagement von Bund und Bundesländern gefordert

“Es ist logisch, dass nach der sehr respektablen Einwendungskampagne, die von den oberösterreich  ischen Atomgegner_innen organisiert wurde, wir in den weiteren Ablauf der UVP stärker eingreifen werden!”, so Egger, Schweiger und Doppler weiter.

“Und wir haben klare Forderungen: Wir erwarten uns, dass der Bund und die Bundesländer – allen voran Oberösterreich – durchsetzen, dass eine öffentliche Anhörung nach ESPOO-Konvention in Linz stattfindet! Es muss möglichst vielen Leuten eine Teilnahme an dieser öffentlichen Erörterung zugänglich gemacht werden! Ein Wochentagstermin oder ein Termin in der Urlaubsmonaten Juli oder August kommt für uns nicht in Frage! Die Empörung in der Bevölkerung über die tschechischen Atompläne ist sehr groß! Jede_r soll die Gelegenheit bekommen, das auch unmittelbar den Betreibern des tschechischen Atomkraftwerks und Befürwortern des Ausbaus von Temelin direkt ins Gesicht zu sagen! Deshalb verlangen wir eine öffentliche Anhörung in Li  nz!”, so Egger, Schweiger und Doppler weiter.

“Mit einer unverbindlichen Informationsveranstaltung, wie das vom tschechischen Umweltministerium in Aussicht gestellt wurde, werden wir uns nicht zufrieden geben! Wir wollen eine rechtsverbindliche und öffentliche Anhörung in Linz!”, so Egger, Schweiger und Doppler weiter.

Die 21.534 Einwendungen werden heute Nachmittag an die Abteilung Umweltschutz der OÖ Landesregierung zur Weiterleitung an das tschechische Umweltministerium übergeben.

Weitere Informationen:

Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

Grundsätzliche Kritik – Hintergrundinformation:
Schwierige Rahmenbedingungen für die Einwendungskampagne, vermeidbare Hürden durch schlechte bis fehlende Kommunikation!

• Offenbar hat niemand von Bund oder Bundesländern rechtzeitig  um eine Verlängerung der Einwendungsfrist auf 60 Tage angesucht. Darum nur 30 Tage Einwendungsfrist.
• Die Einwendungsfristen starteten in den Bundesländern unterschiedlich – die Kundmachungstexte waren teilweise sehr schwer oder überhaupt nicht auffindbar.
• Von den “Normal”bürger_innen wurde offenbar erwartet, dass sie 2.000 SeitenUVP- Dokumentation durcharbeiten und dann eine Einwendung gegen den Ausbau schreiben.
• Von den Bundesländern hat nur Niederösterreich eine Musterstellungnahme zum Download zur Verfügung gestellt.
• Gerüchteweise sollte es zu einer unverbindlichen Informationsveranstaltung Österreich durch den Temelin-Betreiber während der Einwendungsfrist kommen – nichts dergleichen letztlich realisiert.

Öffentliche Erörterung im Nachbarstaat – Aarhus / ESPOO /Richtlinie 2003/35/EG
Aarhus 3(9) Im Rahmen der einschlägigen Bestimmungen dieses  Übereinkommens hat die Öffentlichkeit Zugang zu Informationen, die Möglichkeit, an Entscheidungsverfahren teilzunehmen, und Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten, ohne dabei wegen Staatsangehörigkeit, Volkszugehörigkeit oder Wohnsitz benachteiligt zu werden; eine juristische Person darf nicht aufgrund ihres eingetragenen Sitzes oder aufgrund des tatsächlichen Mittelpunkts ihrer Geschäftstätigkeit benachteiligt werden.
Espoo 2(6) Entsprechend diesem Übereinkommen gibt die Ursprungspartei der Öffentlichkeit in den voraussichtlich betroffenen Gebieten Gelegenheit, an den relevanten Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung des geplanten Projekts mitzuwirken und stellt sicher, dass die Öffentlichkeit der betroffenen Partei gleichwertige Möglichkeiten hierzu erhält wie die Öffentlichkeit der Ursprungspartei.

Konsequenz: BUDWEIS ist nicht gleichwertig zu LINZ!

Richt  linie 2003/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Mai 2003 über die Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Ausarbeitung bestimmter umweltbezogener Pläne und Programme und zur Änderung der Richtlinien 85/337/EWG und 96/61/EG des Rates in Bezug auf die Öffentlichkeitsbeteiligung und den Zugang zu Gerichten – Erklärung der Kommission
Artikel 3(5) Die Einzelheiten der Durchführung dieses Artikels können von den betroffenen Mitgliedstaaten festgelegt werden; sie müssen derart beschaffen sein, dass die betroffene Öffentlichkeit im Hoheitsgebiet des betroffenen Mitgliedstaats die Möglichkeit erhält, effektiv an den umweltbezogenen Entscheidungsverfahren gemäß Artikel 2 Absatz 2 für das Projekt teilzunehmen.”

Weiterführende Information zu Aarhus / ESPOO:

http://www.partizipation.at/aarhus-konvention.html

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OÖ Atomgegner_innen erwarten sich mehr als 13.000 Einwendungen gegen den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin

Einladung zur Pressekonferenz – Dienstag, 15. Mai – 10:30 Uhr -
Promenade 37, 1. Stock, Zimmer 131 – 4020 Linz

Bei der morgigen Pressekonferenz in Linz wird das Gesamtergebnis der Einwendungen gegen den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin bekanntgegeben und die Bedingungen der oberösterreichischen Atomgegner_innen für das weitere UVP-Verfahren werden definiert: “Mit der von Oberösterreich aus organisierten Einwendungskampagne und dem sicher zu erwartenden Ergebnis von mehr als 13.000 Einwendungen muss dem Umweltministerium in Wien klar sein, dass wir in den weiteren Ablauf der UVP wegen des Ausbaus von Temelin stärker als bisher eingreifen werden! Die bisherigen Aktivitäten des Bundes gegen den Ausbau Temeli  ns sind uns jedenfalls entschieden zu wenig!”, so Roland Egger, Obmann von atomstopp_atomkraftfrei leben!, Gabriele Schweiger, Obfrau der Mütter gegen Atomgefahr und Manfred Doppler, Sprecher des Anti Atom Komitees.

Pressekonferenz: Bekanntgabe des Ergebnisses der Einwendungen gegen den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin und Bedingungen der oberösterreichischen Atomgegner_innen für das weitere UVP-Verfahren

Dienstag, 15. Mai – 10:30 Uhr – Promenade 37, 1. Stock, Zimmer 131 – 4020 Linz

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Hintergrund: Im Rahmen des laufenden Verfahrens zur Prüfung der Umweltverträglichkeit zum Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks wurde von oberösterreichischen Atomgegner_innen eine Einwendungskampagne gestartet.

ONLINE konnte eine Einwendung gegen den Ausbau abgegeben werden. Die Frist für diese ONLINE-Einwendung endete gestern. Alleine ONLINE wurden 6.150 Unterschriften gegen neue Atomreaktoren in Temelin abgegeben.

Zu diesen 6.150 ONLINE-Unterschriften kommen noch tausende Unterschriften aus Einwendungslisten, die von Gemeinden aus ganz Österreich zugeschickt wurden, aus Sammlungen bei Infoständen in Linz, Wien, Freistadt und aus persönlichen Zusendungen von Privatpersonen, unter dem Motto: “Temelin-Ausbau? Ich tu etwas dagegen!”

Heute, am letzten Tag der 30-tägigen Einwendungsfrist in Oberösterreich, wird es noch einen atomstopp_Infostand am Taubenmarkt in Linz geben, und zwar von 11 Uhr bis 16 Uhr.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15

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atomstopp: Appell an Bundeskanzler Faymann – Temelin-Ausbau nicht links liegen lassen!

Temelin-Einwendungen in Österreich noch bis Mitte Mai möglich!

“Mit einiger Verwunderung müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Bundeskanzler Faymann keinerlei Aktivitäten zeigt, wenn es um den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Temelin geht. Seit Mitte April können im Rahmen des Verfahrens zur Umweltverträglichkeitsprüfung Einwendungen gegen weitere Atomreaktoren in Temelin abgegeben werden. ONLINE und bei Informationsständen werden Unterschriften gesammelt!”, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

“Nach den vollmundigen Ankündigungen des Bundeskanzlers zum Europäischen Atomausstieg ist es unverständlich, dass Faymann den aktuellen Ausbau Temelins direkt an der Grenze zu Österreich links liegen lässt! Es ist unverständlich, wenn der Bundeskanzler von einem europaweiten Atomausstieg schwärmt, aber nichts gegen die atomare Bedrohung durch Temelin unternimmt!”, so Egger und Schweiger weiter, die an den Bundeskanzler dringend appellieren, den Temelin-Ausbau nicht links liegen zu lassen und sich unmissverständlich gegen den Ausbau Temelins auszusprechen.

Noch bis Mitte Mai ist es möglich, Einwendungen gegen den Ausbau Temelins abzugeben, und zwar ONLINE unter:

http://openpetition.de/petition/online/uvp-temelin-34-meine-einwendung-gegen-den-ausbau-temelins

oder morgen beim atomstopp_Infostand in Linz,
Taubenmarkt von 11 bis 16 Uhr

oder beim Infostand der Wiener Plattform Atomkraftfrei in Wien, Schottenpassage von 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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atomstopp: Einwendungen gegen Temelin-Ausbau noch bis Mitte Mai möglich

10.000 Einwendungen werden erwartet – Infostände in Linz am Taubenmarkt am 4. Mai, 5. Mai, 9. Mai und 14. Mai

“Im Internet unterstützen bereits mehr als 2.800 Österreicher_innen die Einwendung gegen den Temelin-Ausbau! ONLINE-Einwendungen können noch bis Mitte Mai unter der Adresse: http://openpetition.de/petition/online/uvp-temelin-34-meine-einwendung-gegen-den-ausbau-temelins abgegeben werden!”, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich. Jede dieser Einwendung ist ein wichtiges Signal gegen die Atompläne der tschechischen Republik! Parallel dazu gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, Einwendungslisten auch auf Papier zu unterschreiben, zum Beispiel an vier Tagen, – 4., 5., 9. und 14. Mai – jeweils von 11 bis 16 Uhr am Taubenmarkt in Linz.

Aber auch Initiativen aus Niederösterreich und Wien beteiligen sich aktiv an der Sammlung von Einwendungen gegen den Ausbau Temelins. An alle Gemeinden in Österreich wurden Einwendungslisten geschickt, ebenso wurden die Unterstützer_innen des EURATOM-Volksbegehrens über die Möglichkeit einer Einwendung gegen den Temelin-Ausbau informiert.

“Wir finden es sehr erfreulich, dass nach unserer Kritik an der Abwicklung durch die Bundesländer, die ÖVP Wien eine Möglichkeit zu Einwendungen gegen den Temelin-Ausbau geschaffen hat.”, so Egger und Schweiger weiter, die auch sehr begrüßen, dass das Land NÖ die Einwendungsphase ernst nimmt und seinen Bürger_innen eine Mustereinwendung zum Download zur Verfügung stellt.

“Wir gehen davon aus, dass alle Initiativen in Österreich gemeinsam 10.000 Einwendungen gegen den Ausbau von Temelin schaffen und damit eine solide Argumentationsbasis legen können für die nächste Stufe des UVP-Verfahrens, nämlich die öffentliche Erörterung in Tschechien!”, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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Sammlung für Einwendungen gegen den Bau der Reaktorblöcke 3&4 in Temelin gestartet

…flott erledigt ist die Unterzeichnung online
- bitte auch um Weiterleitung!

Wer sich gern mehr Zeit nehmen und auch Andere ansprechen will, die per Internet nicht so gut erreichbar sind, kann Unterschriftenlisten hier downloaden und ausdrucken,
Einwendung_Unterschriftenliste_Temelin3&4
oder telefonisch / per email* anfordern.

Bitte bedenken: der Gesetzgeber lässt uns – trotz Einspruch! – leider nur die Mindestfrist von 30 Tagen Laufzeit für`s sammlen, die Unterschriften auf Papier müssen daher bis spätestens 11. Mai 2012 retourniert werden an:

atomstopp,  Promenade 37,  4020  Linz

- nur so können die Unterschriften zeitgerecht an die zuständigen Behörden der Landesregierungen weitergeleitet werden!
_____________________________________
*mütter gegen atomgefahr 0680/33 33 625
*atomstopp_atomkraftfrei leben! 0732/77 42 75
*anti atom komitee 07942/72 543
*post@atomstopp.at



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