Nuclear Energy Conference 2017 – 25. April im Schloss Linz – Presse-Briefing ab 12:30h

Resolution für EURATOM-Auflösungskonferenz bei NEC2017 auf Schiene!

(Linz/OTS) – „Die 4. Nuclear Energy Conference startet am Dienstag, 25. April, um 10:00 Uhr und ist erfreulicherweise dank „dorftv.“ auch per Livestream als Direktübertragung verfügbar! Eine perfekte Möglichkeit also für alle, die bei der NEC2017 nicht dabei sein können und trotzdem wissen wollen, was internationale Expert_innen zur Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM im Jahr 60 nach ihrer Gründung zu sagen haben“, empfehlen Gabi Schweiger, Roland Egger und Manfred Doppler, Sprecher der Organisatoren der NEC2017.

„Im Rahmen eines Presse-Briefings mit LR Rudi Anschober von 12:30 bis 13:00 Uhr steht für Medien die Presselounge direkt am Veranstaltungsort offen: Die Expertisen zu EURATOM der Vortragenden Radostina Primova, Patricia Lorenz, Andreas Molin, Heinz Stockinger, Sylvia Kotting-Uhl, Dörte Fouquet und Hans-Josef Fell stehen hier im Fokus!

Gern informieren wir dabei auch über die Resolution zur EURATOM-Auflösungskonferenz, die als Ergebnis der NEC2017 verabschiedet wird“, so die Organisatoren abschließend.

Rückfragehinweis:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
Manfred Doppler 0664/450 50 15

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NEC2017 – gegen das organisierte Verdrängen des Privilegienvertrags EURATOM

atomstopp_atomkraftfrei leben!, Mütter gegen Atomgefahr, Anti Atom Komitee laden ein:

25. April im Schloss Linz: 1957-2017: EURATOM – Atomindustrie gefördert, privilegiert, geschützt – 60 Jahre sind genug!

Wenn am 25. April 2017 die bereits 4. Nuclear Energy Conference im Schloss Linz über die Bühne geht, so ist dies vor allem eine Kampfansage gegen das organisierte Verdrängen von EURATOM aus dem öffentlichen Bewusstsein. Der primärrechtliche Vertrag der Europäischen Atomgemeinschaft, kurz EURATOM, hat durch sein erklärtes Ziel, „[…] die rasche Entwicklung einer mächtigen europäischen Atomindustrie in Europa zu ermöglichen […]“, genau das geschafft: die unhinterfragte Vormachtstellung einer einzelnen Stromversorgungs industrie für die Europäische Union und darüber hinaus.

„Seit 60 Jahren sichert EURATOM ihrer Klientel ein geschütztes Dasein, abseits jeder Anforderungen durch den freien Markt, ohne jedes Regulativ durch das Wettbewerbsrecht“, so Gabriele Schweiger, Roland Egger und Manfred Doppler, die Sprecher der Organisationen.

„EURATOM – laut INA, der medienkritischen Initiative Nachrichtenaufklärung, eines der bestverdrängten Themen in deutschen Medien; EURATOM – der ungenannte Jubilar bei den Feierlichkeiten zu 60 Jahren Römische Verträge. Dem setzen wir mit der NEC2017 gezieltes Informieren und Analysieren entgegen. Ausgewählte Expertinnen und Experten werfen an diesem Tag gebündelt ihre kritischen Betrachtungen auf das Vertragsfossil aus 1957″, erklären die Organisatoren ihren Ansatz.

„Am Ende der Tagung wird eine Resolution an den Europäischen Rat verabschiedet, mit der zentralen Forderung der Auflösung des EURATOM-Vertrages unter gleichzeitiger Überführung aller nötigen nuklearrechtlichen Regelungen in allgemeines Unionsrecht! Nur so kann die Privilegierung der Kernindustrie durchbrochen werden und der europaweite Atomausstieg gelingen!“, so die Sprecher der NEC-Organisatoren abschließend.

Hinweis für Journalist_innen: Presse-Briefing und Fotomöglichkeit mit LR Rudi Anschober, Vertreter_innen der Vereine der Oö. Antiatom-Offensive sowie der internationalen Expert_innen ist für 12:30 – 13:00 Uhr vorgesehen!

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
Manfred Doppler 0664/450 50 15

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atomstopp_atomkraftfrei leben!, Mütter gegen Atomgefahr, Anti Atom Komitee: EURATOM thematisieren gegen das Verschweigen – NEC2017

Resolution für die Auflösung des EURATOM-Vertrags als Konferenzergebnis

Erfreut zeigen sich die oberösterreichischen Antiatomorganisationen zum derzeitigen Stand der Anmeldungen zur 4. Nuclear Energy Conference

NEC2017 – 25. April 2017, 9:30 bis 16:30 Uhr, Schloss Linz, Oberösterreich
1957-2017: EURATOM – Atomindustrie gefördert, privilegiert, geschützt      
                                                                                                          – 60 Jahre sind genug!

Rund 100 Teilnehmer_innen sind bereits zu verzeichnen, bis 19. April werden noch weitere Anmeldungen kostenfrei angenommen – Details siehe unter NEC2017.

„Alle Feierlichkeiten zu 60 Jahre Römische Verträge haben eindrücklich g ezeigt: Über EURATOM möchte am liebsten niemand reden. Wir aber tun es! Wir tun es, denn wir sind überzeugt, dass die Zeit reif ist, um den betagten Vertrag mit all seinen völlig überholten Zielen in Rente zu schicken!“, so die Organisatoren.

„Die Gelegenheit, das komplexe EURATOM-Vertragspakt aufzuschnüren, könnte aktuell besser nicht sein, denn mit den Brexit-Verhandlungen geht auch unweigerlich einher, dass sich der Europäische Rat in einer Regierungskonferenz eingehend mit dem Dasein der Europäischen Atomgemeinschaft auseinandersetzen muss.“, erläutern die Organisatoren weiter.

„Was läge also näher, als genau in dieser Phase eine Diskussion anzuregen! Eine Diskussion darüber, mit welcher Berechtigung die Atomkraft – als einzige Industrie überhaupt! – einen eigenen, primärrechtlichen Vertrag haben darf. Eine Diskussion dazu, wie logisch es denn ist, dass europaweit der Vorrang für eine Energieform festgeschrieben steht, obwohl die Hälfte der europäischen Sta aten diese überhaupt nie genutzt hat oder deren Nutzung auslaufen lassen wird. Eine Diskussion also, die die Europäische Union zeitgemäßer machen kann – und somit auch fitter für die Zukunft!“, verweisen die Organisatoren auf das Programm der NEC2017, in dem ausgewählte Expert_innen den EURATOM-Vertrag von allen Seiten beleuchten werden:

Nach der Impulsrede von Politikwissenschaftlerin Radostina Primova von der Brüsseler Heinrich-Böll-Stiftung referieren Patricia Lorenz (Friends of the Earth, A) über den Mythos vom Sicherheitsregulativ EURATOM, Andreas Molin (österr. Umweltministerium) zur Möglichkeit einer Reform sowie Heinz Stockinger (Plattform gegen Atomgefahren, Sbg.) zum langjährigen Kampf gegen diese Atomfestung. Nach dem Mittagsbuffet wird Sylvia Kotting-Uhl (Abg. Zum Bundestag, D) ihre Argumentation für einen Ausstieg Deutschl ands aus EURATOM darlegen, Dörte Fouquet (Anwältin für Europa- Umwelt u. Wettbewerbsrecht, Brüssel) erörtert die juristischen Möglichkeiten dazu und Hans-Josef Fell (Umweltpolitiker, Energy Watch Group, D) zeigt die neuen Optionen auf, die sich aus der Situation rund um den Brexit ergeben.

„Wir freuen uns auf eine spannende und umfassende Diskussion! Um das Ergebnis der Konferenz zu manifestieren, wird am Ende eine Resolution an den Europäischen Rat verabschiedet, die eine Auflösung des EURATOM-Vertrags fordert und darauf abzielt, die einseitige, primärrechtlich geschützte Förderung für die Atomindustrie zu beendigen, jedoch alle weiterhin notwendigen Bestimmungen zum Umgang mit Atomkraft in den allgemeinen Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union zu überführen. Diese Resolution soll noch im Mai an den Europäischen Rat übergeben werden!“, so die Organisatoren abschließend.

Weitere H inweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Verärgerung über die geplante Energiestrategie in Oberösterreich

Petition ‚Wir gegen das Ende der Energiewende!‘ gestartet

„Am 18. Mai 2017 soll im Landtag eine neue Energiestrategie beschlossen werden, die den praktischen Stillstand für die bisher durchaus gedeihliche Energiewende in Oberösterreich bedeuten würde. Das ist ein Schaden und eine Schande noch dazu, dass ausgerechnet im Vorzeige-Antiatombundesland Oberösterreich das Ende der Energiewende eingeläutet werden soll“, zeigen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, verärgert.

„Wer klar und ehrlich ’nein‘ sagt zu Atomstrom, kann und darf es sich nicht leisten, den zügigen Ausbau einer cleveren Mischung an Erneuerbaren Energiequellen zu blockieren! Politische Rahmenbedingungen wie etwa die vorliegenden Entwürfe für die ‚ENERGIE-LEITREGION OÖ 2050‘ oder den ‚Oö. Windkraftmasterplan‘ sind einer konsequenten Antiatom-Position nicht würdig“, betonen Schweiger und Egger.

„Wir starten deshalb eine Petition, mit der Forderung an Energielandesrat Strugl, die Entwürfe gründlich überarbeiten zu lassen. Und wir sind sicher: ‚Wir gegen das Ende der Energiewende!‘ ist kein Anliegen von atomstopp allein, sondern wird bei vielen Mitstreiter_innen im Umwelt- u. Klimaschutzbereich und vor allem bei den Interessensvertretungen aller Erneuerbaren große Unterstützung finden! Wir laden ausdrücklich auch alle nachhaltig orientierten Menschen außerhalb von Oberösterreich ein, die Petition zu untewir-gegen-das-ende-der-energiewende_1491461332rzeichnen, denn: Die Energiewende ist kein Einzelkampf, sie kann nur durch überregionale Vernetzung gelingen!„, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Dank für Unterstützung – Offener Brief an Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

Danke für Ihre Unterstützung für die Antiatom-Bewegung!

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Anlässlich Ihrer Übergabe des Amtes als Landeshauptmann ist es ist uns ein großes Anliegen, Ihnen für die unverbrüchliche Unterstützung für die Antiatom-Bewegung zu danken!

In Ihrer Funktion zuvor als Umweltreferent und in 22 Jahren als Landeshauptmann waren Sie uns stets wichtiger Ansprechpartner und verlässliche Stütze im grenzüberschreitenden Widerstand gegen die Atomkraft! Sie haben während Ihrer Amtszeit daran mitgebaut, die Antiatom-Bewegung in Oberösterreich zu einer weit über die Grenzen hinaus vorbildlichen und hochgeschätzten Institution zu machen, welche die zivilgesellschaftlichen Ansinnen auch auf landespolitischer Ebene überzeugend abbildet. Darum beneiden uns viele Mitst reiter_innen in anderen Regionen, nicht nur in Österreich!

Wir wissen, dass wir es Ihnen oft nicht leicht gemacht haben und mit manchem Aktionismus Ihre Geduld herausgefordert haben, besonders dann, wenn wir unsere Auftritte lautstark und bunt gegen die Untätigkeit der Bundesregierung bei der Umsetzung des Melker Abkommens richteten – und damit unmittelbar an Ihre Parteikolleg_innen in Wien.

Letztlich waren Sie aber auch Verteidiger unserer Aktionen, etwa als ein tschechischer Politiker uns als „Trotteln“ bezeichnete, weil wir – durchaus Aufmerksamkeit erregend – mit Grenzblockaden auf die ungelösten Gefahrenquellen im Atomkraftwerk Temelin hingewiesen haben.

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, wir hoffen, dass trotz dem Ende Ihrer Ära die Kultur der konsequenten Gesprächsbereitschaft, des Willens zur Auseinandersetzung im positiven Sinne fortgesetzt wird. Wir begrüßen es, wenn Sie auch nach Ihrer Zeit als Landeshauptmann noch Möglichkeiten und vor a llem die Lust finden, sich bei wichtigen politischen Entwicklungen mit Ihrer Erfahrung und vor allem als moralische Instanz einbringen. Dass Sie uns und die Aktivitäten der Antiatom-Bewegung auch weiterhin im Rahmen Ihrer neuen Funktionen unterstützen werden – dessen sind wir uns sicher!

Neben unserem Dank senden wir heute auch die besten Wünsche für einen neuen Lebensabschnitt mit vielen erfreulichen Momenten an Sie!

Roland Egger Obmann / atomstopp_atomkraftfrei leben!, Sprecher atomstopp_oberoesterreich
Gabriele Schweiger – Obfrau / Mütter gegen Atomgefahr Freistadt, Sprecherin atomstopp_oberoesterreich Puehringer und wir

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