atomstopp: Erfolgreiches Zusammenspiel aus NGO und Politik 

Haftpflichtversicherung für AKW wird mit Unterstützung österreichischer Europaabgeordneter Mandl und Waitz weiterverfolgt

„Es ist überaus erfreulich, dass die Petition für eine einheitliche und angemessene Haftpflichtversicherung für Atomanlagen im EU-Parlament erfolgreich verteidigt werden konnte und die Forderung damit sowohl vom Petitionsausschuss als auch von der Europäischen Kommission weiterverfolgt wird!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Besonders starke Unterstützung konnten wir durch die beiden österreichischen Abgeordneten Mag. Lukas Mandl und Thomas Waitz verzeichnen. Obwohl noch Neulinge im EU-Parlament, zeigen sie vorbildlich, wie engagiert österreichische Antiatomanliegen in Brüssel vertreten werden können!“, berichten die beiden Aktivistinnen Gabriele S chweiger und Anna Weinbauer, die persönlich an der Sitzung teilnehmen und ebenfalls mit einem Redebeitrag für die Petition argumentieren konnten.

MEP Mandl hatte schon im Vorfeld gegen ein Schließen der Akte interveniert und bekräftige in seiner Ausschussrede: „Eine verpflichtende Haftpflicht für Atomkraftwerke in Europa würde endlich zu mehr Kostenwahrheit bei Atomenergie führen“. Mandl verwies zusätzlich darauf, dass aktuell besondere Chancen für nachhaltige Veränderungen entstünden: „Mit Großbritannien verlässt ein starker Befürworter der Atomenergie die EU. Deutschland will die Euratom-Verträge einer Revision unterziehen. Aktuell ist viel in Bewegung.“

MEP Waitz legte ebenso klar und deutlich dar, dass, auch wenn die Sicherheit einzelner AKW um vielleicht ein Prozent erhöht würde, bei einem Atomunfall die Auswirkungen desaströs blieben. Die Kommission könne zwar nicht in den Energiemix der Staaten eingreifen, sehr wohl aber in diversen Fragestellungen eine Richtung vorgeben – zum Beispiel eben bei der Versicherung von Atomanlagen. Auch er empfehle – im Sinne des gemeinsamen Interesses – die Petition offen zu halten und weiter zu verfolgen.

„Wir legen großen Wert auf dieses Zusammenspiel aus NGO und Politik und werden in unserer Feber-Ausgabe von ‚atomstopp‘, dem monatlichen Informationsmagazin zum europaweiten Atomausstieg im Freien Radio Freistadt einen ausführlichen Bericht darüber bringen. Mit Originalbeiträgen soll nicht nur der aktuelle Stand des Petitionsverfahrens dokumentiert, sondern auch die beherzte Arbeit unserer Abgeordneten Mandl und Waitz hörbar gemacht werden!“, so die Sprecher von atomstopp_oberoesterreich abschließend.

Sendetermine im Freien Radio Freistadt (107,1/103,1/88,4MHz oder online): 27.2. 15:00h, 2.3. 10:00h, Sa, 3.3. 18:00h sowie im Internet zum Nachhören in der Radiothek!

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

 

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atomstopp: Treffen zwischen Kurz und Tusk – EURATOM zum Thema machen

Beste Zeit, um Visionen für ein Europa nach dem Atomzeitalter einzubringen!

„Wenn der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz morgen in Wien den europäischen Ratspräsident Donald Tusk empfängt, ist dies eine blendende Gelegenheit, um EURATOM anzupacken! Im Programm der neuen Regierung steht die Reform der überalterten Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM festgeschrieben und auch der Europäische Rat wird sich damit beschäftigen müssen. Denn seit Jahresende 2017 liegt dem Ratspräsidenten die von atomstopp in Zusammenarbeit mit internationalen Expert_innen entwickelte EURATOM-Resolution vor“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„2018 stehen die Chancen besonders gut, dem Privilegienvertrag für die Atomindustrie endlich eine zeitgemäße Bedeutung zuzuteilen. Der Brexit macht es notwendig, den Atomstaat Großbritannien aus EURATOM auszugliedern und neue zwischenstaatliche Handhabungen für Nuklearfragen zu finden. So drängt sich die Option geradezu auf, alle relevanten Regelungen im Umgang mit Atomkraft gleich ganz neu zu definieren und somit endlich eine zukunftsfähige Energiestrategie für Europa zu ermöglichen!“, regen Schweiger und Egger an.

„Auch die neue deutsche Regierung hat in ihrem Programm die Reform von EURATOM auf die Agenda gesetzt und so steht mit Deutschland ein hervorragender Verbündeter in Aussicht! Für Mitte des Jahres ist zudem eine Stellungnahme der Kommission zur Zukunft von EURATOM vorgesehen. Der Zeitpunkt könnte also besser nicht sein und Ratspräsident Tusk ist genau der richtige Ansprechpartner, um Positionen zu klären und zeitgerecht Visionen für ein Europa nach dem Atomzeitalter einzubringen!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: 820 Kilometer für ein atomkraftfreies Europa

Schon 45 Läufer_innen für atomstopp beim Linz Marathon

Auch heuer starten die engagierten Atomgegner_innen in ihren sonnengelben atomstopp-Laufshirts wieder beim Linz Marathon. atomstopp freut sich über weitere Anmeldungen!

45 Läuferinnen und Läufer werden heuer wieder für den Verein atomstopp und den europaweiten Atomausstieg beim Oberbank Marathon am 15. April in Linz an den Start gehen. Gemeinsam werden sie 822,21 km zurücklegen, das wäre so weit wie die Strecke zwischen den gefährlichsten AKWs rund um Österreich: von Temelin und Dukovany in Tschechien, Bohunice und Mochovce (Slowakei), Paks (Ungarn) bis nach Krsko in Slowenien.

„„Wir freuen uns, dass sich bis jetzt schon 45 Läufer_innen bei uns gemeldet haben und für atomstopp starten, davon besonders viele zum ersten Mal. Das zeigt, dass mit dem drohenden Ausbau der AKWs in Dukovany und Paks das Thema aktueller ist denn je“, so Roland Egger“, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, der ebenfalls beim Marathon mitläuft.

Für atomstopp beim Linz Marathon – jetzt anmelden!
Wer beim Linz Marathon für atomstopp im gelben atomstopp-Laufshirt „Raus aus EURATOM“ laufen möchte, soll sich bis 14.2. mit Name, Adresse, Geburtsjahr und Distanz unter post@atomstopp.at melden. atomstopp übernimmt die Anmeldung und Anmeldegebühr.

Fotos zur Anregung (c) atomstopp unter www.temelin.at/gallery.php?name=170409_Linz_Marathon_2017&text=9.+April+2017%3A+Linz+Marathon+2017

Rückfragen:
atomstopp_atomkraftfrei leben!
Roland Egger: 0680 / 23 93 019
Gabriele Schweiger: 0680 / 33 33 625

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atomstopp: Haftpflicht-Petition für AKW erneut im EU-Ausschuss

Starke Unterstützung durch österreichische Abgeordnete im Europaparlament!

„Unsere Petition für eine einheitliche und angemessene Haftpflichtversicherung für alle AKW in Europa wurde erneut im Petitionsausschuss des Europaparlaments behandelt. Das ist nicht nur gut so, sondern auch höchst notwendig! So konnten wir, mit der starken Unterstützung durch die österreichische Abgeordneten Lukas Mandl und Thomas Waitz der Kommissionsvertretung eindrücklich darstellen, wie wichtig und ernst uns das Thema der Haftpflichtgerechtigkeit in Sachen Atomanlagen ist und bleibt!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Obwohl die Petition, die von tausenden Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet und vom Ausschuss ausgesprochen interessiert und engagiert vorangetrieben wurde, hatte die Komm ission das Thema AKW-Haftpflicht auf der Prioritätenliste weit nach hinten gereiht. In dieser Ausschusssitzung heute ist es gelungen, dem entgegenzuwirken. Noch in diesem Jahr sollen zwei Studien präsentiert werden, welche die Umsetzbarkeit einer einheitlichen Haftungsregelung erörtern und grundlegend vorbereiten soll“, berichten Schweiger und Egger.

„Nicht nur die österreichischen Abgeordneten zeigten sich übrigens unterstützend, auch von anderen Teilnehmer_innen der Ausschusssitzung ist großes und wohlwollendes Interesse zu verzeichnen. Das macht zuversichtlich, gibt uns aber auch den Auftrag, aufmerksam und beharrlich dran zu bleiben – ganz im Sinne der tausenden Unterzeichner_innen. Unser Anliegen fordert moralisches Recht ein, die Aufgabe der Politik wird es sein, dieser Forderung auch Recht zu verschaffen!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Frau Umweltministerin Köstinger: Tun Sie endlich was zu Dukovany!

Frist für Stellungnahme zum Dukovany-Ausbau läuft ab!

„Mit zunehmendem Ärger mussten wir in den letzten Tagen wahrnehmen, dass die großen Ansagen zur Anti-Atomlinie der neuen ÖVP/FPÖ-Bundesregierung ein Zerfallsdatum haben, das dem der Radioaktivität diametral entgegen steht!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich in Reaktion auf die bisherige, absolute Nullmeldung der Regierung zum Ausbau des AKW Dukovany.

„Die geplante Erweiterung der alten tschechischen Risikoanlage nur wenige Kilometer zur Grenze nach Österreich erhöht das europäische Gefahrenpotenzial massiv, verlängert es weit in die Zukunft – für viele Generationen! Dass dazu von Seiten der Bundesregierung kein einziges Wort des Einspruches fällt ist verantwortungslos und inakzeptabel!“, so Schweiger und Egger.

„Ein Vorschlag zur Güte, Frau Umweltministerin Köstinger: Tun Sie endlich was – und zwar noch bis 15. Jänner 2018, dem letzten Tag der Einreichungsfrist, um gegen den Ausbau von Dukovany im Rahmen des Umweltverträglichkeitsverfahrens Stellung nehmen zu können! Das ist das Mindeste – und Sie müssen das Rad gar nicht erst neu erfinden: Bedienen Sie sich einfach bei einer der vielen Vorlagen! Egal ob bei der parteiübergreifenden Initiative aller österreichischen Umweltlandesrät_innen, bei Global 2000, dem AAK oder bei unserer Stellungnahme von atomstopp! Allen Initiativen ist nämlich gemein: Es geht um die Sache, nicht um fraktionelle Vorlieben!“, fordern Schweiger und Egger Umweltministerin Köstinger abschließend auf, das Versprechen aus dem Regierungsprogramm ‚Dem Neu- und Ausbau von Atomkraftwerken in Europa, insbesondere in den Nachbarländern, mit allen zur Verfügung stehenden politischen und rechtlichen Mitteln entgegenwirken’ auch Taten folgen zu lassen.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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