atomstopp: Atomstrom begünstigt – Erneuerbare schikaniert!

Tag des Windes, heute, 12. Juni von 12 bis 17 Uhr am Linzer Taubenmarkt

Wenn dieser Tage überall in Österreich der jährliche ‚Tag des Windes‘ begangen wird, so hat das 2017 eine bittere Note: „Die längst überfällige Novellierung des Ökostromgesetzes droht in einer Endloswarteschleife hängen zu bleiben. Zeitgemäße gesetzliche Rahmenbedingungen sind jedoch unerlässlich für den dringenden Ausbau der Energiewende. Mit jedem Tag der Verzögerung wird zwangsläufig mehr und mehr Atomstrom nach Österreich gepumpt – eine Entwicklung, die wir schwer verurteilen! Wir rufen deshalb zur Unterzeichnung der Petition Rettungsaktion Ökostrom – Handeln statt Sandeln auf, die von zahlreichen Erneuerbare-Energie-Verbänden und Umweltschutzorganisationen betrieben wird!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„In Linz stehen wir zum ‚Tag des Windes‘ heute, am 12. Juni 2017, von 12 bis 17 Uhr am Linzer Taubenmarkt mit einem Info-Stand bereit. Hier kann auch unsere Petition für eine angemessene Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke, die im Herbst an das EU-Parlament übergeben wird, unterschrieben werden. Gern geben wir Listen für weitere Unterschriftensammlung ab! Dass ausgerechnet Atomkonzerne – trotz ihres enormen, grenzüberschreitenden Gefahrenpotenzials! – europaweit von einer einheitlichen Haftpflicht ausgenommen sind und mit sträflicher Unterversicherung dahinfuhrwerken dürfen, ist ein Skandal, der schon viel zu lange hingenommen wird! Wir werden nicht locker lassen, diesen wettbewerbsverzerrenden Missstand anzugreifen und freuen uns über jede Unterstützung dabei!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680733 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

 

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atomstopp: Erschütternd – EU-Kommission sieht in Haftpflicht für Atomkraftwerke keine Priorität!

Wir werden mit neuer Petition Druck auf EU-Kommission erhöhen!

„Die Petition für eine einheitliche und ausreichende Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke geht in den Endspurt und kann noch bis Ende Juni unterstützt werden. Auf www.atomkraftfrei-leben.at/petition ganz einfach online, aber auch  auf Papier zu unterschreiben ist möglich. Wir haben zu diesem Zweck schon im Frühjahr an sämtliche österreichische Gemeinden Listen versendet mit der Bitte, ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum Unterzeichnen zu geben. Laufend treffen seither ausgefüllte Unterschriftenlisten bei uns ein!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

Wie wichtig und genau rechtzeitig die erneute Petition trifft, erläutern die beiden wie folgt: „Erst letzte Woche haben wir Nachricht vom Petitionenausschuss des EU-Parlament bekommen aus der hervorgeht, dass das Thema Haftpflicht für Atomkraftwerke – ganz anders als kurz nach dem Super-GAU in Fukushima! – für die EU-Kommission auf der Dringli chkeitsliste wieder weit nach hinten gerückt ist. AKW sind nach wie vor weder einheitlich noch ausreichend gegen potenzielle Schäden versichert. Mit dem Risiko wird schlicht und ergreifend spekuliert – um im Ernstfall, wie alle bisherigen Atomunfälle bewiesen haben, die jeweilige Staatskasse zu plündern! Und das obwohl sich alle AKW-Betreiber zuvor jahrelang durch die unzureichenden Versicherungsprämien jede Menge Geld erspart haben! Das laxe Tempo der Kommission beim Herstellen eines längst überfälligen Regulativs ist unter diesem Aspekt eine Ungeheuerlichkeit und beweist, dass wir mit unserer erneuten Petition gerade rechtzeitig antreten, bevor das Thema womöglich noch ganz vom Tisch ist!“.

„Wir wollen es einfach nicht darauf beruhen lassen, dass AKW-Konzerne weiterhin mit derartigen Vergünstigungen auch noch für ihre Hasardtaktik belohnt werden! Durch eine angemessene, verpflichtend vorgeschriebene Schad ensdeckungssumme kann ein bedeutender Schritt in Richtung Kostenwahrheit für AKW-Betreiber gelingen. Mit unserer Petition appellieren wir an das Verantwortungsbewusstsein unserer Vertreter_innen im Europaparlament und fordern diese auf, sich bei der Kommission mit Entschiedenheit für eine AKW-Haftpflicht-Regelung einzusetzen!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

Online-Unterstützung und Downloadmöglichkeit für Unterschriftenlisten noch bis Ende Juni

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atomstopp: Ende der Energiewende bewirkt steigende Atomstrom-Importe

Petition fordert Neuausgestaltung von Energiestrategie 2050 und Windmasterplan!

„Gegen den Willen von hunderten Menschen, die spontan die Petition ‚WIR gegen das Ende der Energiewende‘ unterzeichnet haben, will die Landesregierung morgen eine Energiezukunft für Oberösterreich beschließen, die diesen Namen nicht verdient! Unser Bundesland galt bisher als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien und das steht einem zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort auch gut an. Der Beschluss der Energiestrategie 2050 und des überarbeiteten Windmasterplans würde jedoch alle bisherigen Entwicklungen mit einem Schlag zum Stillstand verdonnern“, warnen Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Betroffen sind alle Sparten sauberer Energievers orgung, es würde also gleich einer ganzen Reihe von prosperierenden Unternehmen die Zukunftsperspektive verbaut! Diese Entwicklung geht nicht nur versorgungstechnisch in die verkehrte Richtung, sondern ist auch wirtschaftlich verfehlt. Dass der Import von Atomstrom in Folge deutlich steigen wird, ist logisch und bereits absehbar. Es kommt einem Verrat an der oberösterreichischen Anti-Atom-Positionierung gleich und man fragt sich: Was steckt wirklich dahinter? Welche Klientel soll hier bedient werden?“, so Schweiger und Egger weiter.

„Wir appellieren noch einmal an den zuständigen Landesrat Strugl, den Beschluss auszusetzen und Energiestrategie 2050 sowie Windmasterplan in einem erweiterten Gremium neu ausgestalten zu lassen. Das Ende der Energiewende in Oberösterreich, und somit ein Zurück zu atomarer und fossiler Energieversorgung, schadet dem Wirtschaftsstandort und geschieht gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger!“, schließen Schweiger und Egger.

Die Petition ‚WIR – gegen das Ende der Energiewende‘ kann heute noch ganztägig unterstützt werden!

Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Ende der Energiewende für Oberösterreich abwehren!

Petition an Landesrat Strugl jetzt unterzeichnen

„Wenn am 18. Mai 2017 die neue Energiestrategie für Oberösterreich in der vorliegenden Form beschlossen werden sollte, wird dies zum Stillstand des Ökostromausbaus führen. Die logische Folge davon: Mit jeder verhinderten Kilowattstunde aus erneuerbarer Stromerzeugung wird mehr und mehr Atomstrom in die heimischen Netze gepumpt. Dass sich ausgerechnet Oberösterreich daran besonders schuldig macht, ist inakzeptabel und muss unbedingt abgewehrt werden!“, warnen Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und fordern dringend dazu auf, die aktuell laufende Petition ‚Wir gegen das Ende der Energiewende!‘ zu unterschreiben.

„Gerade einer industriestarken Region wie Oberösterreich stünde es gut an, ihre erneuerbaren Energiepotenziale vollwertig auszuschöpfen, anstatt sie auszubremsen! Auswirkungen hätte der Ausbaustopp nicht nur auf unser Bundesland selbst, denn jede auch noch so kleine Region, die die Energiewende verweigert, trägt zu ihrem Verzögern im großen Ganzen bei! Deshalb laden wir ausdrücklich auch alle zukunftsorientierten Menschen außerhalb Oberösterreichs ein, mit ihrer Unterschrift Einspruch gegen das Ende der Energiewende zu erheben!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Hinweise:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

 

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Nuclear Energy Conference 2017 – 25. April im Schloss Linz – Presse-Briefing ab 12:30h

Resolution für EURATOM-Auflösungskonferenz bei NEC2017 auf Schiene!

(Linz/OTS) – „Die 4. Nuclear Energy Conference startet am Dienstag, 25. April, um 10:00 Uhr und ist erfreulicherweise dank „dorftv.“ auch per Livestream als Direktübertragung verfügbar! Eine perfekte Möglichkeit also für alle, die bei der NEC2017 nicht dabei sein können und trotzdem wissen wollen, was internationale Expert_innen zur Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM im Jahr 60 nach ihrer Gründung zu sagen haben“, empfehlen Gabi Schweiger, Roland Egger und Manfred Doppler, Sprecher der Organisatoren der NEC2017.

„Im Rahmen eines Presse-Briefings mit LR Rudi Anschober von 12:30 bis 13:00 Uhr steht für Medien die Presselounge direkt am Veranstaltungsort offen: Die Expertisen zu EURATOM der Vortragenden Radostina Primova, Patricia Lorenz, Andreas Molin, Heinz Stockinger, Sylvia Kotting-Uhl, Dörte Fouquet und Hans-Josef Fell stehen hier im Fokus!

Gern informieren wir dabei auch über die Resolution zur EURATOM-Auflösungskonferenz, die als Ergebnis der NEC2017 verabschiedet wird“, so die Organisatoren abschließend.

Rückfragehinweis:

Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
Manfred Doppler 0664/450 50 15

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