atomstopp: Erste 3-Minuten Videos der antiatompolitischen Challenge gehen online

KPÖ und WANDL liefern pünktlichst, nur von ÖVP und FPÖ bisher keinerlei Reaktion!

„Warum sollen antiatom-orientierte Bürger_innen gerade Sie wählen? – so lautete die Frage, die wir allen Spitzenkandidat_innen zur Nationalratswahl 2019 gestellt haben. Und weil Videoclips für Wahlwerbende eine hervorragende Möglichkeit darstellen, um Botschaften authentisch zu vermitteln, sind alle Listenersten eingeladen, ihre antiatompolitische Position in einem maximal 3-minütigen Viedeo zu erklären. Speziell wollen wir natürlich erfahren, ob und wie sie unsere Arbeit in der nächsten Legislaturperiode unterstützen wollen. Erste Ergebnisse: Sowohl Ivo Hajnal von Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige als auch Fayad Mulla von Der Wandel haben uns bereits eine erfrischend überzeugende Videobotschaft zukommen lassen!“, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, heute Abend zur Primetime um 20:15 Uhr die ersten beiden Videos auf dem YouTube Kanal von atomstopp_oberoesterreich veröffentlichen zu können.

„Auch die SPÖ, die NEOS, die Liste JETZT sowie die GRÜNEN haben schon signalisiert, sich unserer Anfrage widmen zu wollen. Es besteht also durchaus die Aussicht, dass wir in den nächsten Tagen weitere Videostatements, nämlich die von Pamela Rendi-Wagner, Beate Meinl-Reisinger, Peter Pilz und Werner Kogler für alle antiatompolitisch Interessierten bereitstellen können“, berichten Schweiger und Egger weiter.

„Ob auch Sebastian Kurz und Norbert Hofer bereit sein werden, Gesicht zu zeigen und Stellung zu beziehen, steht noch in den Sternen, denn von der ÖVP und der FPÖ war bisher keinerlei Reaktion zu vernehmen. Wie dieses Signal zu werten ist, dass sich weder Kurz noch Hofer die 3 Minuten Zeit für einen öffentlichen Auftritt in Sachen Antiatompolitik nehmen wollen, können unsere Zuseher_innen dann selber entscheiden“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

atomstopp: 3 Minuten voller Ideen für ein Atomkraftfreies Europa

Frage an die Spitzenkandidat_innen zur NRW2019: Warum sollen antiatom-orientierte Bürger_innen gerade Sie wählen?

„Wenn wir im September wieder vor die Wahl gestellt werden zu entscheiden, wer uns regieren soll, möchten wir natürlich wissen: Wen soll man wählen, wenn man eine atomkraftfreie Zukunft will? Wir haben deshalb alle 8 Spitzenkandidat_innen persönlich eingeladen, uns in einer maximal 3-minütigen Videobotschaft darzulegen, ob und wie sie unseren Kampf für ein Atomkraftfreies Europa unterstützen werden“, erklären Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

„Die Challenge ist denkbar simpel: Jede_r Spitzenkandidat_in bekommt die Möglichkeit, in einem einfachen Videoclip zusammenzufassen, wie das antiatompolitische Arbeitsprogramm der jeweiligen Fraktion aussehen wird. Wir bieten nach Rückmeldung ab 30. August die Bühne für diese Botschaften auf YouTube. Unsere Unterstützer_innen aus ganz Österreich und quer durch alle Gesellschaftsschichten sind sicher sehr interessiert, zu erfahren, wie ihre speziellen Interessen in Sachen Antiatompolitik im zukünftigen Parlament und in der Regierung vertreten werden!“, freuen sich Schweiger und Egger auf die Rückmeldungen von den listenersten Damen und Herren Kurz, Rendi-Wagner, Hofer, Meinl-Reisinger, Pilz, Kogler, Hajnal und Mulla.

„Uns in Österreich ist durch die Zwentendorf-Abstimmung von 1978 die Atomkraft erspart geblieben, erkämpft durch einige mutige und letztlich erfolgreiche Antiatom-Aktivist_innen. Eine Errungenschaft, zweifelsohne, und eine nachhaltige dazu, denn so hauchdünn die entscheidende Mehrheit damals auch war, so eindeutig ist sie heute. Als Organisation, deren Wurzeln im Zwentendorf-Widerstand liegen, setzen wir uns seither intensiv und vielschichtig für eine Welt ohne Atomkraft ein. Denn gebannt sind die ständigen Gefahren, die von AKW ausgehen, erst dann, wenn auch der letzte Reaktor abgeschaltet, die Option für Neubauten vom Tisch, der Atommüll sicher entsorgt ist. Dafür sind ambitionierte Ideen und politische Rahmenbedingungen nötig. Genau deshalb ist es wichtig, ob und wie österreichische Volksverteter_innen diese Vision in ihrer Agenda tragen!“, betonen Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

atomstopp: ATOMLOS DURCH DIE MACHT beim Festival DER NEUE HEIMATFILM!

Doku von Markus Kaiser-Mühlecker über Entstehen, Wachsen und Wirkung der österreichischen Antiatom-Bewegung

„Nach der erfolgreichen Premiere beim renommierten Crossing Europe Filmfestival in Linz hat es ATOMLOS DURCH DIE MACHT nun auch ins Programm beim nicht minder angesehenen Freistädter Festival DER NEUE HEIMATFILM geschafft!“, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich und laden ein, am Donnerstag, 22. August um 18:45 Uhr im großen Saal im Kino Freistadt dabei zu sein, wenn die Produktion aus 2019 in Anwesenheit des Regisseurs Kaiser-Mühlecker zur Aufführung kommt.

ATOMLOS DURCH DIE MACHT ist eine dokumentarfilmische Spurensuche entlang der österreichischen Antiatom-Bewegung, deren Ursprünge im erfolgreichen Widerstand gegen das AKW Zwentendorf und in Oberösterreich ganz besonders auch gegen die Atompläne in St. Pantaleon zu finden sind. Das ist der Kern, das Grundgerüst dieses Dokumentarfilms, den atomstopp initiiert hat. Als direkter Nachfolgeverein der ‚OÖ Plattform gegen Atomgefahr‘ konnten wir dazu gleich auch Material aus dem reichen Fundus von fast 5 Jahrzehnten Antiatom-Arbeit liefern“, erläutern Schweiger und Egger ihre Herangehensweise.

Markus Kaiser-Mühlecker ist es gelungen, dieses bemerkenswerte Stück österreichischer Zeitgeschichte um die Zwentendorf-Volksabstimmung 1978 authentisch abzubilden. Aber auch das, was daraus entstehen konnte, wird eindrücklich vermittelt. So dreht sich viel um Energie: natürlich um notwendige, logischerweise erneuerbare Alternativmodelle für eine enkeltaugliche Energieversorgung. Und es geht auch um Mut, also um jene Energie, aus der jeglicher Widerstand gegen Missstände schöpft. Demokratie braucht Partizipation, beherztes Mitdenken, Mittun, Fordern, Gestalten – auch das ist Botschaft dieses Films. Gerade angesichts der heutigen Herausforderungen durch die Klimazerstörung, wo die Politik sich vor Maßnahmen und Entscheidungen nur so drückt, kann es extrem ermutigen, den Kompass an Positivbeispielen wie dem Zwentendorf-Widerstand und seinen Folgen auszurichten!“, betonen Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Online-Petition von atomstopp_atomkraftfrei leben!

Angesichts der dreisten Versuche der Atomlobby, die Klimadebatte für eine Renaissance der Atomkraft zu missbrauchen, herrscht dringender Handlungsbedarf. Der Klimazerstörung ausgerechnet mit der hochgefährlichen Atomkraft entgegen treten zu wollen ist absurd und diese Tendenz muss schleunigst gestoppt werden.

EURATOM muss entmachtet werden!

Der Atomindustrie muss endlich ihr wirtschaftlicher, demokratieferner Schutzbereich entzogen werden! Was wir in Europa stattdessen brauchen sind eine angemessene Haftungspflicht, konkrete Laufzeitbegrenzungen, keine Finanzierungshilfen für AKW-Neubauten und eine supranationale Überprüfungsinstanz!

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

atomstopp: EU-Wahlberber_innen beziehen Stellung zur Antiatompolitik in Europa

ÖVP bei EURATOM zu zögerlich

„Die positive Bilanz gleich vorweg: Alle 7 Fraktionen, die für Österreich ins EU-Parlament einziehen möchten, haben geantwortet und – wenig überraschend – sind sich alle so gut wie einig, dass Atomkraft keinen, wie auch immer gearteten Beitrag gegen die Klimazerstörung leisten kann. Auch die Wichtigkeit einer Energiezukunft ohne Atomkraft, bewertet nach dem Schulnotensystem 1 bis 5, geben alle Parteien unisono mit 1 – sehr wichtig an!“, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich, über hohes Interesse und offensichtliches Sendungsbewusstsein der möglichen Abgeordneten.

„Einigkeit herrscht auch in der Ablehnung von Laufzeitverlängerungen alter Atommeiler, verpflichtende UVP-Verfahren werden als Grundvoraussetzung verlangt, ebenso gre nzüberschreitendes Mitspracherecht. ÖVP und FPÖ verweisen dabei auf die aktive Rolle Österreichs im aktuellen Beispiel Mochovce. Die Forderung nach einer sofortigen Abschaltung von Risikoreaktoren unterstützen darüber hinaus noch die GRÜNEN und KPÖ+, die NEOS sehen kräftige Investitionen in Erneuerbare Energien als wichtige flankierende Maßnahme und 1EUROPA hat hierbei die Strategie, auf allen politischen Ebenen unter Einbindung von NGO zu arbeiten“, berichten Schweiger und Egger weiter.

Naturgemäß schon weniger einig fällt die Positionierung zu EURATOM aus. Zwar stimmen alle überein, dass der IST-Zustand nicht länger hinnehmbar ist. „Die Überarbeitung wird zwar von allen unterstützt. Ob sie sich der Forderung von atomstopp – und mittlerweile auch anderen internationalen NGO! – nach Abschaffung von EURATOM anschließen werden, beantwortet 1EUROPA eindeutig mit Ja, SPÖ, GRÜNE, NEOS und KPÖ befürworten diese ebenfalls. Die ÖVP macht dazu keine Angaben, die FPÖ spricht sich hingegen nach wie vor gleich für den Ausstieg Österreichs aus dem Vertrag aus. Sollte keine Reform gelingen, sind auch SPÖ, GRÜNE, KPÖ+ und 1EUROPA dafür, einseitig aus EURATOM auszusteigen – nicht zuletzt, um auch andere Staaten dazu zu animieren. Die ÖVP enthält sich auch hier der Aussage und NEOS können so einem Schritt erklärtermaßen nichts abgewinnen“, erläutern Schweiger und Egger die Stellungnahmen weiter.

„Gefragt nach der langjährigen Forderung von atomstopp nach einer einheitlichen und angemessenen Haftungspflicht für Atomkonzerne setzt 1EUROPA einmal mehr auf Einbindung von NGO und deren Netzwerken, GRÜNE und KPÖ+ sehen diese Maßnahme als notwendigen Schritt auf dem Weg zum übergeordneten Ziel des Atomausstiegs. NEOS mahnen generell die Kostenwahrheit für AKW ein. Die FPÖ sieht eine Haftungspflicht als Minimum an Fairness, in der ÖVP setzt man auf das österreichische Atomhaftungsgesetz als modellgebend“, führen Schweiger und Egger weiter aus.

Sämtliche Antworten in Originalfassung finden sich hier. Wir laden ein, sich einzulesen – und wir geben gern auch eine Empfehlung ab, für Sonntag, 26. Mai 2019: Auf jeden Fall WÄHLEN GEHEN! Das Mandat für beherzte Antiatompolitik in Europa haben unsere Abgeordneten schon. Oft beteuern sie, alles in ihrer Macht stehende tun zu wollen. Es liegt an uns, ihnen diese Macht zu geben!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar