atomstopp: Antiatom-Politik bei manchen Parteien offenbar keine Chefsache

ÖVP, SPÖ und NEOS scheitern an 3-Minuten-Challenge

Schon traditionell ersucht atomstopp wahlwerbende Parteien ihre Anti-Atom-Position darzustellen. Bei vergangenen Wahlen war es kein Thema, von allen umfassende Stellungnahmen zu erhalten. Die heurige Herausforderung allerdings – die Stellungnahme persönlich von den Spitzenkandidat_innen und per Video – war für manche Parteien unüberwindbar: Trotz Inaussichtstellung, sich um das Anliegen zu kümmern, konnten sich die Listenersten von SPÖ und NEOS zu keiner Videobotschaft durchringen, die neue ÖVP hat auf die Anfrage von atomstopp gleich gar nicht erst reagiert.
„Bei KPÖ, Wandel, der Liste JETZT, der FPÖ und den Grünen wurden von den Spitzenkandidaten persönlich Videobotschaften übermittelt. ÖVP, SPÖ und NEOS scheiterten allerdings an der 3-Minuten-Challenge. Und das ist bedauerlich“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

„Der Schluss liegt nahe, dass Antiatom-Politik für ÖVP, SPÖ und NEOS offenbar keine Chefsache ist, sondern Personal mit der schriftlichen Beantwortung der Anfragen betraut wird. Es kann also bezweifelt werden, dass deren Spitzenkandidat_innen sich selber mit dem Antiatom-Thema auch nur im entferntesten beschäftigt haben“, so Schweiger und Egger weiter.

„Es wundert somit nicht, wenn der europäische Atomausstieg nicht vom Fleck kommt, wenn es immer noch keine europaweit einheitliche Haftpflichtversicherung für Atomanlagen gibt, die europäische Atomindustrie weiterhin über EURATOM kräftig unterstützt wird. Denn um diese heiße Eisen anzurühren, ist Chefkompetenz gefragt, muss Gesicht gezeigt werden. Wir appellieren dringend an alle wahlwerbenden Spitzenkandidat_innen, sich persönlich und ernsthaft für eine ambitionierte Antiatom-Politik einzusetzen. Und zwar jetzt!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Genossenschaft OurPower baut den Energiemarkt um

Erstmals Direktvermarktung von 100% regionalem Strom aus Erneuerbaren Energiequellen möglich!

Heute besiegelt atomstopp_oberoesterreich den Eintritt in die frisch gestartete Genossenschaft OurPower. Ziel von OurPower ist es, einen Marktplatz zu schaffen, wo Endkund_innen direkt von Erzeuger_innen 100% regionalen Strom aus Erneuerbaren Energiequellen beziehen können.

„Die Ursprünge von atomstopp_oberoesterreich gehen auf die Bürger_innen-Bewegung gegen das AKW Zwentendorf zurück. Das gelungene Nein zur Atomkraft in Österreich war gleichsam auch der Imperativ für eine alternative Stromversorgung, der damals erreichte Antiatomkonsens wurde zum Nährboden für Erneuerbare Energien. Dass damit einhergehend letztlich auch ein weitgreifender Umbau des zentralistischen und lange auch monopolistischen Versorgungsmodells erfolgen wird müssen, war logisch. Das operative Prinzip dieser gemeinsamen Wurzel ist die Macht der demokratischen Partizipation: Von den Bürger_innen-Protesten, zur –Bewegung und letztlich auch zur Bürger_innen-Beteiligung, die unerlässlich ist, um diesen notwendigen Umbau voranzutreiben und auszugestalten“, begründen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich ihre Motive.

„atomstopp_oberoesterreich – also die Plattform aus atomstopp_atomkraftfrei leben! und den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr – hat sich stets als Teil dieser Entwicklung begriffen. Wenn wir uns, wie etwa in den1990ern am Windpark Spörbichl beteiligt, später Sonnenstrom-Anteile bei Helios gekauft haben und jetzt auch die Strom-Direktvermarktung mittels OurPower unterstützen, ist das nur eine konsequente Weiterführung unserer Ziele. Wir möchten damit vor allem unseren Unterstützer_innen dieses Projekt empfehlend ans Herz legen, weil das genau solche Menschen sind, die offen sind für neue Wege und bereit zur Selbstermächtigung. Deshalb freut es uns besonders, dass OurPower mit dem Format der Genossenschaft sozusagen eine Königsdisziplin der Bürger_innen-Beteiligung gewählt hat und somit für den Strommarkt ein völlig neues Modell eröffnet. Sowohl Produzent_innen als auch Konsument_innen profitieren davon. Wir können allen unseren Unterstützer_innen nur anraten, sich – auf welcher Seite auch immer – an der Kooperative OurPower zu beteiligen!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
OurPower Energiegenossenschaft: 0660/100 90 42
OurPower Regionalbüro Oberösterreich: 07941/21 222

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atomstopp: Antiatompolitik vor Nationalratswahl auf dem Prüfstand

3-Minuten Videobotschaft als Entscheidungshilfe für Wähler_innen, denen eine atomkraftfreie Zukunft am Herzen liegt!

„Energieversorgung ist ein elementares Thema, gerade vor den Herausforderungen des Klimawandels. Heute muss gestaltet werden, was uns morgen versorgen soll. Dabei ist extreme Achtsamkeit gefordert, denn ausgerechnet die Atomindustrie versucht, sich als Klimarettung ins Spiel zu bringen. Das ist mit allen Mitteln zu verhindern! Wer eine Fraktion in den österreichischen Nationalrat führen will, muss sich diesem Thema auf jeden Fall stellen. Wir haben deshalb alle Spitzenkandidat_innen um eine Stellungnahme per Videoclip gefragt, mit welchen konkreten Maßnahmen sie in der nächsten Legislaturperiode antiatompolitisch auftreten wollen und so zu erklären, warum man gerade sie wählen sollte, wenn man eine atomkraftfreie Zukunft will“, umreißen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich die 3-Minuten Video Challenge, zu der sie die wahlwerbenden Listenersten herausgefordert hatten.

„Nach den Spitzenkandidaten Hejnal (KPÖ) und Mulla (WANDL) haben sich nun 2 weitere Spitzenkandidaten die Chance abgeholt, in einer Videobotschaft auf unserem atomstopp Videokanal Standpunkt und Pläne zu ihrer Antiatompolitik der nächsten Legislaturperiode präsentieren zu können. Somit sind nun auch die antiatompolitischen Ambitionen von Norbert Hofer von der FPÖ und Peter Pilz von der Liste JETZT auf unserer Playliste abrufbar!“, geben Schweiger und Egger bekannt.

„Wir wollen mit dieser Aktion unseren Zuseher_innen die Möglichkeit geben, sich rechtzeitig vor der Wahl ein vergleichendes Bild davon zu machen, was in der kommenden parlamentarischen Arbeit bzw. im Fall einer Regierungsverantwortung von den Kandidat_innen in Sachen Antiatompolitik zu erwarten sein wird“, so Schweiger und Egger weiter.

„Bleibt also noch abzuwarten, wie die bereits avisierte Positionierung der Grünen ausfällt, da es sich zweifelsohne bei Antiatompolitik um eine ihrer Kernkompetenzen handelt, also ausreichend Expertise vermutet werden darf. Auch ob auch die SPÖ und die NEOS sich, wie per E-Mail verlautet, um das Anliegen kümmern und die Listenersten Rendi-Wagner und Meinl-Reisinger sich aufs Set begeben werden, steht offen. Aber noch ist es nicht zu spät, ein maximal 3-minütiges Video ist schnell gedreht. Und wer weiß: Die etwas längeren Anlaufzeiten könnten ja auch mit besonders gehaltvoller Aufbereitung zu erklären sein!“, sinnieren Schweiger und Egger.

„Überhaupt keine Reaktion gibt es nach wie vor von der ÖVP. Ob sich Listenführer Kurz nur viel Zeit lässt oder schlicht keinen Bedarf sieht, sich in dieser Frage zu äußern, darauf werden sich letztlich unsere geneigten Unterstützer_innen mit Sicherheit selber einen Reim zu machen wissen!“, betonen Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: 3-Minuten Statements aller Fraktionsspitzen für aktive Antiatompolitik gefragt

Durch Stillschweigen wird die Energiezukunft niemals atomkraftfrei!

„Mit welchen konkreten Maßnahmen werden Sie in der nächsten Legislaturperiode antiatompolitisch auftreten? Warum sollte man gerade Sie wählen, wenn man eine atomkraftfreie Zukunft will? Wir haben alle Spitzenkandidat_innen der wahlwerbenden Parteien aufgefordert, Fragen wie diese in einem maximal 3-minütigen Videoclip zu beantworten. Umgehend wahrgenommen hatten diese Auftrittsmöglichkeit Ivo Hajnal von der Wahlplattform Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige und Fayad Mulla vom Wandel. Am Montag, 16.9. um 16:00 Uhr werden weitere Zusendungen, die uns bis dahin erreichen, freigeschaltet!“, kündigen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich an.

„Auf unserem Videokanal bieten wir den jeweils Listenersten eine Bühne, um ihre antiatompolitische Position samt Ideen darzustellen. Den Wähler_innen wollen wir damit die Möglichkeit geben, sich ein kompaktes, vergleichendes Bild davon zu machen, was in der kommenden parlamentarischen Arbeit bzw. im Fall einer Regierungsverantwortung von den Kandidat_innen antiatompolitisch zu erwarten sein wird“, erläutern Schweiger und Egger.

„Energieversorgung ist ein elementares Thema, gerade vor den Herausforderungen des Klimawandels. Heute muss gestaltet werden, was uns morgen versorgen soll, daher ist es von enormer Wichtigkeit, in welche Richtung die Politik geht. Dass gerade die Atomindustrie sich als Klimarettung ist Spiel zu bringen versucht, ist mit allen Mitteln zu verhindern! Da hilft es wenig, dass Österreich Dank der Zwentendorf-Abstimmung 1978 atomkraftfrei geblieben ist, denn rundum halten noch zu viele Staaten verbissen am Atomzeitalter fest“, warnen Schweiger und Egger.

„Ambitionen über die Grenzen hinaus sind nötig und es gibt genügend aktuelle Anlässe, bei denen Antiatom-Organisationen auf keinen Fall von der Politik im Stich gelassen werden dürfen: Gerade hat das Tschechische Umweltministerium grünes Licht für den Ausbau von Dukovany gegeben – basierend auf einer schwer mangelhaften Umweltverträglichkeits-Analyse. Slowenien forciert den Ausbau des AKW Krsko, dabei stellt schon der Betrieb des bestehenden Blocks in einem Erdbebengebiet eine grobe Gefährdung dar. Mit Mochovce soll in der Slowakei eine vor Jahrzehnten zu Recht stillgelegte Bauruine mit völlig überholter Technik und desaströser Sicherheitskultur starten. Und auch Laufzeitverlängerungen für eigentlich ausgediente Reaktoren müssen dringendst verhindert werden“, zählen Schweiger und Egger nur einige der akuten Aufgaben auf, denen sich alle Kandidat_innen, die ihre Fraktion in den Österreichischen Nationalrat führen wollen, im Sinne einer glaubwürdigen Antiatompolitik tunlichst stellen sollten.

„Österreichs Politik für eine zukunftstaugliche Energieversorgung kann und muss sich am starken Rückgrat des parteiübergreifenden österreichischen Antiatomkonsenses ausrichten und so sollte man erwarten dürfen, dass sich alle Spitzenkandidat_innen die Zeit für eine 3-minütige Erklärung per Video nehmen. Kamerascheue, zumal bei absoluter Gestaltungsfreiheit, wird wohl nicht der Grund sein, warum sich einige noch nicht geäußert haben. Es wird sich hoffentlich keine Partei die Blöße geben, die Dringlichkeit des Themas zu verkennen und statt eines klaren Statements einen leeren Fleck des Stillschweigens in der Playliste auf unserem Videokanal zu hinterlassen!“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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atomstopp: Erste 3-Minuten Videos der antiatompolitischen Challenge gehen online

KPÖ und WANDL liefern pünktlichst, nur von ÖVP und FPÖ bisher keinerlei Reaktion!

„Warum sollen antiatom-orientierte Bürger_innen gerade Sie wählen? – so lautete die Frage, die wir allen Spitzenkandidat_innen zur Nationalratswahl 2019 gestellt haben. Und weil Videoclips für Wahlwerbende eine hervorragende Möglichkeit darstellen, um Botschaften authentisch zu vermitteln, sind alle Listenersten eingeladen, ihre antiatompolitische Position in einem maximal 3-minütigen Viedeo zu erklären. Speziell wollen wir natürlich erfahren, ob und wie sie unsere Arbeit in der nächsten Legislaturperiode unterstützen wollen. Erste Ergebnisse: Sowohl Ivo Hajnal von Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige als auch Fayad Mulla von Der Wandel haben uns bereits eine erfrischend überzeugende Videobotschaft zukommen lassen!“, freuen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, heute Abend zur Primetime um 20:15 Uhr die ersten beiden Videos auf dem YouTube Kanal von atomstopp_oberoesterreich veröffentlichen zu können.

„Auch die SPÖ, die NEOS, die Liste JETZT sowie die GRÜNEN haben schon signalisiert, sich unserer Anfrage widmen zu wollen. Es besteht also durchaus die Aussicht, dass wir in den nächsten Tagen weitere Videostatements, nämlich die von Pamela Rendi-Wagner, Beate Meinl-Reisinger, Peter Pilz und Werner Kogler für alle antiatompolitisch Interessierten bereitstellen können“, berichten Schweiger und Egger weiter.

„Ob auch Sebastian Kurz und Norbert Hofer bereit sein werden, Gesicht zu zeigen und Stellung zu beziehen, steht noch in den Sternen, denn von der ÖVP und der FPÖ war bisher keinerlei Reaktion zu vernehmen. Wie dieses Signal zu werten ist, dass sich weder Kurz noch Hofer die 3 Minuten Zeit für einen öffentlichen Auftritt in Sachen Antiatompolitik nehmen wollen, können unsere Zuseher_innen dann selber entscheiden“, so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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