atomstopp: Bundesregierung segnet ab, dass Atomstrom über Pumpspeicherkraftwerke nach Österreich kommt!

Herr Minister Mitterlehner: Pumpverluste sind Atomstromimporte!

„Es ist bezeichnend, dass die Bundesregierung mit der heutigen Regierungsvorlage Atomstromimporte nach Österreich nicht ausschließen will oder ausschließen darf! Zu groß ist offensichtlich der Druck der heimischen Energieversorger auf den Wirtschaftsminister! Völlig inakzeptabel ist aber, wenn Herr Minister Mitterlehner schönschreiberisch von Pumpverlusten redet, die von der Stromkennzeichnung ausgenommen sind! Gerade diese Pumpverluste, rund 25% des Strombedarfs von Pumpspeicherkraftwerken, sind nämlich jene Atomstromimporte, die die Österreicher_innen endlich verbannt wissen wollen!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir rechnen damit, dass sich die Bundesregierung für diese Regierungsvorlage ein klares NEIN der Opposition einhandelt: Atomstromimporte müssen rigoros ausgeschlossen werden! Und die „Hintertürchen“, die sich die Energiewirtschaft offen halten will, müssen endlich geschlossen werden!“, so Egger und Schweiger abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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2 Antworten auf atomstopp: Bundesregierung segnet ab, dass Atomstrom über Pumpspeicherkraftwerke nach Österreich kommt!

  1. Am Ende passiert doch das, was die Energieanbieter wollen und wovon sowohl die Politik als auch die Anbieter profitieren.

    Bezahlbarer Strom aus sauberen und unriskanten Quellen ist nicht möglich, doch das wollen die Gegner einfach nicht wissen.

    • Gabi sagt:

      danke für ihren beitrag, lieber herr schneider; bezahlbar bzw unbezahlbar sind sehr relative begriffe. faktum ist, dass die atomenergie auch nach jahrzehnten hochsubventionierter forschung, trotz steuerbegünstigungen und offener sowie verdeckter subventionierungen keine marktfähigkeit erlangen konnte – die europäische atomindustrie brauch beispielsweise die geschützte wirschaftszone EURATOM wie einen bissen brot, um überhaupt überleben zu können. am freien markt wär sie längst weg vom fenster. würden wir sämtliche faktoren aus dem zyklus eines atomreaktors, also vom bau der anlage, der gewinnung des brennstoffes, einer angemessenen haftpflichtversicherung, der erfüllung aller sicherheitsrelevanten bedingungen bis hin zur dekommissionierung und der artgerechten lagerung der radioaktiven abfälle nach den grundlagen der kostenwahrheit bemessen – dann, ja dann kommen wir dem abstrakten begriff „unbezahlbar“ schon verdammt nahe… mit besten grüßen mga

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